Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Fällt die CDU-Brandmauer nach links? Kanzler Merz stellt in Sachsen-Anhalt Minderheitsregierung mit Links-Partei in Aussicht

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Fällt die CDU-Brandmauer nach links? Kanzler Merz stellt in Sachsen-Anhalt Minderheitsregierung mit Links-Partei in Aussicht
Fällt die CDU-Brandmauer nach links? Kanzler Merz stellt in Sachsen-Anhalt Minderheitsregierung mit Links-Partei in Aussicht
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundeskanzler Friedrich Merz hält nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine CDU-geführte Minderheitsregierung für möglich, die sich bei Abstimmungen auch auf Stimmen der Linken stützen könnte. «Wir sehen, wie in Thüringen und Sachsen regiert werden kann», sagte der CDU-Vorsitzende wenige Tage vor der Wahl der Mitteldeutschen Zeitung und der Magdeburger Volksstimme. Eine Regierungsbeteiligung sowohl der Linken als auch der AfD schloss Merz dagegen aus.

Filip Singer/DPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz und Sven Schulze an einer Pressekonferenz
Filip Singer/DPA/Keystone

Hintergrund sind die Kräfteverhältnisse vor der Wahl am Sonntag. Laut dem Bericht liegt die AfD in Umfragen bei mehr als 40 Prozent, während die CDU auf rund 22 Prozent kommt. Verfehlt die AfD die absolute Mehrheit, könnte die CDU trotz deutlichen Rückstands versuchen, eine Regierung zu bilden. Als Vorbilder verwies Merz auf Thüringen und Sachsen, berichtet die Bild-Zeitung. Dort sind die CDU-geführten Landesregierungen bei Entscheidungen im Parlament teilweise auf Stimmen der Linken angewiesen.

Politisch heikel ist das wegen eines CDU-Bundesparteitagsbeschlusses von 2018. Dieser schliesst «Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit» sowohl mit der AfD als auch mit der Linkspartei aus. Merz hält an der formellen Abgrenzung fest: Die politischen Unterschiede zu beiden Parteien seien so fundamental, dass eine Beteiligung an einer CDU-geführten Regierung nicht in Frage komme. Eine punktuelle Unterstützung im Parlament wäre damit aber nicht ausgeschlossen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.