Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU-Haushalt: Fünf Länder verlangen Kürzung um mehrere hundert Milliarden Euro

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
EU-Haushalt: Fünf Länder verlangen Kürzung um mehrere hundert Milliarden Euro
EU-Haushalt: Fünf Länder verlangen Kürzung um mehrere hundert Milliarden Euro
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschland und fünf weitere EU-Nettozahler verlangen eine Kürzung des geplanten EU-Haushalts für 2028 bis 2034 um mehrere hundert Milliarden Euro. In einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands, Österreichs, Schwedens, Finnlands, Dänemarks und der Niederlande heisst es: «Um zu einem akzeptablen Kompromiss zu gelangen, muss der Vorschlag der Kommission in Höhe von nahezu zwei Billionen Euro in ausgewogener Weise um mehrere hundert Milliarden Euro reduziert werden.»

SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE
Friedrich Merz, Petteri Orpo, Mette Frederiksen und Christian Stocker im Kanzleramt
SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die Regierungschefs der beteiligten Länder am Donnerstag zu Beratungen ins Kanzleramt eingeladen; Schweden und die Niederlande waren zugeschaltet. Deutschland drängt auf eine Einigung über den mehrjährigen Finanzrahmen noch in diesem Jahr. Nach Bild-Informationen will Merz rund 400 Milliarden Euro aus dem von EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Etat herausverhandeln.

Zugleich sollen die Prioritäten verschoben werden. Ausgaben für Landwirtschaft und Regionalförderung könnten stärker als bisher vorgesehen zugunsten von Verteidigung und Sicherheit gekürzt werden. Widerstand dagegen kommt unter anderem aus Spanien. Neue gemeinsame EU-Schulden lehnt Merz ebenfalls ab.

Unterstützung erhält er von Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker. «Ich glaube, dass es notwendig ist, weil ein besseres Europa nicht mehr Geld und mehr Beamte bedeutet, sondern bessere Entscheidungen», sagte Stocker der Bild. Kritik richtet sich auch gegen Pläne der EU-Kommission, zusätzlich zu ihren rund 32.000 Mitarbeitern 2500 neue Stellen einzuplanen. Merz bezeichnete dies als «nicht akzeptabel» und erklärte: «Wir können uns exorbitante Steigerungen der Ausgaben in der Europäischen Union einfach nicht leisten.»

EU-Rats-Präsident António Costa signalisierte Entgegenkommen. Die Beiträge der Mitgliedstaaten müssten «innerhalb vernünftiger Grenzen» gehalten werden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.