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«Es sind die Europäer, die darüber nachdenken»: Kreml-Sprecher Peskow weist Befürchtungen vor russischem Atomwaffen-Einsatz zurück

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«Es sind die Europäer, die darüber nachdenken»: Kreml-Sprecher Peskow weist Befürchtungen vor russischem Atomwaffen-Einsatz zurück
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Russland plant nach Angaben des Kreml derzeit keinen Einsatz von Atomwaffen. Kremlsprecher Dmitri Peskow wies entsprechende Befürchtungen zurück und warf europäischen Staaten vor, die Debatte anzuheizen. «Es sind die Europäer, die über den Einsatz von Atomwaffen durch Russland nachdenken», sagte er. Dadurch werde in Europa «Hysterie» geschürt. Er rief dazu auf, «die Emotionen zu zügeln und die Dinge objektiv zu betrachten».

Alexander Kazakov/AP Photo/Keystone
Kremlsprecher Dmitri Peskow
Alexander Kazakov/AP Photo/Keystone

Hintergrund ist eine russische Erklärung zu Kaliningrad. Moskau hatte der Nato vor wenigen Tagen wegen eines Manövers eine «beispiellose Eskalation der militärisch-politischen Lage» rund um die russische Region vorgeworfen. Zugleich erklärte Russland, im Fall eines Versuchs der Nato, Kaliningrad vom übrigen Staatsgebiet zu isolieren, notfalls sein gesamtes militärisches Arsenal «einschliesslich Atomwaffen» zur Verteidigung einzusetzen.

Peskow wies nun die Darstellung zurück, Russland drohe derzeit mit einem Atomwaffeneinsatz. «Verweise auf irgendwelche Bedrohungen sind völlig unangebracht», sagte er laut russischen Staatsagenturen. Die Möglichkeit eines Einsatzes bestimmter Waffen sei in russischen Doktrindokumenten geregelt, in denen die entsprechenden Voraussetzungen festgelegt seien. Diese Regeln hätten laut Peskow «ein einziges Ziel – den Schutz der territorialen Integrität und der Existenz des russischen Staates selbst».

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