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Drei Punkte verloren: CDU rutscht in Niedersachsen auf 22 Prozent

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Drei Punkte verloren: CDU rutscht in Niedersachsen auf 22 Prozent
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Die CDU fällt in Niedersachsen kurz vor den Kommunalwahlen auf 22 Prozent und liegt damit nur noch einen Punkt vor der AfD. Das zeigt eine neue Insa-Umfrage für Bild, die allerdings die Stimmung für eine Landtagswahl abfragt. Die SPD von Ministerpräsident Olaf Lies bleibt mit 26 Prozent stärkste Kraft.

Moritz Frankenberg/DPA/Keystone
Sebastian Lechner, CDU-Landeschef in Niedersachsen
Moritz Frankenberg/DPA/Keystone

Für die CDU bedeutet das ein Minus von drei Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Erhebung. Die AfD legt einen Punkt zu und erreicht 21 Prozent. Noch deutlicher gewinnen die Grünen: Sie steigen um drei Punkte auf 15 Prozent. Die Linke kommt auf sechs, die FDP auf fünf und das BSW auf drei Prozent. Befragt wurden vom 1. bis 8. September 1000 Wahlberechtigte.

Auch bei der Frage nach der Regierungsspitze liegt die CDU zurück. Nur 18 Prozent wünschen sich laut Umfrage eine von der CDU geführte Landesregierung, 24 Prozent bevorzugen die SPD. Bei einer direkten Wahl des Ministerpräsidenten käme CDU-Landeschef Sebastian Lechner auf 13 Prozent. Amtsinhaber Olaf Lies erreicht 25 Prozent.

Die Zahlen kommen für die CDU zu einem ungünstigen Zeitpunkt. An diesem Sonntag werden in Niedersachsen Gemeinderäte, Kreistage sowie zahlreiche Bürgermeister und Landräte gewählt. Die Insa-Erhebung bezieht sich zwar nicht direkt auf diese Kommunalwahlen, liefert aber wenige Tage davor ein aktuelles Bild der politischen Stimmung im Land.

Für die Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz ist es der nächste schwache Wert innerhalb weniger Tage. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kam die CDU zuletzt nur noch auf 17,2 Prozent. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo in gut einer Woche gewählt wird, steht sie laut einer aktuellen Umfrage bei lediglich sieben Prozent und damit nur knapp über der Fünf-Prozent-Hürde. Dort liegt die AfD mit 36 Prozent vor der SPD mit 33 Prozent. Die jüngsten Zahlen aus Niedersachsen setzen damit eine Serie deutlicher Rückschläge für die CDU in den Ländern fort.

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