Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant, die Überprüfung von Social-Media-Konten bei der Vergabe von Visa deutlich auszuweiten. Dies berichtet das Portal «The Daily Signal». Gemäss internen Regierungsunterlagen sollen künftig weitere Visa-Bewerber, darunter auch ausländische Journalisten, ihre Profile auf Plattformen wie Instagram, Facebook oder X öffentlich zugänglich machen. Antragsteller müssten ihre Konten demnach von «privat» auf «offen» umstellen.
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Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, teilte den Bericht auf ihrem X-Konto, ohne ihn ausdrücklich zu bestätigen. Ein Sprecher des US-Aussenministeriums erklärte auf Anfrage, die Überprüfung der Online-Präsenz solle sicherstellen, dass Antragsteller die Voraussetzungen für ein Visum nach US-Recht erfüllten und kein Sicherheitsrisiko für die Vereinigten Staaten darstellten.
Bereits heute müssen Antragsteller bestimmter Visa-Kategorien, darunter Studenten, ihre Online-Konten offenlegen. Künftig soll diese Pflicht auf weitere Gruppen ausgeweitet werden. Im vergangenen Monat hatte die US-Regierung zudem angekündigt, Studentenvisa auf höchstens vier Jahre und Visa für ausländische Journalisten auf maximal 240 Tage zu begrenzen. Laut dem Bericht könnten in Kürze auch für Touristen strengere Einreisebestimmungen gelten. Bereits vorgestellte Pläne sehen vor, dass auch sie ihre Nutzung sozialer Netzwerke offenlegen müssen.