Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Diesel, Diesel, Diesel»: Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Diesel, Diesel, Diesel»: Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien
«Diesel, Diesel, Diesel»: Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach Angaben der Financial Times gedrängt, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Trump habe in einem Telefonat am Sonntag vor allem auf die weltweite Dieselknappheit und steigende Preise verwiesen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Gespräch vertraute Personen. Seine zentrale Botschaft sei «Diesel, Diesel, … Diesel» gewesen, sagte ein hochrangiger ukrainischer Regierungsvertreter, der an dem Gespräch teilgenommen habe.

EPA/Keystone
Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump bei einem Treffen in New York
EPA/Keystone

Ein weiterer ukrainischer Regierungsvertreter sagte, Trump sei wegen der steigenden Dieselpreise sehr besorgt und wolle sicherstellen, dass russische Lieferungen weiterhin auf den Weltmarkt gelangen könnten. Das Telefonat fand wenige Stunden nach einem grossen ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau statt. Dabei geriet eine bedeutende Ölraffinerie in Brand. Nach russischen Angaben wurden mindestens zwei Menschen getötet und zwanzig verletzt.

In den USA erreichte der Dieselpreis am Montag laut Financial Times mit 6,51 Dollar pro Gallone einen Rekordwert. Seit Beginn des Nahostkonflikts im Februar ist er um mehr als 70 Prozent gestiegen. Die hohen Treibstoffkosten belasten insbesondere Landwirte und Transportunternehmen. Einige republikanische Politiker bringen deshalb bereits ein Exportverbot für Diesel ins Spiel.

Trump hatte vergangene Woche erklärt, Russland und die Ukraine hätten sich darauf verständigt, gegenseitige Angriffe auf Energieanlagen einzustellen. Ukrainische Regierungsvertreter widersprachen: Eine solche Waffenruhe sei nicht vereinbart worden. Selenskyj erklärte daraufhin, Kiew würde eine gegenseitige Feuerpause einhalten, sofern die USA und andere Partner gewährleisten könnten, dass auch Russland seine Angriffe einstellt.

Ob Washington Moskau ebenfalls aufgefordert hat, Angriffe auf ukrainische Energieanlagen zu stoppen, ist laut Financial Times unklar. Selenskyj verteidigte die ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffe als Druckmittel gegen Russland. Zugleich erklärte er: «Aber die Diplomatie muss parallel funktionieren.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.