Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Deutschland muss sterben, damit wir leben können»: Linksextreme rufen zu Gewalt nach Sachsen-Anhalt-Wahl auf

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Deutschland muss sterben, damit wir leben können»: Linksextreme rufen zu Gewalt nach Sachsen-Anhalt-Wahl auf
«Deutschland muss sterben, damit wir leben können»: Linksextreme rufen zu Gewalt nach Sachsen-Anhalt-Wahl auf
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die linksautonome Szene ruft für die Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu Aktionen gegen den deutschen Staat auf und erklärt dabei staatliche Einrichtungen ausdrücklich zu legitimen Zielen, berichtet das Portal Apollo News. Auf der linksextremistischen Plattform Kontrapolis heisst es in dem Aufruf für den 7. bis 13. September: «Es gibt keine Alternative. Deutschland muss sterben, damit wir leben können.»

Boris Rössler/DPA/Keystone
Vermummte Demonstrierende mit Pyrotechnik an einer Antifa-Demo (Symbolbild)
Boris Rössler/DPA/Keystone

Die Verfasser erklären herkömmliche Protestformen wie Demonstrationen oder Lichterketten für gescheitert. Angesichts einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD müsse es nun darum gehen, «die Funktionsweise des Staates zu zerstören». Deutschland habe sich in den vergangenen zehn Jahren in Richtung Faschismus bewegt. Der Ausgang der Wahl am 6. September ändere daran aus Sicht der Autoren wenig.

Als mögliche Ziele nennt der Text Gefängnisse, Regierungsbehörden, Jobcenter, Polizeireviere, Kasernen und Ausländerämter. Die «gesamte staatliche Infrastruktur» sei Teil einer aus Sicht der Verfasser faschistischen Ordnung. Zugleich fordert der Aufruf den Aufbau von «Verteidigungsstrukturen» gegen erwartete rechte Gewalt sowie die Neuorganisation eines Untergrunds.

Die Sicherheitsbehörden nehmen die Drohungen offenbar ernst. Nach einem internen Papier der Deutschen Bahn, über das Apollo News berichtet, stuft das Bundeskriminalamt den Aufruf als «authentisch» ein. Demnach sind auch Angriffe auf Einrichtungen der Bahn nicht auszuschliessen.

Das Unternehmen weist seine Mitarbeiter laut dem Bericht an, verdächtige Personenbewegungen und spontane Demonstrationen zu melden und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Bei unmittelbarer Gefahr solle die Polizei verständigt werden. Die Deutsche Bahn erklärte auf Anfrage von Apollo News nur, zu internen Dokumenten grundsätzlich keine Stellung zu nehmen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.