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Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist ja eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Bin ich sehr, sehr stolz und glücklich, dass er den Schritt gemacht hat. Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... Kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 21. August 2026. Als schweizerischer Warte ist es immer etwas deprimierend, da über die Landesgrenzen zu schauen. Vor allem, wenn man auf Frankreich und auf Deutschland blickt, die einstigen Paradestaaten der Europäischen Union, die zusehends auf den Hund kommen. Man muss hier einfach den Realitäten schonungslos... ins Auge schauen. Die Entwicklung der letzten 20 Jahre von Deutschland und Frankreich, die wirft ein ganz trübes Licht auf die EU. Denn nach meiner Beurteilung ist die EU ein zutiefst und ich stehe da nicht alleine mit dieser Einschätzung, glaube ich, ein zutiefst Ein dysfunktionales Gebilde, ein dysfunktionales Betriebssystem. Ich will jetzt das Wort Krebsgeschwür nicht strapazieren, aber die EU als bürokratische Überwucherung und Lähmung und Vergiftung der Mitgliedstaaten ist doch in Deutschland zu besichtigen, denn die Deutschen und die Franzosen, so scheint es, haben gar nicht mehr die Mittel in der Hand, um ihre Probleme zu lösen. Man ist überall gefesselt, migrationspolitisch, ja, das könnt ihr nicht machen, wir haben ja ein gemeinsames Grenzregime. Sozialpolitisch, nein, ihr müsst auf die Standards der EU Rücksicht nehmen. Wirtschaftspolitisch, Steuerdumping, ihr könnt da nicht einfach liberale Reformen durchbringen. Ein heilloses Gewirr an Zuständigkeiten und bei den Leuten, das drängende, das drückende Gefühl, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Das ist nicht erst seit ein paar Jahren der Fall, sondern schon viel länger braut sich da alles zusammen. Migrationspolitisch ist es am fühlbarsten, am emotionalsten geworden. Und die Leute, die das kritisiert haben, sind reflexhaft zu Nazis abgestempelt worden. So produziert man Nazis. Aber auch bei der Währung, beim Euro. treffe ich so viele Leute in Deutschland voran, die sagen, das geht doch nicht, diese Schuldenwirtschaft. Und jetzt auch mit der Bundesrepublik, diese gewaltigen Schuldengebirge, um eine Aufrüstung zu betreiben für einen Krieg gegen Russland, dem man ja sowieso nicht gewachsen ist. Das ist doch das Dümmste, jetzt da so viel Geld reinzustecken. Man hätte doch viele andere Probleme. Man müsste das Bildungswesen wieder in Schwung bringen, man muss die Infrastrukturen wieder... zustande und zu Wege bringen. Man hat den Auftrag, die Wirtschaft wieder in die Gänge kommen zu lassen, den Staat abzurüsten und nicht aufzurüsten. Aber die EU scheint wie gefangen, wie verhext in ihrer eigenen Problematik, in ihrer eigenen Soße zu sitzen. Also wenn es ein Argument... brauchte in der Schweiz, um die Leute abzuhalten von einem EU-Beitritt, dann wären es die Entwicklungslinien von Frankreich und Deutschland in den letzten 20, 25 Jahren. Ich sage das ohne jedes Triumphgefühl, im Gegenteil, ich sage das mit einem Gefühl der Traurigkeit. Ich glaube, dass diese EU als institutionelle Fehlkonstruktion viel gefährlicher ist, als man sich dessen bewusst ist. Und ich sage danke den Schweizer Politikern, die schon in den 90er Jahren visionär genug waren, einen Schweizer EU-Beitritt zu verhindern, denn das war aufgegleist. Und heute macht die EU massiv Druck, dass wir uns institutionell unterwerfen. Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul war gerade in Bern und hat gesagt, ja, Schweizer, schon gut, dass ihr neutral seid, aber nicht zu neutral, bitte. Damit hat er angespielt auf unsere Abstimmung über die Neutralitätsinitiative am 27. September. Und das ist ein klarer Eingriff in den Wahlkampf. Und gerade die EU-Politiker, die deutschen Politiker, die immer wieder jammern und ausrufen, ja, die Russen mischen sich da in unsere innenpolitischen Verhältnisse ein. Offensichtlich hat also der deutsche Aussenminister überhaupt keine Probleme, sich in die schweizerischen innenpolitischen Verhältnisse einzumischen. Die Schweizer, vor allem die Medien, die sich beim... Thema Neutralität, da über Kommentare aus Russland in eine Hysterie hineingesteigert haben, die sind jetzt absolut ruhig. Also das ist auch für unser Land sehr, sehr gefährlich. Diese EU entwickelt einen Sog, der auch bei uns vieles kaputt zu machen droht. Stadt Leipzig, der Oberbürgermeister. Da ist mir ein Dokument zugespielt worden vom 14. August 2026, Vollzug Waffengesetz. Vollzug Bundesjagdgesetz, Vollzug Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe. Sehr geehrter Herr Sowieso, gemäss § 45 Abs. 2 Satz 1 Waffengesetz ist eine waffenrechtliche Erlaubnis, durch die Behörde zu widerrufen, wenn nachträglich Tatsachen eintreffen, die zur Versagung hätten führen müssen. Also da geht es um die Entwaffnung eines legal waffenbesitzenden Deutschen. Der Behörde ist aufgefallen, dass Sie als Ortschaftsrat für die Partei Alternative für Deutschland tätig sind. Gemäss § 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchstabe c Waffengesetz besitzen Personen die erforderliche Zuverlässigkeit in der Regel nicht, bei denen Tatsache, die Annahme rechtfertigen, dass sie in den letzten fünf Jahren eine Vereinigung unterstützt haben, die Bestrebungen verfolgt, die gegen die verfassungsmässige Ordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung, insbesondere gegen das friedliche Zusammenleben der Völker gerichtet sind. Bevor ich zu diesem Sachverhalt einen kostenpflichtigen Widerrufsbescheid erlasse, gebe ich Ihnen nach Artikel 28 Absatz 1 Verwaltungsverfahrensgesetzes bis zum 28. August 2026 Gelegenheit, sich schriftlich gegenüber der Behörde zu diesem Sachverhalt zu äussern oder auf den Jagdschein, die Waffen- oder Sprengstoffrechtlichen Erlaubnisse zu verzichten und an die Behörde zurückzugeben, sowie die erlaubnispflichtigen Schusswaffen und die dazugehörigen Munition einer berechtigten Person zu überlassen. Wer in Deutschland für die AfD ist, sich für die AfD engagiert, der darf legal keine Waffen mehr besitzen, der wird entwaffnet, während gleichzeitig die gleichen Behörden, die die Deutschen entwaffnen, Leute ins Land lassen, die bewaffnet Gewalttaten vollbringen. Das ist die Situation in Deutschland, meine Damen und Herren. Das ist zutiefst undemokratisch, dass man Leuten aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Partei Von der einfach behauptet wird, sie würde da demokratiegefährdende, verfassungsgefährdende Bestrebungen verfolgen, dass man denen die Waffen wegnimmt. Das ist eine Diskriminierung deutscher Steuerzahler und deutscher Bürger. Und die AfD will ja die Demokratie nicht abschaffen, die Verfassung. Sie will zum Beispiel direkte Demokratie einführen. Und eine Verfassung kann ja auch geändert werden. Sonst hätten ja die Deutschen immer noch die gleiche Verfassung wie zwischen 1933 und 1945. Aber sie haben ja zum Glück keine neue, nämlich die... seit es das Grundgesetz gibt, nach dem Zweiten Weltkrieg. Das kann aber auch revidiert werden, das kann geändert werden. Und hier wird nun also von Behördenseite die Verfassung missbraucht, um die demokratisch legitimierte Opposition zu diskriminieren und sie ihrer verfassungsmässigen Rechte zu berauben, denn es ist in Deutschland erlaubt, dass man legal Waffen besitzen kann. wenn man die entsprechenden Kriterien erfüllt. Und wenn man bei der AfD ist oder sich für die AfD engagiert, dann erfüllt man doch in keiner Art und Weise den Tatbestand der möglicherweise eben mit Waffengewalt drohenden, gewalttätigen Umsturzpolitik, wie man das bei terroristischen Organisationen kennt. Also hier wird versucht in der Stadt Leipzig... die AfD zu einer terroristischen Organisation umzudeklarieren. Das ist dieses Dokument hier, das ist dieser Brief, ein Faximile, das ich da bekommen habe. Das sind fassungslose oder sind einen fassungslos machende Zustände. Volkswagen drohen Milliardenstrafen der EU, weil Volkswagen zu wenig Elektroautos verkauft. Werden die europäischen Grenzwerte für CO2-Emissionen nicht eingehalten, das kann teuer werden. Das ist auch eine Formulierung, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Also weil offensichtlich die Kunden von Volkswagen aus freiem Ermessen Nicht die gewünschte Zahl von der EU, bürokratisch gewünschte Zahl an E-Autos kaufen, wird der Konzern bestraft. Das ist ein völlig geisteskrankes Verständnis von Marktwirtschaft. Ein Konzern kann ja nicht bestimmen, wie viele E-Autos er verkauft. Man möchte es vielleicht bestimmen können. Ich möchte auch bestimmen können, wie viel Auflage jede Woche von der Weltwoche verkauft wird. Aber das ist am Schluss immer noch der entscheidende Kunde. Der Kunde ist König. Und wenn jetzt also der Kunde diese Autos nicht kauft, wird der Konzern mit gewaltigen Milliardenstrafen belegt. Also wenn es eines Beispiels bedurft hätte, den Wahnsinn der EU, dieser Planwirtschaft ohne Plan, zu veranschaulichen, dann haben sie das hier. Aber ich staune, also in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sehe ich da jetzt keine empörte Kommentierung. Vielleicht kommt das noch. Ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Deutschland. Bericht über mehrere hundert Fälle. Ich glaube 180 sind in Sachsen-Anhalt desertiert. Ukrainer. Gleichzeitig hat der frühere Verteidigungsminister Zelenskyj aufgefordert, endlich Neuwahlen durchzuführen. Das ist ja auch so etwas, dass man diese ukrainische Regierung hier zu einem Aussenposten der Demokratie in Europa, der Weltzivilisation, erklärt. Während der Präsident gar nicht mehr gewählt ist, aber jeder, der das kritisiert hat, wurde dann selber kritisiert. Ja, das geht doch nicht, die ukrainische Verfassung etc. Jetzt hat der frühe Verteidigungsminister Fedorow, ein Medienliebling, das auch kritisiert. Und jetzt merkt es vielleicht der eine oder andere, dass es nicht unbedingt für die demokratischen Credentials der Ukraine spricht, dass da der Präsident autokratisch, autoritär keine Wahlen durchführen lässt. der amerikanische Präsident Der Roosevelt im Zweiten Weltkrieg hat sich auch während des Zweiten Weltkriegs wieder wählen lassen. Sie können ja auch Wahlen durchführen. Natürlich ist das schwierig mit den Leuten an der Front. Es gibt schon technische Möglichkeiten bzw. Einwände, die man formulieren kann. Aber diese unkritische Bejubelung der Suspension dieser Präsidentenwahlen ist nicht haltbar und nicht rechtfertigbar. Aus tiefer Sorge an unser Land, CDU-Politiker spenden 10'000 Euro an die AfD. In Sachsen-Anhalt hat, glaube ich, ein Bürgermeister sogar der CDU jetzt gesagt, man solle Ulrich Sigmund wählen als Ministerpräsident und hat da auch Geld gespendet. Das ist mit der Absicht erfolgt, dass man ihn rausschmeissen sollte aus der Partei. ja das sind eben jetzt die Brandmauer-Auflösungserscheinungen. Ich bin ja optimistisch. Man kann ja diese Brandmauer nicht aufrechterhalten. Das ist ja völlig abstrus. Sie können die Demokratie so nicht aufhalten. Dazu sind auch diese Demokratiezerstörer, die sich ja zu Demokratierätern erklären, gar nicht in der Lage. Und man sieht eben hier sehr schön, dass die Macht der Zentrale ist begrenzt. Und in Deutschland kommt die Vernunft von unten. Sie kommt von den Wählern, sie kommt von den Bürgern. Darum wird eben auch von unten diese Brandmauer zum Einsturz gebracht. Das ist ausgerechnet ein kleines, etwas Merkwürdiges. Sie verzeihen das jetzt als Sachsen-Anhaltiner, wenn das richtig formuliert ist, als Deutsche, die in Sachsen-Anhalt leben. Sachsen-Anhalt ist ein kleines Bundesland. Es ist vielleicht nicht untypisch, dass in so einem kleinen Bundesland ein Dammbruch stattfindet, sozusagen der Flügelschlag des Schmetterlings, der dann eben zeigt, und auch den vielleicht sich selber gegenüber so skeptischen Deutschen beweist, dass eben hier tatsächlich eine demokratische Alternative von unten nach oben gewachsen ist. Bis jetzt haben wir ja in Deutschland vor allem eine Top-Down-Demokratie. Die herkömmlichen Parteien, mit Ausnahme der Grünen, sind ja von den Siegermächten des Westens installiert worden. Und deshalb hat man sie vielleicht auch geschluckt, weil nach dem Zweiten Weltkrieg die Deutschen mit einiger Berechtigung sich gefragt haben, was war mit uns eigentlich los, dass wir da zuvor diese Nazis... zumindest eine Zeit lang, als man da noch Wahlen durchgeführt hat, unterstützt haben. Warum haben wir uns getäuscht? Dass man da ein gewisses Selbstmisstrauen entwickelt ist, klar. Aber das hat sich verselbstständigt, wird heute auch ausgenützt. Und man missbraucht die deutsche Geschichte und das Leid dieser Geschichte zu ganz schnöden tagespolitischen Machterhaltungszwecken. Und das ist jetzt eine interessante historische Erfahrung, die gemacht werden kann. Ich bin gespannt. Ob es so weit kommt, ob da die Etablierten das zulassen tatsächlich, dass in Sachsen-Anhalt dann ein grosser Riss in diese Brandmauer da gefegt wird, durch den deutschen Wähler, durch den... Souverän ist ja auch so etwas, was einen in der Schweiz immer wieder verblüfft, wie in Deutschland eben diese Verleumdungen der AfD im Grunde natürlich Verleumdungen der deutschen Steuerzahler sind, von denen man das Geld dann schon gerne nimmt. Aber abstimmen sollen, wählen sollen, nein, nein, das geht nicht. Und abstimmen sowieso nicht, also direkte Demokratie für Deutschland. Nein, Herr Köppel, wo denken Sie hin? Wir sind doch ein grosses Land. Also ich finde das noch mutig, dass da die Politiker den Deutschen die Fähigkeit, den Wählern zur direkten Demokratie absprechen. Wer zahlt, befiehlt. Die deutschen Wähler zahlen ja auch Steuern und nicht zu knapp. Dass man denen gar nicht zutraut, direkt demokratische Entscheide zu treffen. Aber da muss Deutschland erst noch die Demokratie lernen. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily für heute. Einen schönen Tag und auch ein schönes Wochenende. Bis bald. Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet. Ich hatte Freude und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist eine lange Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft übernimmt, ging in Erfüllung. Ich bin sehr stolz und glücklich, dass er diesen Schritt gemacht hat.

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Kapitel

  1. Einleitung und persönlicher Rückblick
  2. Begrüssung und Einführung
  3. Kritik an der EU und den Mitgliedstaaten
  4. Migrationspolitik und gesellschaftliche Reaktionen
  5. Wirtschaftspolitische Herausforderungen
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