Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Desertion statt Rückkehr: Ukrainische Soldaten verlassen während ihrer Ausbildung in Deutschland unerlaubt ihre Einheiten

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Desertion statt Rückkehr: Ukrainische Soldaten verlassen während ihrer Ausbildung in Deutschland unerlaubt ihre Einheiten
Desertion statt Rückkehr: Ukrainische Soldaten verlassen während ihrer Ausbildung in Deutschland unerlaubt ihre Einheiten
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ukrainische Soldaten setzen sich während ihrer militärischen Ausbildung in Deutschland ab und kehren nicht zu ihren Einheiten zurück. Allein dem Innenministerium von Sachsen-Anhalt sind rund achtzig solcher Fälle bekannt. Deutschlandweit soll es Hunderte Fälle geben. Dies berichtet die Zeit.

Eine offizielle Gesamtstatistik der Bundesregierung liegt demnach bislang nicht vor. Auch aus anderen Bundesländern gibt es keine öffentlich bestätigten Zahlen. Seit Beginn des Krieges haben nach Angaben der Bundeswehr rund 29.000 ukrainische Soldaten eine militärische Ausbildung in Deutschland absolviert. Dabei werden sie unter anderem im Umgang mit Waffen, in Tarnung und in erster Hilfe geschult. Anschliessend sollen sie normalerweise in die Ukraine zurückkehren.

JENS BUETTNER / POOL / KEYSTONE
Deutsche und ukrainische Soldaten vor Patriot-Flugabwehrsystemen (Symbolbild)
JENS BUETTNER / POOL / KEYSTONE

Das unerlaubte Entfernen von der Truppe kann als Desertion gewertet werden und mehrjährige Haftstrafen nach sich ziehen. Für die Betroffenen stellt sich zudem die Frage nach ihrem Aufenthaltsstatus in Deutschland. Der vereinfachte Schutz für ukrainische Kriegsflüchtlinge gilt nicht automatisch für Soldaten, die eigens zur Ausbildung eingereist sind.

Die EU-Staaten haben sich darauf verständigt, wehrfähige ukrainische Männer unter bestimmten Voraussetzungen vom automatischen Schutz auszuschliessen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.