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«Der islamistische Terrorismus hat sein Ziel erreicht»: Mehrere Karnevalsumzüge müssen wegen Angst vor Anschlägen abgesagt werden

Mehrere Karnevalsumzüge in Deutschland sind wegen erhöhter Sicherheitsauflagen abgesagt worden. Besonders betroffen ist Kempten im Allgäu, wo der für den 1. März geplante Faschingsumzug nicht stattfinden wird, berichtet die Bild-Zeitung. Die Veranstalter sahen sich nicht in der Lage, die geforderten Schutzmassnahmen zu finanzieren. Der Verein Rottach 97 erklärte: «Der islamistische Terrorismus hat sein Ziel erreicht.»

DAVID YOUNG / KEYSTONE
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DAVID YOUNG / KEYSTONE

Auch in Erfurt gibt es drastische Einschränkungen. Thüringens grösster Rosenmontagsumzug fällt aus und wird durch eine Demonstration ersetzt – ohne Wagen, ohne Alkohol. Hintergrund der verschärften Sicherheitsmassnahmen sind unter anderem die Amokfahrt auf einem Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten sowie anhaltende Terrorwarnungen.

In Nordrhein-Westfalen war zunächst auch der Rosenmontagszug in Neukirchen-Vluyn betroffen. Doch hier konnte eine Einigung erzielt werden: Die Stadt stellte zusätzliche Ressourcen bereit, sodass der Zug nun doch stattfinden kann.

Kritik kommt vom Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval, Klaus-Ludwig Fess: «Unser Brauchtum ist in Gefahr.» Er fordert staatliche Unterstützung für die teuren Sicherheitsmassnahmen, da es nicht sein könne, dass Karnevalsvereine zahlten, während Fussballvereine kaum zur Kasse gebeten würden.

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