Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Das ist das Schöne daran, wenn man verliert»: Christoph Blocher nimmt die Gegner der Neutralitäts-Initiative in die Pflicht – aber ohne ihnen zu trauen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Das ist das Schöne daran, wenn man verliert»: Christoph Blocher nimmt die Gegner der Neutralitäts-Initiative in die Pflicht – aber ohne ihnen zu trauen
«Das ist das Schöne daran, wenn man verliert»: Christoph Blocher nimmt die Gegner der Neutralitäts-Initiative in die Pflicht – aber ohne ihnen zu trauen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Es sei eine «Blocher-Initiative», wiederholten die Gegner der Neutralitätsinitiative vor dem Urnengang mantramässig. Entsprechend legen viele Medien das deutliche Nein nun als Blochers persönliche Niederlage aus.

Im einzigen Interview nach der verlorenen Abstimmung in seiner eigenen Sendung «Tele Blocher» räumt der ehemalige Bundesrat ein, dass ihn der Ausgang schmerze, «aber nicht wegen mir, sondern für die Schweiz». Das Nein sei ein Schlag gegen die künftige Sicherheit: «Wenn wir nicht mehr neutral sind, nimmt die Kriegsgefahr zu.»

Christian Beutler/Keystone
Alt Bundesrat Christoph Blocher an seinem Wohnsitz in Herrliberg
Christian Beutler/Keystone

Als Ende der Neutralität will Christoph Blocher das Verdikt der Stimmbürger aber nicht sehen. Entscheidend sei, was nun passiere. Jetzt stünden die Gegner der Initiative in der Verantwortung, «das ist das Schöne, wenn man verloren hat».

Warum hat der Slogan «Kein Krieg» beim Stimmvolk nicht verfangen? Blocher ortet einen der Gründe in einem falschen Sicherheitsgefühl. Man habe in den achtzig Jahren des Friedens immer die Botschaft verbreitet, dass kein Krieg mehr drohe. Deshalb habe man die Armee vernachlässigt, und der Wiederaufbau der Verteidigungsfähigkeit dauere eine gewisse Zeit.

Zudem sei es zu besonderen Allianzen gekommen. Zum Beispiel mit dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, der an der Seite der Linken gegen die Neutralitätsinitiative gestanden sei.

Gefragt zu den weiteren Auswirkungen, formuliert Christoph Blocher seine Befürchtung. Das Ergebnis könne den falschen Leuten Aufwind geben: denjenigen, die in EU oder Nato wollen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.