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Corona-Akten-Affäre in Washington: Ex-Fauci-Berater gesteht versuchte Verschleierung – ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft

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Corona-Akten-Affäre in Washington: Ex-Fauci-Berater gesteht versuchte Verschleierung – ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft
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Der frühere Fauci-Berater David Morens hat sich im Zusammenhang mit Untersuchungen zu den Ursprüngen der Corona-Pandemie der versuchten Verschleierung schuldig bekannt. Er soll geplant haben, Bundesunterlagen zur Covid-19-Forschung zu verheimlichen. Dies teilt Morens’ Anwalt Tim Belevetz mit.

Das US-Justizministerium wirft Morens vor, Unterlagen zu Gesprächen über die Covid-19-Forschung versteckt oder vernichtet zu haben. Während seiner Tätigkeit am Nationalen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten soll er sein privates E-Mail-Konto genutzt haben, um Vorschriften zur Akteneinsicht zu umgehen. Dazu soll auch das Bemühen gehört haben, einen umstrittenen Coronavirus-Zuschuss wiederaufleben zu lassen.

MATTHEW KAMINSKY / KEYSTONE
Anthony Fauci vor dem Senatsausschuss in Washington
MATTHEW KAMINSKY / KEYSTONE

Republikaner im Repräsentantenhaus hatten zuvor Morens’ E-Mail-Korrespondenz untersucht und ihm vorgeworfen, Dokumente absichtlich zurückgehalten zu haben. Bei einer Anhörung im Kongress hatte Morens noch bestritten, seine private E-Mail-Adresse zur Umgehung von Transparenzgesetzen eingesetzt zu haben.

Das Urteil soll am 12. November fallen. Wegen Verschwörung zur Täuschung der US-Regierung drohen Morens bis zu fünf Jahre Gefängnis. Anthony Fauci selbst ist in dem Verfahren nicht angeklagt. Bei einer eigenen Kongressanhörung Ende Juli hatte er laut Bericht mehr als hundert Mal unter Berufung auf den Fünften Verfassungszusatz die Aussage verweigert.

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