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Cola und Co. sollen teurer werden: Mehrheit der Deutschen befürwortet Klingbeils Zuckersteuer

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Cola und Co. sollen teurer werden: Mehrheit der Deutschen befürwortet Klingbeils Zuckersteuer
Cola und Co. sollen teurer werden: Mehrheit der Deutschen befürwortet Klingbeils Zuckersteuer
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Die geplante Zuckersteuer von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) findet überraschend breite Unterstützung: 55 Prozent der Deutschen befürworten eine zusätzliche Abgabe auf stark gezuckerte Getränke und Lebensmittel. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage für Stern und RTL. 44 Prozent lehnen die Steuer ab.

Michael Kappeler/DPA/Keystone
Finanzminister Lars Klingbeil am Schloss Neuhardenberg
Michael Kappeler/DPA/Keystone

Besonders deutlich fällt die Zustimmung bei Anhängern der Grünen mit 87 Prozent aus. Doch auch die Wähler der Regierungsparteien stehen mehrheitlich hinter dem Vorhaben: 77 Prozent der SPD- und 76 Prozent der Unionsanhänger sprechen sich dafür aus. Stärkeren Widerstand gibt es dagegen bei AfD-Wählern und in Ostdeutschland.

Die schwarz-rote Koalition hatte sich im Zuge ihres Sparpakets für die gesetzlichen Krankenkassen auf eine Zuckersteuer ab 2027 verständigt. Wie hoch sie ausfällt, soll vom Zuckergehalt der Getränke abhängen. Die Details erarbeitet Klingbeils Finanzministerium zurzeit.

Für Wirbel sorgten Überlegungen seiner Beamten, auch zuckerfreie Getränke wie Cola zero sowie Fruchtsäfte, Hafermilch und alkoholfreies Bier zu erfassen. Klingbeil stoppte diese Pläne: «Was keinen Sinn ergibt, ist eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke. Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen.»

Finanziell könnte die Abgabe erheblich mehr einbringen als von der Regierung veranschlagt. Die Koalition kalkuliert mit 650 Millionen Euro Einnahmen, Branchenverbände rechnen laut Bild mit knapp vier Milliarden Euro. Für die Umfrage wurden Ende August 1002 Menschen befragt.

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