Mehr als 2000 Migranten sind nach einer gescheiterten Verlegung in ein provisorisches Aufnahmezentrum im Hafen von Ceuta an die Strände der spanischen Exklave zurückgekehrt. Die Unterkunft bietet Platz für 1700 Menschen, während sich in den bisherigen Lagern mehr als 4000 Personen aufhielten. Dies berichtet Euronews. Nach Regierungsangaben befinden sich zudem rund 3000 Migranten weiterhin auf den Strassen der Stadt.
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Guardia Civil und Policía Nacional hatten am Freitagmorgen mit der Räumung der Strände El Trampolín und Benítez begonnen. Bei der Verlegung kam es zu Spannungen und hektischen Bewegungen. Polizeikräfte gaben Warnschüsse in die Luft ab, um eine Gruppe zu stoppen.
Die zweite Vizepräsidentin von Ceuta, Kissy Chandiramani, kritisierte den Einsatz als chaotisch. Weder die Stadtregierung noch die Hafenbehörde seien zuvor informiert worden. Sie fordert schnellere Rückführungsverfahren und Unterstützung durch die Europäische Union.
Derzeit werden rund hundert Fälle täglich bearbeitet. Mit zusätzlichen Mitteln könnte das Verfahren nach Einschätzung Chandiramanis innerhalb von fünfzehn Tagen abgeschlossen werden. Andernfalls werde sich die Situation «endlos hinziehen».