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CDU-Kommunalpolitiker spendet 10.000 Euro an die AfD und kündigt an, die Partei selbst zu wählen. Nun droht ihm ein Ausschlussverfahren

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CDU-Kommunalpolitiker spendet 10.000 Euro an die AfD und kündigt an, die Partei selbst zu wählen. Nun droht ihm ein Ausschlussverfahren
CDU-Kommunalpolitiker spendet 10.000 Euro an die AfD und kündigt an, die Partei selbst zu wählen. Nun droht ihm ein Ausschlussverfahren
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Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange hat 10.000 Euro an die AfD Sachsen-Anhalt gespendet und ruft zur Wahl der Partei bei der Landtagswahl am 6. September auf. Prange ist CDU-Kreistagsmitglied in Stendal und Ortsbürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe. Dies berichtet Nius.

Prange überwies nach eigenen Angaben zweimal 5000 Euro. In einem offenen Brief begründet er dies mit seiner Kritik am Kurs der CDU. Seine konservativen Werte finde er in der Partei «immer weniger vertreten». Stattdessen erlebe er eine CDU, «die sich Schritt für Schritt nach links bewegt». Er wünsche sich, dass die AfD bei der Landtagswahl so stark werde, «dass sie alleine regieren kann».

KLAUS-DIETMAR GABBERT / KEYSTONE
Ulrich Siegmund an einer AfD-Wahlkampfveranstaltung in Sachsen-Anhalt (Symbolbild)
KLAUS-DIETMAR GABBERT / KEYSTONE

Prange kündigte zudem an, selbst die AfD zu wählen. Er hoffe auf eine absolute Mehrheit der Partei, «damit die CDU zur Erkenntnis gelangt, dass sie ihren Kurs ändern muss». Zugleich fordert er ein Ende der Brandmauer. Die Zusammenarbeit mit der AfD-Fraktion im Kreistag Stendal bezeichnet er als «gut und konstruktiv».

Die CDU Sachsen-Anhalt stellt nun ein Parteiausschlussverfahren in Aussicht. Generalsekretär Mario Karschunke bezeichnete eine bestätigte Spende als «sehr schwerwiegenden parteirechtlichen Vorgang». Der CDU-Kreisvorstand Stendal soll sich mit dem Fall befassen. Nach dem CDU-Statut kann die finanzielle Unterstützung anderer Parteien in nicht unerheblichem Umfang als parteischädigendes Verhalten gelten.

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