Eine Gruppe von 55 Migranten hat mit einem Boot einen Küstenabschnitt im Südosten der griechischen Insel Kreta erreicht. Die Menschen kletterten nahe dem Touristenort Goudouras über die Felsen an Land. Die Küstenwache brachte sie anschliessend aus dem unwegsamen Gelände in Sicherheit. Dies berichtet der griechische Rundfunk ERT News.
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Bürger hatten die Gruppe an der Küste bemerkt und daraufhin die Hafenpolizei alarmiert. Die Migranten sollen nun in einem Registrier- und Aufnahmelager untergebracht werden.
Nach Angaben der Küstenwache bringen Schleuserbanden fast täglich Dutzende Migranten nach Kreta. Die meisten starten demnach in der Region um die libysche Hafenstadt Tobruk. Von dort überqueren sie das Mittelmeer bis zur rund 300 Kilometer entfernten griechischen Insel.
Die Zahl der Ankünfte auf Kreta liegt in diesem Jahr bereits bei mehr als 11.000. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR erreichten vom Jahresbeginn bis zum 16. August insgesamt 11.545 Migranten die Insel. Die jüngste Gruppe landete dabei nicht an einem regulären Hafen, sondern unmittelbar an dem felsigen Küstenabschnitt bei Goudouras.