Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Aktiv vor Rechtsextremisten schützen»: Türkische Gemeinde will Residenzpflicht für Flüchtlinge nach AfD-Wahlsieg aufheben

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Aktiv vor Rechtsextremisten schützen»: Türkische Gemeinde will Residenzpflicht für Flüchtlinge nach AfD-Wahlsieg aufheben
«Aktiv vor Rechtsextremisten schützen»: Türkische Gemeinde will Residenzpflicht für Flüchtlinge nach AfD-Wahlsieg aufheben
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Türkische Gemeinde in Deutschland fordert nach dem Wahlsieg der AfD, Flüchtlinge nicht mehr zum Aufenthalt in Sachsen-Anhalt zu verpflichten. «Menschen mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt haben keine Zeit mehr für theoretische Sicherheitsdebatten», sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Gökay Sofuoglu, der Deutschen Presse-Agentur. Die Politik müsse sie «aktiv vor Rechtsextremisten schützen». Flüchtlinge seien besonders gefährdet.

Screenshot 3sat
«Aktiv vor Rechtsextremisten schützen»: Türkische Gemeinde will Residenzpflicht für Flüchtlinge nach AfD-Wahlsieg aufheben
Screenshot 3sat

Konkret verlangt Sofuoglu von der Bundesregierung, die sogenannte Residenzpflicht für Geflüchtete aufzuheben. Diese verpflichtet Menschen im Asylverfahren für eine bestimmte Zeit dazu, sich in der ihnen zugewiesenen Stadt oder im jeweiligen Landkreis aufzuhalten. Für das Verlassen des Gebiets benötigen sie grundsätzlich eine behördliche Genehmigung.

Nach Ansicht der Türkischen Gemeinde ist diese Einschränkung angesichts des Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt nicht mehr vertretbar. Niemand sollte an einem Ort bleiben müssen, an dem er oder sie zur Zielscheibe von Rechtsextremisten werden könne, erklärte Sofuoglu. Er verband seine Forderung mit einer Warnung: «Wir dürfen nicht erst reagieren, nachdem Menschen getötet wurden.»

Der Verband leitet damit aus dem AfD-Wahlsieg eine konkrete Forderung an die Bundesregierung ab. Ob diese eine Änderung oder Aufhebung der Residenzpflicht erwägt, ist offen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.