Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 21. September 2026, direkt aus dem Haus der Schweizerischen Neutralität. Es geht ja hoch her in der Bundesrepublik. Die Nachkriegsparteienlandschaft ist im Umbruch und die staatstragende CDU droht allmählich von der Landkarte zu verschwinden. Was allerdings für einige Deutsche, die ich kenne, keine Drohung, sondern eine Verheissung ist. Die wünschen sich nichts Sehnlicher, als dass diese Partei, die nur noch ein Schatten ist ihres früheren Selbst, dass die da den Weg freimacht für Kräfte, denen man eher zutraut, die Bundesrepublik wieder auf einen grünen Zweig zu führen. aber nicht auf einen grünen Zweig der Grünen, sondern auf einen, man könnte vielleicht sagen, blauen Zweig. der grüner zu werden verspricht als das, was die Grünen da bis heute noch unverdrossen predigen. Wir kommen darauf zu sprechen. Doch vorher noch ein Hinweis in eigener Sache. Nie wieder Krieg in Europa. Fortsetzung meiner Deutschland-Tournee. Es geht weiter. Erfolgreicher Start in Lübeck, Magdeburg, Dresden und Erfurt. Vielen herzlichen Dank. Allen, die gekommen sind, so euphorisch mich beflügeln, sodass ich gar nicht mehr aufgehört habe, zu sprechen. Tolle Abende. Am 2. November kommt die Fortsetzung in Nürnberg. 2.11., 3.11., Erding bei München, Bayern, toll. 4.11., Leonberg bei Stuttgart, 9.11., Duisburg, 10.11., Bielefeld, 16.11., Neu-Ulm. 17.11. Ludwigshafen am Rhein und am 18.11. bin ich in Saarbrücken. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. weltwoche.de-vortrag weltwoche.de-vortrag Das verspricht Infotainment, also Informationsunterhaltung, auch Provokation, geistige Anregung und vor allem Diskussion. Jeder und jede darf seine, ihre Meinung sagen, keine Inquisitorengesichter, keine Skischartenaugen, sondern ja, im schweizerischen Sinne, das Gespräch aller mit allen über alles, was alle betrifft. Das ist ja sozusagen die Essenz, so müsste es sein. Keine Brandmauern, keine Stigmatisierungen, keine Ausgrenzungen, sondern die sachliche Auseinandersetzung zu den brennenden Themen unserer Zeit. und mich beschäftigt ja Vor allem die ganze unheilvolle Eskalationsdynamik des Ukraine-Kriegs und die Tatsache, dass wir nur 80 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs, und das ist ja sozusagen das Ende eines 30-jährigen innereuropäischen Bürgerkriegs gewesen mit globalen Auswirkungen, dass er lediglich 80 Jahre nach diesem Höllensturz Bereits wieder Politiker am Werk sind, die natürlich aufmunitioniert mit den allerbesten Absichten Europa erneut in einen Krieg verstricken. Und zwar dann noch gegen Russland. Was ja in der Vergangenheit der letzten beiden Jahrhunderte nicht so wahnsinnig gut herausgekommen ist, hat sich eigentlich ja auch herumgesprochen, aber offensichtlich... Haben das einige Leute nicht gemerkt. Ich meine, so tief kannst du gar nicht schlafen im Geschichtsunterricht, dass du das nicht merkst, meine Damen und Herren. Schon mal was von Napoleon gehört, schon mal was von Hitler gehört. Von diesen Russland-Feldzügen wäre vielleicht keine so schlechte Idee, da mal wieder in einem Lexikon nachzuschlagen. Aber vielleicht ist ja auch das schon mittlerweile verboten, wenn man an geschichtliche Erfahrungen erinnert. die möglicherweise geeignet sein könnten, einige dieser politischen Demenzstrategien, diesen aussenpolitischen Demenzstrategien, die heute unhinterfragt im Medienmainstream, bengalisch beleuchtet werden, die eben diesen Strategien widersprechen könnten. Bald kommt es noch so weit, dass da diese schlingernden Mainstreamparteien auch den Blick in die Geschichtsbücher... da als Verdächtig ausschalten, ausknipsen möchten. Also wer heute ein Geschichtsbuch in der Hand hält, läuft womöglich auch schon Gefahr in der Europäischen Union und damit eben auch in der Bundesrepublik sanktioniert zu werden. Mal sehen, also heute ist ja wirklich fast nichts mehr ausgeschlossen, aber auch das muss gesagt werden, in der Irrwegkolonne der politischen Bundesrepublik, und ich rede hier von der politischen Bundesrepublik, wobei natürlich die Wähler da eine erhebliche Mitverantwortung tragen, aber es sind im Wesentlichen natürlich die Politiker, die diese Irrwegkolonne ausmachen. In dieser Irrwegkolonne ist die Schweiz also nur drei bis vier Plätze. hinter Deutschland, das da eben mit der typisch deutschen Gründlichkeit eben auch im falschen, eben auch im Irrweg da vorausmarschiert. Aber wir Schweizer sind da keineswegs erhaben über diese Irrtümer. CDU scheitert erstmals in ihrer Geschichte an der 5%-Hürde. Das ist also schon ein Atombomben-Einschlag, den man da jetzt absehbar in Mecklenburg-Vorpommern hat sehen können. Das ist einfach die Quittung dafür, wenn eine Partei sich aufgibt, wenn sie ihre Grundsätze aufgibt, wenn sie sie fahren lässt. Das ist sozusagen jetzt die späte Quittung für den Kurs der totalen Verwässerung unter Kanzlerin Merkel, die im Grunde ja die CDU zu einer Nichtpartei gemacht hat. In dem Sinn, dass... Parteien, wie es ihr Name ja schon besagt, Partei ergreifen müssen für etwas. Und die CDU, jetzt von ihrer Geschichte her, wenn ich das richtig verstanden habe, war zwar immer eine Partei, die sich auch als Sammlungsbewegung verstanden hat, mit einem rechten Flügel, mit einem linken Flügel. Und das mag in den historischen Umständen da alles richtig gewesen sein, aber die CDU war eben auch Eine in wichtigen Teilen konservative Partei. Und das hat Kanzlerin Merkel ausgemerzt, das Konservative. Und Merz ist ja angetreten, das Konservative wieder zurückzubringen, aber er hat ja die Partei weiter vermerkelisiert, vermerkelt. Er ist im Grunde noch weiter nach links gegangen, obwohl man da in bestimmten Bereichen durchaus auch versucht hat, bestimmte ähm politische Massnahmen des rechten Gegners, der AfD, zu übernehmen. Aber es ist einfach komplett unglaubwürdig. Und wenn eben ein Land nicht mehr in der Wohlstandsnarkose ist, wenn die Leute merken, dass eben härtere Zeiten anbrechen, dass die Grundsätze wieder eine Rolle spielen, dass man zurück will zu diesen konservativen, soliden und bewährten, ja, dann erleiden sie Schiffbruch, wenn sie als konservative Partei nicht mehr konservativ sind. Und das erleben wir jetzt. Und es ist sehr gut denkbar, dass die... immer noch arrogant auftretende CDU die Botschaft eben nicht verstanden hat. Also in Sachsen-Anhalt hat man es überhaupt nicht verstanden. Hat man da die Wähler beleidigt? Wir haben sie halt nicht abholen können in ihrer Emotionalität und wir müssen unsere Politik besser erklären. Die haben noch nicht einmal gemerkt, dass die Leute die Politik besser verstanden haben als die Politiker. Und jetzt in Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU unter die 5%-Marke gerutscht. Und die Rede von Kanzler Merz dann im Anschluss war natürlich himmeltraurig. Also da ist Nullenergie zu spüren. Also der hat die Sache kommentiert, als ob er da seine eigene Sterbeurkunde vorgelesen hätte. Und immer wieder schwingt da diese Wählerbeleidigung mit. Ja, die CDU ist da zerrieben worden zwischen der Zuspitzung von links und rechts. Als ob die Zuspitzung schuld daran wäre, dass die CDU abschmiert. Nein, es ist nicht die Zuspitzung. Es ist einfach das geistige und politische Vakuum einer Irrweg-CDU, das da verantwortlich ist für diesen Absturz, für die Auflösung einer Partei, die die Macht, den Posten, das eigene Prestige, die eigene Karriere der Politiker über die Interessen der Bevölkerung gestellt hat. Das ist hier der Grund. Aber zu dieser Selbstreflexion scheint man da noch nicht in der Lage zu sein. Und wenn jetzt der Kanzler trotzig behauptet, es braucht jetzt Mut, um hier weiterzumachen, braucht jetzt Mut und hier stehen, um hier sozusagen diese Reformpolitik, die ja gar keine Reformpolitik ist, die fortzuführen, dann versucht, mein Eindruck, jemand, zu rechtfertigen, dass er sich einfach an die Macht klammert. Aber im Grunde müsste ja ein Politiker, der dermassen delegitimiert wird, dem dermassen der Boden unter den Füssen weggezogen wird von den Wählern, der müsste ja dann irgendwann den Weg freimachen und sagen, so wie ich es gemacht habe, hat es einfach nicht gebracht. Also da ist nach wie vor diese, wenn auch etwas gebeutelte, mit blauen Augen auftretende Okay. Ja, Herrenreiter Allüre, die ist eben immer noch, die steckt offensichtlich ganz tief drin da, in diesen Establishment-Parteien und insbesondere in dem enttäuschenden einstigen Hoffnungsträger, in dem Hoffnungsträger AD Friedrich Merz. Und tatsächlich war er da eben in diesen bürgerlichen Mainstream-Kreisen ein Hoffnungsträger. Und ich kann bezeugen, am Anfang war auch die AfD durchaus nervös, als da Merz die entsprechenden Ausmachungen... gewonnen hat. Mittlerweile sieht man im Kanzler einen heimlichen Komplizen, einen inoffiziellen Mitarbeiter, der eben durch seine Politik der AfD-Wähler enttäuscht, der CDU-Wähler zutreibt. Das ist übrigens kein Skandal, sondern das ist Demokratie, dass man sich eben von dem Gescheiterten abwendet und etwas Neuem zuwendet, in der Hoffnung, dass die es dann können. Wir werden sehen, wie es herauskommt. in Sachsen-Anhalt, in Mecklenburg-Vorpommern wird die AfD nicht in die Regierung einziehen können, weil knapp hinter ihr ins Ziel gekommen ist die SPD von Manuela Schwesig, der amtierenden Ministerpräsidentin. Und die werden dann einfach eine linke Allianz bringen. Aber die CDU muss sich klar entscheiden. Bleiben wir weiter auf dem Linkskurs oder arbeiten wir mit der AfD zusammen? Wenn sie auf dem Linkskurs bleiben, dann wird die CDU untergehen. So klar, so einfach ist das. Die Linkspartei gewinnt die Berliner Wahl mit grossem Vorsprung. Das BSW, das in Sachsen-Anhalt noch punkten konnte, bleibt draussen. Schwesig kritisiert Merz. Alle Entwicklungen da auf den Online-Portalen in Deutschland. Und vor allem in den klassischen Establishment-Zeitungen, insbesondere der FAZ, jetzt die Trauerbegleitung nach diesem Hammerschlag, diesem neuerlichen Hammerschlag gegen... Die CDU, mit der man ja eigentlich innerlich verbunden ist, diese Frankfurter Allgemeine. Übrigens, die FDP, also ein Kubicki-Effekt ist da nicht auszumachen. Die FDP kommt da nicht vom Fleck, bleibt deutlich unterhalb eines Einzugs in die Parlamente. Und die AfD treibt jetzt die Konkurrenz richtiggehend vor sich her. Das hat man auch in der Talkshow Miosga. gesehen Ratlosigkeit, Verzweiflung nach diesen deutlichen Wählervoten, die eben auch ein Resultat jener Verleumdungs- und Beleidigungspolitik aus Berlin ist. Ja, es ist ein Volksaufstand gegen die Arroganz der Elite, darüber haben wir auch schon gesprochen. Wer ist Elif Eralp? Das ist die Spitzenkandidatin in Berlin, die da dem Ruf der linken Stadt stadtgerecht werdend die Wahlen gewonnen hat. Die Städte bleiben Bastionen von links und zum Teil grün, während sich auf breiter Fläche natürlich angesichts der Rezession, angesichts des Kriegs in der Ukraine, der Realismus, der Konservativismus durchsetzt. Die Leute sehnen sich in schwierigeren Zeiten zurück nach dem Bewerten, nach dem Soliden. Und eben diese linken Verheissungen und grünen Versprechungen, diese Luftschlösser, da macht man dann weniger mit. Russische Scheinwahl, ein Sieg nach Kreml, Drehbuch, das sind jetzt die Schlagzeilen, die Sie lesen. Natürlich geht die Diskreditierung Russlands weiter, um einen Kriegskurs zu rechtfertigen, der vor allem Europa immer mehr auch wirtschaftlich trifft und bald eben auch wieder zum Schauplatz einer kriegerischen Auseinandersetzung machen könnte, und zwar einer richtigen, nicht einer hybriden. Das ist ja die fürchterliche Situation, in der wir uns befinden. Ja, Russland ist keine lupenreine Demokratie. Das hat übrigens Ex-Kanzler Schröder so auch nie gesagt. Das ist ihm etwas in den Mund gelegt worden, damals von Journalisten. Russland ist ein autoritärer Staat, allerdings mit demokratischen Elementen. Ich habe es in der Schweizer Ausgabe schon gesagt, man gibt sich einer optischen Täuschung, man gibt sich Wunschdenken hin, wenn man sagt, die Russen seien da, quasi nur noch durch die vorgehaltenen Pistolen und Gewehrläufe in Schach zu halten. Wenn Putin die Leute nicht zwingen würde, dann würden sie sich in Scharen von ihm abwenden. Das ist nicht so. Die Russen sehen diesen Krieg mehrheitlich nach meiner Beurteilung ganz anders. als das, was Ihnen die Medien hier bei uns verklicken. Dann eine Nachricht, die viele als grosse Erleichterung empfinden durften. ZDF-Magazin Royal wird abgesetzt. Jan Böhmermann mit seiner Denunziationssendung, die man als Satire getarnt hat. Mit dem kommen Sie ja immer durch. Sie sagen, es ist Satire. Dann können Sie alle möglichen Ruf- und Kreditschädigungen ungestraft über Ihre Kanäle laufen lassen. Die wird jetzt abgesetzt. ist auch ein Interessantes Zeichen zur Zeit. Historischer Albtraum für März. CDU fliegt erstmals aus Landtag. Das ist die Schlagzeile in Österreich in der Kronenzeitung. Ja, und das ist eben auch die Entwicklung der Mainstream-Parteien in der Schweiz. Die bürgerlichen Mitte-Links-Parteien schwinden dahin. Und in Österreich sehen Sie das Gleiche mit der ÖVP und die FPÖ. Das ist ja stark parallel etwas zur AfD. Wobei man immer wieder unterscheiden muss, ist auch richtig und wichtig. Dass eben die Parteivorsitzenden, Herr Bergkickel hat das letztlich auch unterstrichen in einem Interview, dass man das nicht in den gleichen Topf werfen kann. Diese konservativen Parteien, die eben als populistisch bezeichnet werden, auch um sie etwas zu diskreditieren, die kommen alle aus den eigenen nationalen Traditionen heraus und sind sozusagen Ausdruck eben auch der Verschiedenartigkeit der entsprechenden Länder. Die Kampfvokabel Populismus, die können Sie vergessen. Die kommt ja immer sozusagen als Etikette und da wollen die Medien dann irgendwo den Eindruck erwecken, die Stimmung heraufbeschwören, dass diese Parteien eine Gefahr für die Demokratie sein könnten. Das ist Unsinn, die wahren Gefährte der Demokratie, das sind die jetzt regierenden Establishment-Parteien, die vor allem, wenn wir in die Bundesrepublik blicken, sich mit undemokratischen Methoden an der Macht halten wollen. Stichwort Verfassungssturz, Stichwort... Überwachung der Bürger, Bestrafung, wenn man die Regierung kritisiert und so weiter. Also dieser Moralismus-Mainstream bedient sich da immer autoritärer Methoden, um die angebliche Demokratie zu verteidigen, die aber in dieser Hinsicht gar keine Demokratie mehr ist. Sie sagen Demokratie, aber sie meinen sich selbst. Der Weg dieser Brandmauer-Parteien, die haben sie in Österreich auch, der führt nach unten. Andreas Gabalier, der bekannte Schlagerstar aus Österreich, der ja bekennenderweise nicht zum linken Flügel unter den Kulturschaffenden gehört. Und das finde ich eben auch gut, dass da mal ein bürgerlich denkender Kulturschaffender kommt. Er musste ja auch schon verschiedentlich Kritik einstecken. Er sorgt jetzt in einem Interview mit der Kronenzeitung falsch, alle als Nazis zu verurteilen. mit Blick auf Deutschland. Und da hat er zweifellos recht. Diese Nazikeule ist doch eine Zumutung, ist eine Beleidigung und im Grunde auch Ausdruck eines Versagens der Journalisten, die solche Kampfvokabeln der Mächtigen kritiklos übernehmen, um die demokratische Opposition zu diskreditieren, um sie von der Macht fernzuhalten. Man macht sich da als Journalist zum Komplizen der Regierenden, die eben auch im Begriff sind. die Grundpfeiler der Demokratie auszuhebeln. Und das ist vielleicht noch mein letzter Punkt hier. Das ist das Thema, das mich natürlich neben der ganzen Eskalation des Ukraine-Kriegs beschäftigt. Das ist das Thema der Zerstörung der Demokratie in Europa. Es ist das ganz grosse Thema, meine Damen und Herren. Und wenn man eben in einem Kriegszustand sich befindet, und das ist eine alte Einsicht, hat übrigens auch der amerikanische spätere... Präsident James Madison einmal festgehalten. In einem Kriegszustand kann man die Freiheiten der eigenen Republik nicht mehr aufrechterhalten. Darum sollte sich Amerika von Kriegen fernhalten. Da haben sich die Amerikaner auch nicht daran gehalten. Immer mehr imperiale Züge angenommen und dadurch auch viele Kriege heraufbeschworen in den letzten Jahren. Zehnten, aber wir sehen, dass eben in der Europäischen Union dieser Kriegsmodus wie ein Säurebad die Demokratie zerfrisst. Wir sehen das an zwei Punkten. Die Meinungsäusserungsfreiheit ist nicht mehr gegeben in der Europäischen Union. Beispiel Jacques Pau. Wenn ein Mann sanktioniert wird, wie ein Verbrecher, wie ein Terrorist behandelt wird, einfach weil er eine andere Meinung vertritt zum Ukraine-Krieg als Ursula von der Leyen, dann ist das ein Angriff auf den Stützpfeiler der Demokratie, die Meinungsäusserungsfreiheit. Und das Zweite, was sie nehmen können, ist das Eigentum. Angriff aufs Eigentum ist ja auch ein Fundament einer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft, dass das Eigentum als unantastbar gilt. Aber die Europäische Union ist zu einer Enteignungsunion geworden. Schauen Sie einmal, wie man mit russischen Staatsvermögen umgeht, wie man mit dem Vermögen von Russen umgeht, die in der Europäischen Union... leben und gelebt haben, damit einfach von heute auf morgen Dieses Eigentum beschlagnahmt und sie denken ja darüber nach, wie sie es vollends stehlen können. Das ist ja auch nichts Neues in der europäischen Geschichte. Das haben wir gesehen im 20. Jahrhundert, letztmals mit tödlicher Konsequenz, dass man einfach aufgrund bestimmter ideologischer Annahmen, politischer Verordnung gesagt hat, denen nehmen wir jetzt das Eigentum weg. Die werden jetzt einfach enteignet, weil die werden als böse deklariert. Und dann gilt der Rechtsstaat, gilt das Eigentum nicht mehr, sind die Institutionen ausser Kraft gesetzt. Und dass ausgerechnet die Politiker, die immer wieder davon reden, dass es einen Angriff auf die Institutionen des Staates geben könne, einfach weil die Wähler eine andere Partei wählen als die Parteien, die jetzt regieren, dann ist das ein weiteres Beispiel für diese, also wirklich gigantisch scherbelnde Doppelmoral. Alten Tee Leute die sich da auf die Institutionen berufen. Das sind die, die diese Institutionen selber aushebeln. Eben die Meinungsäusserungsfreiheit, die Eigentumsgarantie. Und sie möchten ja am liebsten auch das Wahlrecht aushebeln. Das sehen sie ja in der Bundesrepublik, dass dort zum Beispiel AfD-Mitgliedern die Waffenscheine abgenommen werden. Man entwaffnet sie. Obwohl sie völlig legitim und rechtlich konform, vielleicht als Jäger oder in anderer Funktion als Sammler, einen Waffenschein haben, dürfen sie nicht mehr haben. Wann nimmt man ihnen das Wahlrecht weg? Also das sind die Entwicklungen, die natürlich zu denken geben, die man auch, wenn man sich als Demokrat schon auf dieses Wort beruft, wobei, passen Sie auf, bei Leuten, die sich da immer so klar etikettiert als Demokraten bezeichnen, je mehr man das Wort Demokratie anruft, desto fragwürdiger ist vermutlich das, was damit gemeint ist. Nein, aber das sind... Entwicklungen, die man einfach sehr, sehr kritisch im Blick halten sollte, während den Anfängen, meine Damen und Herren. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war's von Weltwoche Daily International. Eine wunderbare Woche und wir bleiben dran mit Interviews und allem Möglichen, also auf unserem Weltwoche-Kanal und bald schon wieder Fortsetzung der Deutschland-Tournee. weltwoche.de-vortrag weltwoche.de-vortrag Bis bald. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.