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AfD-Besuch in Uniform: Feuerwehrleute treffen Ulrich Siegmund mit Dienstfahrzeug – Bürgermeister droht mit Konsequenzen

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AfD-Besuch in Uniform: Feuerwehrleute treffen Ulrich Siegmund mit Dienstfahrzeug – Bürgermeister droht mit Konsequenzen
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Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Egeln im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) haben nach einem Einsatz in Dienstkleidung und mit einem Einsatzfahrzeug einen AfD-Infostand mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund besucht. Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Stöhr kündigte daraufhin mögliche Konsequenzen an. Dies berichtet die Welt.

Die Feuerwehrleute begrüssten Siegmund auf dem Marktplatz und liessen sich mit ihm vor dem Dienstfahrzeug filmen und fotografieren. Siegmund sagte zu ihnen: «Jungs, macht Feierabend, habt ihr euch verdient. Danke für euren Einsatz.» Ein Feuerwehrmann erklärte den Besuch damit, dass man Siegmund persönlich habe treffen wollen.

HEIKO REBSCH / KEYSTONE
Ulrich Siegmund beim Bürgerdialog in Wittenberg (Symbolbild)
HEIKO REBSCH / KEYSTONE

Stöhr zeigte sich wegen des Auftritts «fassungslos». Feuerwehrangehörige hätten sich politisch neutral zu verhalten, wenn sie durch Einsatzkleidung oder Fahrzeuge als Mitglieder der Feuerwehr erkennbar seien. Er werde «die Aktion intern auswerten und natürlich auch entsprechende Konsequenzen ziehen».

Privat dürfe jeder Feuerwehrangehörige die Partei unterstützen, die er wolle, betonte Stöhr. Zugleich erklärte er, die Bevölkerung müsse sich darauf verlassen können, dass die Feuerwehr unabhängig von politischer Einstellung, Religion oder Herkunft helfe.

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