90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine: EU-Kommission kann finanzielle Belastung Deutschlands nicht beziffern
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine: EU-Kommission kann finanzielle Belastung Deutschlands nicht beziffern

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine: EU-Kommission kann finanzielle Belastung Deutschlands nicht beziffern
90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine: EU-Kommission kann finanzielle Belastung Deutschlands nicht beziffern
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die EU-Kommission kann zurzeit nicht beziffern, welche finanziellen Belastungen Deutschland und andere Mitgliedstaaten aus einem 90 Milliarden Euro schweren Ukraine-Darlehen tragen könnten. Erste Tranchen des Kredits fliessen bereits seit Juni. Dies berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf eine Antwort der Kommission an den Europaabgeordneten Fabio De Masi (BSW).

SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE
EU-Kommissionspraesidentin Ursula von der Leyen in Kiew
SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE

Demnach lassen sich weder die Höhe des Fremdkapitalkostenzuschusses noch eine mögliche Belastung des EU-Haushalts für 2027 zurzeit bestimmen. Eine «Aufschlüsselung nach Mitgliedstaaten» könne deshalb nicht vorgenommen werden.

Der Europäische Rat hatte im vergangenen Dezember ein Darlehen von 90 Milliarden Euro für 2026 und 2027 vereinbart. Finanziert wird es über EU-Anleihen am Kapitalmarkt. Tschechien, Ungarn und die Slowakei beteiligen sich im Rahmen der sogenannten verstärkten Zusammenarbeit nicht und sind von den finanziellen Verpflichtungen ausgenommen.

Die Ukraine kann einen Zinszuschuss beantragen, damit sie die Kreditkosten nicht selbst tragen muss. Diese Kosten sollen zunächst aus EU-Haushaltsmitteln finanziert werden. Reichen diese nicht, kann laut Bericht über die eigentlichen Obergrenzen des EU-Haushaltsrahmens hinausgegangen werden.

Seit 2022 stellte die EU der Ukraine mehr als 216 Milliarden Euro zur Verfügung. Deutschland zahlte im selben Zeitraum mehr als 43,3 Milliarden Euro aus und leistete beziehungsweise plante militärische Unterstützung von rund 56,7 Milliarden Euro.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.