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Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist ja eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr, sehr stolz und glücklich, dass er den Schritt gemacht hat. Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht. Unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 21. August. 2026. Wichtigste Meldung des Tages, der stille Gigant des Bundesrats, unser Bundespräsident Guy Parmelin. Bursa statt Brüssel, Wattland statt Europäische Union. Er hat wieder einmal zugeschlagen und in aller, könnte man fast sagen, Klammheimlichkeit, das Freihandelsabkommen der Schweiz mit China erneuert mit dem Resultat, dass jetzt 99... 0,8% unserer Exportprodukte soll frei nach China ausgeführt werden dürfen. Und China hat umgekehrt auch mit seinen Produkten jetzt den Schweizer Markt für sich geöffnet. Und das ist eine sehr, sehr gute Botschaft. Das ist eine Leistung. Sie wissen das, ich bin ein Befürworter, ein Freund dieser Freihandelsverträge, weil eben diese Freihandelsverträge das Lebenselexier unserer schweizerischen Wirtschaft sind. Und Freihandelsverträge bedeuten, dass unabhängige Staaten gegenseitig Marktöffnungen verhandeln, ohne dass der eine oder der andere sich dem anderen institutionell unterwerfen muss. Das ist der ganz grosse Unterschied zu dem, was die EU uns da aufs Auge drücken möchte, nämlich diese institutionellen Unterwerfungsverträge. Die sagen nämlich, dass wir durch geringfügige Marktöffnungen, beziehungsweise durch die Aktualisierung bestimmter Marktöffnungsverträge, dass wir die nur dann bekommen, wenn wir gleichzeitig Volksrechte nach Brüssel abgeben. Dass die dann unsere Gesetze machen können und in den gemeinsam vereinbarten Gebieten dann dort nur noch EU-Recht gelten soll. Also das ist das Gleiche, wie wenn jetzt die Chinesen von den Schweizern erwartet hätten, ja also in Zukunft, wenn ihr bei uns mehr Velopneus verkaufen wollt oder Medikamente oder Komponenten für unsere Autos, dann müssen wir, die Chinesen, in Peking das Recht haben, die schweizerische Rechtsordnung entsprechend umzugestalten. Können Sie sich mal vorstellen, was da für eine Hölle los wäre. Darum ist eben dieser institutionelle Unterwerfungsweg mit der Europäischen Union ein Irrweg. Und der richtige Weg ist der Weg der Freihandelsabkommen. Die Schweiz hat übrigens mit der Europäischen Union auch ein Freihandelsabkommen von 1972. Und das möchte ja die EU auch nach ihrer Fasson umbauen. Und wenn wir uns diesem institutionellen Unterwerfungsgebilde tatsächlich aussetzen, wenn wir das übernehmen, wenn wir zur Rechtskolonie der Europäischen Union werden, dann übernimmt die EU faktisch, kann sie das dann auch durch Weiterentwicklung dieser Verträge, unseren Freihandel kontrollieren. Das heisst, die Schweiz kommt immer mehr ins Gefängnis dieser EU-Paragrafen-Hölle. Und viele Bürger, es gibt ja EU-Turbos, die wollen das, die sehnen das herbei, weil sie natürlich spüren, in der EU hat das Volk nichts mehr zu sagen und der Politiker alles. Darum sind Politiker Feuer und Flamme für die Europäische Union. Aber es gibt eben auch die, vor allem auf der bürgerlichen Seite, die nicht in dieses Gefängnis wollen. Und wenn diese Leute konsequent wären, dann würden sie sich auch für die Neutralität viel beherzter einsetzen, vor allem für die Neutralitätsinitiative. Es gibt ja viele Bürgerliche in der Schweiz, die sind gegen die EU-Verträge, aber eben auch gegen die Neutralitätsinitiative, weil sie sagen, wir möchten eine flexible, wir möchten eine Kaugummi-Neutralität, die sich je nach Fall entsprechend anpassen lässt. Was diese Leute übersehen, ist, dass die Neutralität und die Unabhängigkeit zusammengehören. Wenn die Schweiz ihre Neutralität wegschmeisst oder aufweicht, dann ist sie ein Übernahmekandidat. Darum haben alle Linken EU-Torbos immer. die Neutralität, die bewaffnete, die immerwährende, die umfassende schweizerische Neutralität bekämpft. Und das geht jetzt eben all diesen bürgerlichen EU-Skeptikern, die gleichzeitig gegen Blochers Neutralitätsinitiative sind, nicht in den Kopf. Sie wollen eine flexible Neutralität, aber das ist ein Unsinn. Denn Neutralität ist Neutralität. Neutral ist neutral. Keins von beidem. Und genauso wenig, wie man flexibel schwanger sein kann, kann man flexibel neutral sein. Neutral heisst... Wir halten uns raus aus Konflikten Dritter, sowohl militärisch, wie auch diplomatisch, wie auch wirtschaftlich. Und indem nun die Schweiz die EU-Sanktionen gegen Russland übernommen hat, haben wir den grössten Integrationsschritt in die EU in unserer Geschichte gemacht. Also Bundesrat Ignacio Cassis hat die Schweiz eingebettet. in die Europäische Union, vor allem in der Aussenpolitik, in der Ukraine-Politik. Und das ist das wichtigste aussenpolitische Geschäft unserer Zeit, weil da ein Weltkrieg drohen könnte. Und das ist eine furchtbare Sache, die man da gemacht hat. Und wir sind jetzt im Gefängnis der Europäischen Union. Wir sind jetzt angekettet aussenpolitisch im Ukraine-Krieg. Mitgegangen, mitgehangen, mitgefangen. Und man kann sich nicht einfach jetzt wieder lösen. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn dieser Krieg eskaliert. In Russland wird das angedroht. Das ist die Logik der Eskalation. Die einen legen eine Schippe nach, die anderen antworten. Das ist genau das Gleiche jetzt in allen Konflikten. Und das ist hier auch der Fall. Und momentan eskalieren Zelensky und seine europäischen Unterstützer. Und die Russen drohen ja schon. Wir greifen dann die Unterstützer irgendwann auch mal an. Irgendwann ist der Zapfen ab. Natürlich, man kann sagen, die Russen sind zu schwach, man kann sich trösten, das ist Wunschdenken. Aber man darf in der Politik, bei Krieg, seine Politik nicht auf Wunschdenken abstellen. Man sollte es auch sonst nicht auf Wunschdenken abstellen, aber hier wird es existenziell. Und wenn dann dieser Krieg eskaliert und dann die Schweiz raus möchte, ja nein, jetzt möchten wir also schon nicht mehr die Sanktionen und so weiter, dann hängen wir drin. Und das ist die Tragik. dass die bürgerlichen Kritiker der EU-Unterwerfungsverträge nichts dagegen haben, wenn sich die Schweiz aussenpolitisch der EU bereits unterworfen hat durch Preisgabe der Neutralität. Aber wir haben gestartet bei dem Freihandelsabkommen, wir haben gestartet mit dieser guten Nachricht und hier ein Lob für Bundespräsident Parmalin. Bursin, das ist seine Heimatgemeinde im Wattland, Bursin statt Brüssel. Sehr gut, ein Freihandelsvertrag. Und dass die Chinesen das machen mit der Schweiz, ist Ausdruck und Folge der Tatsache, dass wir doch relativ gesehen, vor allem gegenüber der Europäischen Union, noch unabhängig sind. Wenn wir nicht mehr unabhängig sind, hat China, aber auch andere Länder, kein Motiv mehr, mit der Schweiz solche Abkommen zu schliessen. Das geht also auch ans Geld, das geht an die Wirtschaft. Asylsuchende aus Nordafrika. 80% sind kriminell. Unser Asylsystem ist ein Betrug. Das ist eine Scharade. 80% sind kriminell. Junge Männer aus den Maghreb-Staaten, das hat der Blick jetzt recherchiert mit dem Öffentlichkeitsgesetz, das sind unglaubliche Daten, 99% aller marokkanisch-maghrebinischen Asylsuchenden bekommen keinen positiven Asylbescheid. Das wird abgewehrt bei 99%. Und von denen sind 80% dann kriminell, bleiben in der Schweiz, hauen wieder ab usw. Also hier wird das Asylsystem ausgenutzt nach Strich und Faden. Und wenn Bundesrat Jans, Justizminister Jans in der Neuen Zürcher Zeitung ein Interview gibt und sagt, wir müssen abschreckender werden, dann tut es mir leid, das glaubt ihm einfach niemand, weil unsere Behörden viel zu viel daran setzen, eben nicht abschreckend zu wirken. Und wir sehen eben hier an solchen Zahlen, wie unser Asylsystem ausgenutzt wird. Und diese straffälligen Magrebiner, das schlägt dem Fass dann noch den Boden aus, die bleiben auf freiem Fuss. Das ist eine unglaubliche Story, die der Blick da aufgedeckt hat. Die Schweiz soll neutral sein, aber nicht zu sehr. Der deutsche Aussenminister auf heikler Visite in Bern. Am Mittwoch ist Johann Wadephul, der Aussenminister Deutschlands, in Bern angekommen, um seinen Schweizer Amtskollegen Ignacio Gassi zu treffen. Er hat sich da auch über die Neutralität geäussert und hat gesagt, die Schweiz ist neutral, selbstverständlich, sie soll auch neutral sein, aber bitte nicht zu neutral. Zum Beispiel ist das eben richtig, dass die Schweiz die EU-Sanktionen übernommen hat, das sei ein Akt der Solidarität. Da merken Sie schon, wie wir umgarnt, eingesponnen, gefesselt werden. Also diese Lügenneutralität, diese Scheinneutralität. Die wird jetzt da von Deutschlands Aussenminister Wadephul gepredigt. Und das Elend ist, dass sich unser Bundesrat diese Betrügerneutralität zu eigen gemacht hat. Er hat diese EU-Sanktionen übernommen. Er hat faktisch das Zepter in der Aussenpolitik abgegeben. Denn jetzt hängen wir, sind wir angekettet, angedockt an die Europäische Union mit diesen Sanktionen. Lediglich militärisch sind wir noch nicht dabei, aber auch da drohten ja die Dämme zu brechen. Auf jeden Fall... mischt sich der deutsche Aussenminister jetzt in diese Neutralitätsinitiativen-Diskussion ein. Und er sagt, jawohl, Neutralität ja, aber also nicht diese Extreme, so hat er es vielleicht nicht ausgedrückt, aber so ist es klar, das ist die Botschaft, aber sicherlich nicht diese Neutralitätsinitiative. Und das ist jetzt eine ganz krasse Einmischung. Aber wo ist jetzt da der Aufschrei? Als vor einer Woche die... Sprecherin, nicht der Aussenminister Russlands, nur die Sprecherin des Aussenministeriums, Frau Sakharova, der Realität entsprechend gesagt hat, sie hat nämlich recht, so leid es mir tut, dass die Schweiz nicht mehr glaubwürdig neutral ist, weil sie im Wirtschaftskrieg gegen Russland mitmacht. Das ist furchtbar, wie das bei uns verharmlost wird. Ja, Wirtschaftssanktionen, da sind wir immer noch neutral. Wirtschaftssanktionen, das ist Wirtschaftskrieg, das ist Aushungern. Das ist die Brotsperre, das ist die Hungerwaffe. Ich bin doch nicht neutral, wenn ich einen anderen aushungern möchte. Das ist doch eine völlig lächerliche, abwegige Vorstellung, die aber bei uns in den Medien und im Bundesfern hochgehalten wird. Und als die Sprecherin des russischen Aussenministeriums das gesagt hat, sind sie bei der NZZ fast durchgedreht. Und sie verunglimpfen ja alle, die bei dieser verlotterten Neutralitätsdefinition der NZZ nicht mitmachen. Und das machen auch NZZ-Redaktoren. Die sagen, wer da anderer Meinung ist, bezieht seine Instruktionen aus Moskau. Moskau einfach. Das ist unglaublich. Also denen sind wirklich die Gäule durchgegangen. Die NZZ in Gestalt ihrer Chefredaktors hat ja jetzt dazu aufgerufen, Russland den Krieg zu erklären. Wir müssen Putin... zu unserem Feind machen, wir müssen ihn als Feind deklarieren, das hat er geschrieben am letzten Samstag, mit der Folge, dass das zu einem bewaffneten Krieg, zu einem Konflikt führen könnte. Er hat leicht schreibend, der über 60-jährige NZZ-Chef ohne Kinder, er muss ja dann die Waffe nicht in die Hand nehmen. Aber das ist unglaublich, man weiss nicht mehr, was der Krieg ist. Man hat völlig verlernt, was die Neutralität ist. Man flippt aus, man ist völlig angefressen. Wenn die Russen etwas sagen, aber wenn sich die Deutschen auf diese eklatante Art und Weise, noch auf Einladung unseres Aussenministers, in die Neutralitätsabstimmung einmischen, also nicht zu neutral werden Schweizer, also nicht diese Initiative annehmen, dann hören wir von der NZZ kein laues Wort. Und da sehen Sie, dass eben auch diese Zeitung geistig bereits der Europäischen Union beigetreten ist. Und die Weltwoche ist momentan die einzige Schweizer Zeitung, stellen Sie sich das einmal vor, die diese Neutralitätsinitiative unterstützt. Und die Gegner der Neutralität behaupten faktenwidrig, ja wir verteidigen die bewährte Neutralität. Immer flexibel bleiben, schön flexibel bleiben. Nein, es gibt keine flexible Neutralität, es gibt auch keine flexible Schwangerschaft. Ganz einfach. Aber hier wird wieder an den Worten gedreht, dass es Gott erwartet. Die GLP befindet sich im Rimoldi-Dilemma. Ja, eine Petitesse aus Zollikon, die Zürcher Gemeinde, da hat eine umtriebige GLP, grünliberale Sektionspräsidentin, ein Podium veranstalten wollen. Sie ist eine Neutralitätsbefürworterin, hat eingeladen Verfechter der Neutralitätsinitiative, ihnen auch Kritiker gegenübergestellt und darunter den Neutralitätsbefürworter. und Initiativunterstützer Nikolaus Rimoldi von Massvoll. Das hat dann einen Shitstorm ausgelöst. Sie musste ihn wieder ausladen. Es gab Interventionen der Parteileitung. Jetzt ist sie selber ausgetreten. Und da merken sie eben, dass in der Schweiz, in bestimmten politischen Milieus, die freie Rede nicht mehr gilt, sondern die Cancel Culture. Ja, mit so einem da, mit dem Rimoldi, darf man nicht sprechen. Warum eigentlich nicht? Kann ihn einladen, vielleicht hat sie gedacht, da bringt ein bisschen mehr Action rein, da kommen etwas andere Leute, schauen zu. Aber das war schon zu viel, das geht nicht und der Tagesanzeiger in Bedenkenträgermanier sagt jetzt auch, ja, das bringt natürlich nichts, wenn man den einlädt, man hätte ja schon so genügend Befürworter gehabt. Was geht das den Tagesanzeiger an, kann doch eine Partei selber entscheiden, wen sie da einladen will. und dass da eine umtriebige Junge Sektionspräsidentin zurückgepfiffen wird, zeigt einfach, dass die Grünliberalen nicht besonders liberal sind. Ich danke Ihnen sehr herzlich für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt gleich die internationale Ausgabe. Ich melde mich. Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und habe Freude gehabt und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist schon eine Zeit. Es ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr, sehr stolz und glücklich, dass er diesen Schritt gemacht hat.

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80 Prozent der Maghreb-Migranten in der Schweiz sind Verbrecher – und auf freiem Fuss. Deutschlands Aussenminister kämpft auf Einladung von Cassis gegen die Neutralitätsinitiative. Wie liberal sind die Grünliberalen?

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80 Prozent der Maghreb-Migranten in der Schweiz sind Verbrecher – und auf freiem Fuss. Deutschlands Aussenminister kämpft auf Einladung von Cassis gegen die Neutralitätsinitiative. Wie liberal sind die Grünliberalen?
80 Prozent der Maghreb-Migranten in der Schweiz sind Verbrecher – und auf freiem Fuss. Deutschlands Aussenminister kämpft auf Einladung von Cassis gegen die Neutralitätsinitiative. Wie liberal sind die Grünliberalen?
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Kapitel

  1. Einleitung und persönliche Reflexionen
  2. Begrüssung zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily
  3. Meldung des Tages: Bundespräsident Guy Parmelin und das Freihandelsabkommen mit China
  4. Diskussion über Freihandelsverträge und die EU
  5. Kritik an der institutionellen Unterwerfung durch die EU
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