Die Wetterkatastrophe zeigt Ausmaße, die meteorologische Prognosen übertrafen. In der Nähe von Rethymno fielen 500 Liter Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden – eine außergewöhnliche Wassermenge, die zu massiven Überschwemmungen führte. Straßen und Brücken wurden zerstört, Fahrzeuge ins Meer gespült. Der Griechische Wetterdienst warnte, die Gefahr sei nicht vorbei; weitere Erdrutsche drohten wegen der Bodensättigung.
Die Fährbetriebe stellten ihren Dienst wegen Windgeschwindigkeiten von 100 km/h ein. Das Rettungswesen war im Dauereinsatz. Der Notfall belegt, wie europäische Mittelmeerregionen zunehmend von extremeren Herbststürmen heimgesucht werden – eine Verschiebung der Wettermuster, die sich in den Klimaprognosen abzeichnet.