Das Erdbeben trat in etwa 18 Kilometer Tiefe auf und war für Bewohner im Raum Basel-Landschaft deutlich wahrnehmbar. Berichte von betroffenen Bürgern häuften sich rasch bei der Erdbebenüberwachung des Schweizerischen Erdbebendiensts der ETH Zürich an.
Mit einer Magnitude von 2.8 handelt es sich um ein moderates Erdbeben, das, obwohl es nicht zu Schäden führte, die Aufmerksamkeit auf die seismische Aktivität in der Region lenkt. Der Liestaler Raum liegt in einer tektonisch aktiveren Zone der Schweiz.
Der Schweizerische Erdbebendienst lädt die Bevölkerung ein, Feltmeldungen über sein Online-System zu melden, um eine präzise Kartierung der Auswirkungen zu ermöglichen. Solche Bürgermeldungen sind für die Erdbebenforschung ein wichtiges Werkzeug.