Der neunköpfige Zürcher Stadtrat hat verkündet, er wolle die Lohnobergrenze von 257 000 (zuzüglich Pauschalspesen von 14 400 Franken, Stadtpräsident 19 200 Franken) auf neu 296 000 Franken erhöhen. Dies entspricht einer Lohnerhöhung von satten 15 Prozent. Vor allem die Begründung dieses Ansinnens in eigener Sache verwundert. Die Stadtregierung argumentiert nämlich mit dem harten Wettbewerb um die Wägsten und Besten. Mit den jetzigen Salären könne man keine qualifizierten Fachkräfte für die Nachfolgeplanung gewinnen und halten. Denn dafür bilde ein marktgerechtes, stimmiges Lohnsystem die Voraussetzung. Ohnehin entspreche der vorgeschlagene Betrag bloss dem regul� ...