Nach drei schmerzhaften Abstimmungsniederlagen in nur einem Jahr steht die SVP vor einer Richtungsfrage. Ob SRG, 10-Millionen-Schweiz oder Neutralität – die Partei blieb an der Urne chancenlos. Jetzt meldet sich mit Alexander Segert ihr langjähriger Kampagnenmacher zu Wort und spart nicht mit Kritik an der eigenen Seite. Seine Diagnose im Gespräch mit der Die SVP sei «zu harmlos» geworden, habe ihre Gegner unterschätzt und die eigene Anhängerschaft zu wenig emotionalisiert. Mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung über die EU-Verträge fordert Segert einen härteren, angriffigeren Still. Es gehe nicht nur um das Schicksal der Schweiz, sondern auch um das Schicksal der SVP. ...