Helmut Ruhl, CEO Amag
Die Autobranche befindet sich in einem weiteren herausfordernden Jahr des Wandels. In Deutschland und Europa werden die Kapazitäten angepasst, die Zölle in den USA setzen die globalen Geschäftsmodelle vieler Hersteller unter Druck, und in China herrscht Hyperwettbewerb. Die Transformation führt für aussenstehende Beobachter zu teils unerwarteten Ergebnissen. So eroberte der VW-Konzern per Februar in China beispielsweise wieder die Marktführerschaft. In der Schweiz zeigt sich: Der Übergang zur Elektromobilität gelingt nur als Gemeinschaftsaufgabe und braucht konsistente Rahmenbedingungen. Als Amag-Gruppe bringen wir uns aktiv ein – etwa mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und mehr Kostentransparenz, beispielsweise mit unserem einheitlichen Ladetarif von 28 Rappen pro Kilowattstunde im eigenen Netz für von Amag Import eingeführte Fahrzeuge. Gleichzeitig sehen wir in der Transformation eine Chance: Wir bieten ganzheitliche Mobilitäts- und Energielösungen und verbinden Fahrzeuge, Finanzierung, Ladeinfrastruktur sowie Solar- und Energiemanagement zu einem integrierten Ökosystem. Unsere Marken lancieren in Kürze Modelle der BEV Urban Family, produziert in Europa: ein Statement über den VW-Konzern hinaus.
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Pascal Meyer, Managing Director Subaru Schweiz
Seit Jahren ist die Autoindustrie mit grossen Herausforderungen konfrontiert, die die Hersteller in der Regel gut bewältigt haben. Der Beweis, dass die Autoindustrie gute Arbeit leistet, ist das aktuelle Modell- und Markenangebot. Die Auswahl an Marken, an unterschiedlichen Motorisierungen, an verschiedenen Fahrzeugklassen war noch nie so vielfältig wie heute. Am meisten profitiert der Kunde: Er/sie hat die Qual der Wahl zwischen Benziner, Diesel, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Wasserstoff, Range-Extender oder Vollelektro. Subaru ist für die Zukunft gut positioniert. Wir haben eine Modellvielfalt, wie wir sie seit Jahren nicht mehr hatten. Wir bieten in diesem Jahr mit den Subaru Solterra, Uncharted und E-Outback drei neue, vollelektrische Modelle an. Kunden, die (noch) nicht bereit für vollelektrisches Fahren sind, können weiterhin unsere beliebten Hybridmodelle Impreza, Crosstrek und Forester wählen. Beim legendären Outback feiern wir mit der Sonderserie «Final Edition» den letzten Outback mit reinem Benzinmotor.
Dimitris Chanazoglou, Country Manager BYD Schweiz
Die Kundenanforderungen verschieben sich zunehmend hin zu nachhaltiger und vernetzter Mobilität, ergänzt durch neue Nutzungs- und Erwerbsmodelle, die über den klassischen Fahrzeugkauf hinausgehen. Elektrifizierung, Digitalisierung und flexible Mobilitätslösungen sind die zentralen Antworten der Hersteller auf diese Entwicklung. Ich sehe diesen Wandel nicht als Krise, sondern als grosse Chance. Als Hersteller übernehmen wir Verantwortung, indem wir konsequent in nachhaltige Technologien investieren. Gleichzeitig kann dieser Transformationsprozess nicht allein bewältigt werden. Von staatlichen Institutionen bis hin zu Finanzierungs- und Mobilitätsanbietern sind alle Akteure gefordert, die Zukunft der Mobilität gemeinsam aktiv zu gestalten.
Dieter Jermann, Brand Director Audi Schweiz
Die Branche muss sich neu erfinden. Audi hat 2025 den Aufbruch gestartet und liefert Antworten auf die aktuellen Herausforderungen – sinnbildlich dafür steht der Einstieg in die Königsklasse des Motorsports mit dem Team Audi Revolut F1; ein neues Kapitel voller technologischer Innovationskraft. Audi setzt konsequent auf eine klare Premiumpositionierung, ein fokussiertes vollelektrisches Portfolio und macht Innovationen für Kunden zur obersten Priorität. Wir richten unseren Fokus bewusst auf progressive Kooperationen, starke Partner im Handel und eine nachhaltige Markenführung. Zu den Highlights 2026 zählen der neue Audi Q4 e-tron, der im ersten Halbjahr lanciert wird, sowie der Audi RS 5 als emotionales Performance-Flaggschiff. Mit den neuen Q7- und Q9-Modellen im Sommer folgt die nächste SUV-Generation. Und mit dem A2 e-tron bringen wir im Herbst einen hocheffizienten Einstieg in die E-Mobilität – ein klares Statement für Effizienz.
Christian Wellauer, Direktor Lexus
Herausforderung beinhaltet eine positive Herangehensweise und ist damit Teil der Lexus-Werte. Lexus geht immer positiv an die Lösung. Und die Herausforderungen in der Automobilbranche sind momentan mannigfaltig: neue Antriebstechnologien, neue Vertriebsformen, neue Mitbewerber, Preis- und Margendruck, C02-Vorgaben, Eingriff der Regulatoren, ohne Sicherstellung von genügend Elektroinfrastruktur et cetera. Sicher gibt es auch eine gewisse Verunsicherung der Konsumenten durch die aktuelle Weltlage. Ich beurteile die allgemeine Lage aktuell als neutral positiv. Frühere Generationen hatten grössere Herausforderungen und haben diese auch gemeistert. Und es ist unsere Aufgabe, diese Herausforderungen zu meistern. Dafür sind wir da. Wir müssen in dieser Zeit noch effizienter werden. Also mit weniger Ressourcen-Input mehr Output beziehungsweise Ergebnis erreichen. Ich bin dabei überzeugt, dass sich langfristig auch in diesen Zeiten Kontinuität, kombiniert mit Innovation, durchsetzen wird. Lexus steht für Kontinuität in Bezug auf Kundenfokus, Qualität und Zuverlässigkeit. Und das kombiniert mit steter Innovation, wie mit der weltweit ersten Steer-by-Wire-Steuerung beim neuen, vollelektrischen Lexus RZ. Die Nachfrage unserer Kunden geht Richtung sichere Werte in anspruchsvollen Zeiten. Von der Entwicklung über die Produktion bis zum Verkauf steht der Kunde im Fokus, das untermauert auch unsere einmalige 10-Jahres-Garantie auf Lexus-Neuwagen.
Sergio Solero, President und CEO BMW (Schweiz) AG
Die Automobilindustrie befindet sich in einer historischen Transformation. Elektromobilität ist ein zentraler Baustein – zugleich braucht es einen technologieoffenen Ansatz, um die Klimaziele zu erreichen. Mit der «Neuen Klasse» setzen wir als BMW Group bereits heute Massstäbe für die nächste Generation der Mobilität. In der Schweiz verläuft der Hochlauf der Elektromobilität langsamer als in vielen europäischen Märkten. Gründe sind eine unzureichende Ladeinfrastruktur, hohe Strompreise und teils widersprüchliche regulatorische Anreize. CO2-Sanktionen wirken bremsend, da sie Mittel binden, die besser in lokale Wertschöpfung oder ein funktionierendes Ökosystem investiert würden. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Linus Baumgartner, Brand Director Zeekr Switzerland
Die Automobilindustrie steht derzeit klar unter Druck. Wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Entwicklungen und der technologische Wandel führen dazu, dass die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs heute sehr bewusst überlegt wird. Gerade darin sehen wir eine Chance für Zeekr: Unsere Fahrzeuge stehen für ein aussergewöhnlich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis mit viel Technologie, Performance und Ausstattung. In anspruchsvollen Zeiten ist Vertrauen entscheidend. Deshalb bauen wir unser Partnernetzwerk in der ganzen Schweiz konsequent aus – aktuell mit siebzehn Zeekr-Partnern. Gleichzeitig setzen wir auf Transparenz: zehn Jahre Garantie sowie sehr gut ausgestattete Fahrzeuge ohne lange Optionslisten. So machen wir den Kaufprozess für unsere Kundinnen und Kunden möglichst einfach und klar.
Dirk Adelmann, CEO Mercedes-Benz Schweiz
Bei Mercedes-Benz stehen wir in der ersten Phase der grössten Produkteoffensive unserer Geschichte. Ich freue mich – nicht zuletzt als überzeugter Elektrofahrer – enorm darauf, dass wir schon bald in allen Segmenten begeisternde Modelle mit allen Antriebsformen anbieten werden. Wir haben die Herausforderung des Technologiewandels in unserer Branche angenommen und investieren massiv, um sie erfolgreich zu meistern. Sorgen macht mir, dass die Schweizer Politik dabei nicht mitzieht. Der Umstieg auf Elektromodelle und der Ausbau der Ladeinfrastruktur in privaten Gebäuden und auf öffentlichem Grund werden kaum gefördert. Stattdessen setzt Bundesbern auf ein nachweislich gescheitertes CO2-Sanktionsregime. Die Millionenzahlungen der Importeure führen indessen nicht dazu, dass die vom Bund gesteckten Ziele erreicht werden, und gefährden gleichzeitig die Rentabilität von Schweizer Unternehmen.
Claudia Meyer, Managing DirectorRenault Group Schweiz
Die Renault Group ist sich der Herausforderungen bewusst und hat im futuREady-Strategieplan verschiedene Weichen gestellt, wie wir diese in Angriff nehmen. An erster Stelle stehen 36 attraktive Modellneuheiten bis 2030, mit Hybrid- oder Elektroantrieb, sowie der Fokus der Organisation auf allerbesten Kundenservice. Technische Innovationen, wie Range-Extender-Varianten, Weiterentwicklung der Batterietechnologie, der Kreislaufwirtschaft beziehungsweise der Materialien, der Ladetechnologie, wie das 800-Volt-Laden des neuen Trafic E-Tech electric (2026). Operative Exzellenz, Kostensenkungen, Reduktion der Fahrzeugentwicklungszeiten – diese konnten beim Renault Twingo bereits auf unter zwei Jahre reduziert werden. Wichtig ist auch, das Vertrauen unserer Zulieferer und Händler zu stärken.
Carsten Mooren, Managing Director Ford Schweiz
Als Ford Schweiz sehen wir die Automobilindustrie vor dynamischen Herausforderungen durch intensiven Wettbewerb und den Übergang zur Elektromobilität. Wir reagieren auf Marktveränderungen bei reinen BEVs mit einem Multi-Energie-Ansatz, der neue E-Modelle und verstärkt Hybridfahrzeuge einschliesst. Bis 2035 streben wir Klimaneutralität an. Unser erfolgreiches Nutzfahrzeuggeschäft (Ford Pro) wächst weiter, unterstützt durch elektrische und hybride Antriebe. Neue Produkte und strategische Partnerschaften sind zentral, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und profitable, nachhaltige Mobilität zu sichern.
Roland Staehler, Managing Director Maserati D-A-CH
Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, den Maserati als Chance begreift, die Markenidentität weiter zu schärfen. Modelle wie der MCXtrema, der GT2 Stradale und der MCPURA stehen exemplarisch für unsere auch für die Zukunft geltende Konsequenz hinsichtlich Performance und Innovation und damit für unsere Rennsport-DNA. Gleichzeitig entwickeln wir jene Fahrzeuge weiter, die Maserati zu einem Symbol zeitloser Eleganz gemacht haben, wie den GranTurismo und unser GranCabrio. Im viertürigen Segment haben wir neben unserem Bestseller Grecale noch einige gute Ideen. In diesem Spannungsfeld aus Tradition und Zukunft behalten wir unseren klaren Fokus auf Exklusivität und unverwechselbare Fahrerlebnisse, wobei wir weiter unseren Kunden die Wahl der Antriebstechnologie lassen.
Nicol Fleissner, Brand Director VW Nutzfahrzeuge
Die aktuelle geopolitische Lage ist für alle Branchen herausfordernd und die Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung noch nicht absehbar. Für die Marke VW Nutzfahrzeuge bin ich trotz wirtschaftlichen Unsicherheiten sehr zuversichtlich. Wir haben derzeit das breiteste Produktangebot mit Verbrenner-, Plug-in- und Elektrovarianten in fast allen Segmenten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Ergänzend haben wir fast unsere gesamte Modellpalette erneuert. Neben tollen Produkten ist aber das tagtägliche Engagement und der Einsatz unserer Verkaufs- und Servicemitarbeitenden an der Front unser Erfolgsgarant. Sie beraten mit viel Fachwissen die Schweizer Kundinnen und Kunden professionell und bedürfnisorientiert. Seit Jahren investieren wir kontinuierlich in die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter: vom Kernteam des Importeurs über die mehr als 130 nationalen VW-Nutzfahrzeuge-Partner bis hin zu der sehr guten Zusammenarbeit mit den besten Schweizer Aufbauherstellern. Alle arbeiten dank eingespielten Abläufen, hoher Fachkompetenz und viel Herzblut ausgezeichnet zusammen. Das spüren auch die Kunden. Deshalb blicken wir trotz diesen herausfordernden Zeiten mit Zuversicht in die Zukunft.
Christian Künstler, Managing Director Toyota Schweiz
Die Automobilindustrie steht vor immensen Herausforderungen: Volatile Märkte, regulatorischer Druck und die Unsicherheit der Konsumenten prägen das Bild. In diesem Umfeld setzen wir auf strategische Resilienz statt auf Monokulturen. Unsere Multi-Path-Strategie ist die Antwort auf diese Komplexität: Wir bieten hocheffiziente Hybride und haben gleichzeitig eines der grössten Modellangebote im Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV). Diese technologische Breite erlaubt es uns, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren, ohne den Klimaschutz zu vernachlässigen. Während sich die Branche im Umbruch befindet, schaffen wir eine Konstante: Unsere 10-Jahres-Garantie ist das Fundament für das Vertrauen unserer Kunden und unser klares Statement zur Produktqualität. Wir übernehmen Verantwortung für die Zukunft, indem wir Mobilität nicht nur ermöglichen, sondern langfristig und sorgenfrei absichern.
Rico Christoffel, Brand Director Cupra/Seat
Die Autobranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Kapazitätsanpassungen in Europa, US-Zölle sowie intensiver Wettbewerb aus China prägen den Markt. In der Schweiz bleibt die Nachfrage nach Neuwagen verhalten, während Fahrzeugbestand und -alter steigen. Politische Unsicherheiten bremsen die Attraktivität von Elektrofahrzeugen. Genau hier setzt Cupra an: Der Cupra Raval macht Elektromobilität erschwinglich, emotional und sportlich. Mit markantem Design, kraftvoller E-Performance und innovativen Features zeigt dieses Modell, wie attraktiv urbane Elektromobilität sein kann. Als erstes Modell der Urban Electric Car Family steht der Raval für die Demokratisierung der Elektromobilität – und eröffnet einer neuen Generation den Einstieg in eine progressive, elektrische Zukunft.
Andreas Bückmann, CEO Kia Schweiz AG
Die wirtschaftliche Lage bleibt durch geopolitische Krisen und ein zunehmend regulatorisches Umfeld in der Automobilindustrie herausfordernd. Dennoch blicken wir bei Kia sehr zuversichtlich in die Zukunft. Wir sind mit einer modernen Modellpalette in allen Segmenten hervorragend aufgestellt – bei den Elektrofahrzeugen vom kompakten EV2 über den EV9 bis zum prämierten Nutzfahrzeug PV5. Gleichzeitig bringen wir mit Modellen wie dem neuen K4 und dem Seltos auch künftig effiziente Verbrenner auf den Markt. Unsere technologische Offenheit ermöglicht es, für jedes Budget und jede Lebenssituation die passende Lösung anzubieten, von effizienten Verbrennern über Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle bis hin zu einer breiten Auswahl modernster Elektrofahrzeugen.
Claude Gregorini, Brand Director Volkswagen
Angesichts des verschärften Wettbewerbs ist die Automobilbranche in Europa stark unter Druck. Innerhalb der Volkswagen-Organisation wurden vorausschauend umfassende Effizienzsteigerungen eingeleitet. Dank engerer, markenübergreifender Zusammenarbeit in den Bereichen Produktion, Beschaffung und Entwicklung profitiert die Marke Volkswagen bereits heute massgeblich davon. Dank diesen Skaleneffekten sind beispielsweise die neuen E-Modelle ID. Polo und ID. Cross, noch in diesem Jahr auf Schweizer Strassen anzutreffen, für jedermann erschwinglich. Den Auftakt der Volkswagen-E-Modell-Offensive macht jedoch der komplett überarbeitete ID. 3, der bereits im August seine Markteinführung feiern wird. Aber auch bei den Verbrennermodellen sind Lancierungen geplant. Die T-Roc-Familie erweitert sich um die für die Schweiz wichtige 4Motion- und R-Variante. Und nicht zu vergessen, der legendäre Golf GTI feiert sein 50-Jahr-Jubiläum. Dies stimmt uns generell positiv und auch für die Zukunft sehr zuversichtlich.
Matthias Walker, Managing Director Mazda (Suisse) SA
Ja, die Zeiten sind herausfordernd – aber ebenso spannend. Letztlich entscheidet immer der Konsument, und es gibt Faktoren, die wir beeinflussen können, sowie solche, die ausserhalb unseres Einflussbereichs liegen. Die geopolitischen Entwicklungen wirken sich spürbar auf Wirtschaft und Konsumenten aus, was zu einer gewissen Zurückhaltung im Markt führt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns konsequent an den Kundenbedürfnissen orientieren und mit einem starken Händlernetz die Erwartungen vor Ort verstehen. Dank Mazdas Multi-Solution-Ansatz und unserem breiten Portfolio bieten wir die passenden Antriebs- und Modelloptionen. Deshalb lancieren wir jetzt den neuen Mazda CX 5 und im Sommer den vollelektrischen Mazda CX 6e.
Stefan Gass, Geschäftsführer Suzuki Schweiz AG
Die Verunsicherung bleibt insbesondere bei Antriebswahl, politischen Rahmenbedingungen und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur hoch. Auch das geopolitische Umfeld mit neuen Konfliktherden, sinkenden Börsenkursen und steigenden Ölpreisen dämpft die Investitionsbereitschaft von Herrn und Frau Schweizer zusätzlich. In solchen Zeiten sind Verlässlichkeit und Vertrauen entscheidend. Suzuki setzt mit rund 200 Händlerstützpunkten bewusst auf Kundennähe und legt Wert auf langjährige, persönliche Beziehungen. Der lokale Garagist gewährleistet kompetente, individuelle Beratung und zuverlässigen Service aus vertrauter Hand. Gleichzeitig bieten unsere kompakten Fahrzeuge mit Allradantrieb und Automatik einen ehrlichen, qualitativ überdurchschnittlichen und langlebigen Gegenwert fürs Geld.
Holger Germann, CEO Porsche Schweiz AG
Die Dynamik in der Automobilindustrie hat sich nochmals deutlich verschärft. Wir sehen uns mit einer Vielzahl gleichzeitig wirkender, teils nur bedingt vorhersehbarer Herausforderungen konfrontiert. Diese Volatilität verlangt derzeit vor allem Anpassungsfähigkeit. Für uns bedeutet das, entschlossen zu handeln und Porsche umfassend neu aufzustellen. Wir richten unser Produkt- und Antriebsportfolio konsequent nach den Wünschen unserer Kunden und Kundinnen sowie der Marktentwicklung aus und folgen dabei unserem Prinzip «Value over Volume». Im Zuge dessen justieren wir den Hochlauf der Elektromobilität, stärken parallel Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Modelle und setzen auf einen technologieoffenen Dreiklang der Antriebe. Gleichzeitig machen wir das Unternehmen schlanker und schneller. Unser Anspruch bleibt dabei unverändert: kompromisslose Sportwagen mit echter Porsche-DNA – unabhängig vom Antriebskonzept.
Matthias Bühler, Managing Director Peugeot
Die Herausforderungen der Automobilindustrie gehen wir mit Klarheit und Konsequenz an: nicht mit Aktionismus, sondern mit Fokus auf Markt, Kunden und Wirtschaftlichkeit. Gerade in der Schweiz erschweren Überregulierung, nationale Sonderwege und immer strengere CO2-Vorgaben die Mobilität und verunsichern Konsumenten. Peugeot geht hier einen – wie gesagt – klaren und konsequenten Weg: Wir sind technologieoffen, bieten jede relevante Motorisierung an – vom Verbrenner über Hybrid bis Elektro –, und auch 4x4-Modelle gehören selbstverständlich dazu. Gleichzeitig erfinden wir Mobilität neu, etwa mit innovativen Konzepten wie der revolutionären Drive-by-wire-Steuerung Hypersquare. Die Zukunft entscheidet sich nicht in Verordnungen, sondern im Markt. Wer dem Kunden Wahlfreiheit lässt, gewinnt Vertrauen – und genau darauf basiert der Erfolg der Marke Peugeot in der Schweiz.
Olivier Martin, Brand Director Citroën & DS Automobiles
Die Automobilindustrie befindet sich tatsächlich in einem tiefgreifenden Wandel. Elektrifizierung und strengere Regulierungen – gerade bei uns in der Schweiz – prägen die Branche. Doch für uns ist das in erster Linie eine Chance! Mit Citroën konzentrieren wir uns darauf, Mobilität weiterhin zugänglich wie auch technologieoffen zu halten. Das bedeutet: zuverlässige, komfortable Fahrzeuge zu fairen Preisen. Gerade in wirtschaftlich bewegten Zeiten ist das ein wichtiges Versprechen an unsere Kunden. Parallel dazu positionieren wir DS Automobiles als französische Premiummarke. Hier stehen Design, Qualität und effiziente Technik im Mittelpunkt. Wie der DS No8, der die Kunden anspricht, die etwas Besonderes suchen. So sind wir insgesamt breit aufgestellt und wie auch unsere Händler für die Zukunft gerüstet.
Markus Kohler, Brand Director Skoda Schweiz
Die Automobilindustrie befindet sich in einer Phase weitreichender Veränderungen. Geopolitische Spannungen, steigende regulatorische Anforderungen, volatile Märkte und die Transformation zur Elektromobilität fordern die gesamte Branche – gerade auch in der Schweiz. Ein erfolgreicher Wandel gelingt nur, wenn alle dasselbe Ziel haben. Skoda geht diesen Weg konsequent. 2026 erweitern wir beispielsweise unser Elektroportfolio mit dem City-SUV Epiq und dem neuen 7-Sitzer Peaq. Gleichzeitig investiert unser Herstellerwerk massiv in die eigene Batterieproduktion und modernste Cell-to-Pack-Technologie, um Effizienz, Innovationskraft und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Marke weiter zu stärken.
Andrea Caucci, Managing Director Polestar Schweiz
Internationale Krisenherde und sich ständig verändernde Zollregelungen treffen die weltweit vernetzte Automobilindustrie hart. Wir müssen uns darauf einstellen, uns auf nichts mehr einstellen zu können. Als Polestar reagieren wir darauf mit einer Ausweitung unserer Modellpalette an elektrischen Performancefahrzeugen und unserer Produktionsstätten auf weitere Kontinente und Länder. So wird noch in diesem Jahr neben dem Grand Tourer Polestar 5 eine neue Variante unseres Bestseller-SUVs Polestar 4 erhältlich sein. Im kommenden Jahr steht der Nachfolger des Polestar 2 in den Startlöchern, bevor 2028 mit dem Polestar 7 ein kompaktes Premium-SUV folgen soll, aus europäischer Produktion, notabene.
István Smudla, Head of Automobile Honda Central Europe
Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Energiesektor, der globalen wirtschaftlichen Lage und geopolitischer Unsicherheiten bleiben wir vorsichtig mit Prognosen. Unsere Zahlen in der Schweiz bestätigen, dass wir mit unseren Hybridmodellen den richtigen Kurs verfolgen und auch künftig von wachsender Nachfrage ausgehen können. Unsere Kundschaft schätzt die innovativen Antriebe, den Komfort und die Qualität, die Honda bietet. Gleichzeitig bietet unsere Modellpalette – vom Jazz über den Civic, den ZR-V und den HR-V bis zum CR-V – für unterschiedliche Bedürfnisse die passende Lösung. Mit unserem neuesten Modell, dem sportlichen Hybrid-Coupé Prelude, zeigen wir zudem, dass Fahrspass und Emotionen weiterhin gefragt sind. Insgesamt blicken wir vorsichtig optimistisch in die Zukunft und bleiben flexibel, um rasch auf Veränderungen reagieren zu können und uns den Gegebenheiten von Markt und Politik anzupassen.