Bundeshaus West, Sitz des Aussenministers oder, wie es richtig hiesse, des Vorstehers des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Am 20. September 2017 wählte die Bundesversammlung den Tessiner Freisinnigen Ignazio Cassis, der in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag feierte, in den Bundesrat – mit den Stimmen der SVP. Cassis versprach einen «Reset» in der Europapolitik und beerdigte 2021 zusammen mit Amtskollege Guy Parmelin den institutionellen Rahmenvertrag mit der EU, was ihm von rechts Beifall und Respekt eintrug. Doch schon bald kühlte sich das Verhältnis ab. Der Grund: Cassis wirbt heute für die «Stabilisierung» und Weiterentwicklung des «bilateralen Weges» ...