Eine verlassene Tankstelle wartet in der Dunkelheit auf Autos, die niemals ankommen. Die Szenerie ist menschenleer. Einsamkeit herrscht in einer gespenstischen Welt. Diesen entrückten Eindruck vermittelte der verstorbene Thurgauer Künstler Willi Oertig mit seinen bekannten neorealistischen Ölgemälden.
Oertig gehörte die letzten Jahrzehnte zu den wichtigsten Ostschweizer Malern. Zu seiner Kundschaft zählten neben privaten Kunden Sammler, Museen und die öffentliche Hand. Er stellte im Thurgauer Kunstmuseum, im Zürcher Helmhaus sowie in zahlreichen Galerien aus. Oertig verstand sich nicht nur als Künstler, sondern ebenso als Unternehmer, der seine Gemälde verkaufen wollte. ...