Was einem institutionellen Paukenschlag gleichkommt, wurde medial ähnlich aufgeregt kommentiert wie die Ernennung eines neuen Kasernengärtners im hinteren Reppischtal. In einer dürren Mitteilung gab die Gerichtskommission des Parlaments bekannt, dass sie die Wahlen der Bundesrichter für eine neue sechsjährige Amtsdauer nicht turnusgemäss diese Herbstsession durchführen will. Vielmehr soll das Wahlgeschäft wegen der Liebesbeziehung der Bundesrichter Yves Donzallaz (parteilos, ehemals SVP) und Beatrice van de Graaf (SVP) auf die Wintersession verschoben werden. Die beiden haben ihre von der Weltwoche aufgedeckte Partnerschaft eingestanden. Es handelt sich dabei um einen Verstoss ...