Im Bankwesen zählt am Ende des Tages nur eine Währung: das Vertrauen. Dies stellte der britische Ökonom Walter Bagehot bereits 1873 fest, als er sinngemäss sagte: «Wenn ein Banker seine Kreditwürdigkeit beweisen muss, hat er sie schon verloren.»
Kreditwürdigkeit hat neben der geschäftlichen Kompetenz vor allem mit Reputation und Unternehmenskultur zu tun. Insofern entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet jene Schweizer Grossbank, die den Begriff «Credit» in ihrem Firmennamen trug, an einem Vertrauensverlust zugrunde gegangen ist; und nicht an mangelndem Kapital respektive an unzureichenden regulatorischen Vorschriften.
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