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Neutralität der Flexiblen

Wendige Historiker, Juristen und Publizisten legen die Staatsmaxime der Schweiz neu aus. Sie entstellen den bewährten, kriegserprobten Schutzschild zur Karikatur.
Die Schweizer Neutralität ist eine eigenartige Sache. Kaum kommt jemand auf die Idee, sie in der Bundesverfassung etwas genauer zu beschreiben, verrammelt sich die Elite des Landes in ihrer intellektuellen Wagenburg. Um in empörter Tonlage zu erklären, dass ebendies brandgefährlich sei. Neutralität, so lautet die Botschaft, habe zwar eine lange, womöglich sogar erfolgreiche Geschichte. Sie sei aber historisch wandelbar, politisch kontextabhängig, völkerrechtlich kompliziert, sicherheitspolitisch unzureichend und überhaupt eine ziemlich schlechte Versicherung gegen einen Krieg. Zusammenfassend: Die Neutralität ist so wichtig, dass man sie unbedingt davor bewahren muss, ernstha ...
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