Sein Anspruch ist so raumgreifend wie richtig für eine liberale Partei: «Für die Freiheit. Ich kandidiere», verkündet Wolfgang Kubicki in Grossbuchstaben auf allen Kanälen. Im Mai will er sich von den Delegierten der FDP als Bundesvorsitzenden wählen lassen und «alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen». Deutschland warte nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettele, sondern «auf eine, die dieses Land gross gemacht hat: klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache». Dass er die Kunst pointierter Aussagen beherrscht, hat er in letzter Zeit bewiesen. Bei Bild, so schien es, war er abonniert, wenn es darum ging, ausserhalb der AfD ...