Nicht alles ist okay. Aber alle sagen: «Es ist okay.» Woher kommt das Wort, das in vielen Sprachen einer der häufigsten Amerikanismen ist? Unzählige amüsante Storys waren im Umlauf – zum Beispiel soll ein Oskar Krause am Fliessband von Ford jedem Wagen sein O. K. gegeben haben –, bis der amerikanische Linguist Allen Walker Read herausgefunden hat, was heute die gültige Lesart ist. Um 1839 erlaubten sich die Redaktoren der Boston Morning Post den Scherz, «all correct» mit o. k. («oll korrect») abzukürzen. Es dauerte ein bisschen, aber seit 1954 steht das Adjektiv/Adverb im Duden.
Die deutsche Sprache kann nicht alle Anglizismen abwehren, aber sie rächt sich, indem sie diese n ...