Als Josef «Sepp» Grolimund 1975 nach vier Legislaturen aus dem Nationalrat zurücktrat, verlor das Bundeshaus seinen bisher letzten wahren Vertreter der Arbeiterschaft. Nicht die Sozialdemokraten oder gar die Kommunisten stellten einen «gewöhnlichen» werktätigen Arbeiter als nationalen Volksvertreter, sondern die Freisinnig-demokratische Partei des Kantons Solothurn. Darüber herrschte bei der SP wenig Freude, wo geschniegelte Gewerkschaftsfunktionäre klassenkämpferische Parolen ausstiessen und gleichzeitig im Porsche (Richard Müller) oder sogar im Rolls-Royce (Ezio Canonica) vor dem Bundeshaus aufkreuzten. Aber auch in der eigenen FDP herrschte nicht eitel Freude, wie Grolimu ...