Bern
In der kommenden Woche beginnt sie, die Debatte über die Frage, ob die Eidgenossenschaft die neuen EU-Verträge und damit künftig Recht und Richter aus Brüssel übernehmen oder ob sie weiterhin souverän bleiben soll. Es wird die wichtigste Weichenstellung seit dem Nein zum EWR-Beitritt im Jahr 1992 sein, die vorläufig letzte Abstimmung über die Frage, ob die Schweiz auf ihren bei der Staatsgründung 1848 zementierten Grundfesten stehen bleibt oder ob nun eine neue Zeit anbricht, eine Zeit der Selbstaufgabe und -auflösung. Es ist die Mutter aller politischen Schlachten und Kämpfe. Und sie beginnt im Ständerat.
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