Es war Liebe auf den ersten Kick. Breel Embolo fiel mir 2015 erstmals bei der EM-Qualifikation im Spiel gegen Slowenien auf. Der damals achtzehnjährige Newcomer wurde nach der Pause eingewechselt, als die Schweiz 0:2 im Rückstand lag. Selten hatte ich so deutlich gesehen, wie ein einzelner Spieler einen Match in so kurzer Zeit zugunsten seiner Mannschaft wenden kann. Jungspund Breel Embolo war stinkfrech, unberechenbar, klug, wendig, kreativ, risikobereit – alles, was der Partie bis dahin gefehlt hatte. Seine Euphorie verhexte die ganze Mannschaft. Am Ende stand es 3:2 für die Schweiz.
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