Über dem Alpstein klettert der Mond ins Firmament, voll und kräftig scheint er und taucht den Landsgemeindeplatz zu Appenzell in gespenstisches Licht. Derweil machen sich im Sudhaus, einen Steinwurf entfernt, die Braumeister ans Werk.
In der Nacht des astronomischen Vollmonds schlägt jeweils ihre Stunde. Druiden gleich mischen sie das biologische Gerstenmalz mit quellfrischem Wasser, erhitzen es, trennen den festen Treber von der flüssigen Würze, kochen diese unter Beigabe des Bio-Hopfens auf. Und so entsteht das legendäre Vollmondbier, dem man kosmische Energie und aphrodisische Wirkung nachsagt.
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