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Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Amokfahrt in Leipzig: Das ist über den mutmasslichen Täter bekannt

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Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Amokfahrt in Leipzig: Das ist über den mutmasslichen Täter bekannt
Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Amokfahrt in Leipzig: Das ist über den mutmasslichen Täter bekannt
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Die Stadt Leipzig steht unter tiefem Schock, nachdem am Montagnachmittag ein 33-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug gezielt Passanten in der belebten Innenstadt erfasst hat. Die Tat wird von der Staatsanwaltschaft als Amokfahrt eingestuft.

Bei dem Vorfall kamen eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann ums Leben. Mindestens drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen, wobei die genaue Anzahl der Verletzten noch unklar ist, da viele Betroffene den Ort eigenständig verliessen, um medizinische Hilfe zu suchen.

Filip Singer/DPA/Keystone
Polizei patrouilliert nach der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt (Symbolbild)
Filip Singer/DPA/Keystone

Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich um den 33-jährigen Deutschen Jeffrey K., der unmittelbar nach der Tat noch in seinem weissen VW Taigo sitzend widerstandslos festgenommen wurde. Der in der Region Leipzig wohnhafte Mann war in der Vergangenheit als ehrenamtlicher Boxtrainer tätig und arbeitete zuletzt als Haustechniker. Obwohl er der Polizei bereits bekannt war, lagen gegen ihn keine einschlägigen Vorstrafen vor.

Die Ermittler gehen derzeit nicht von einem politischen oder religiösen Motiv aus, sondern vermuten eine psychische Ausnahmesituation des Täters. Berichten zufolge soll Jeffrey K. erst am Tag vor der Tat eine psychiatrische Einrichtung verlassen haben, in die er sich zuvor selbst eingewiesen hatte, aus der er jedoch aufgrund aggressiven Verhaltens gegenüber Mitpatienten entlassen wurde. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Tat ein privater Beziehungsstreit vorausgegangen sein könnte.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt nun wegen zweifachen Mordes und mehrfachen Mordversuchs gegen den 33-Jährigen.

Für Dienstag ist um 17 Uhr eine ökumenische Gedenkandacht in der Nikolaikirche geplant, um der Opfer zu gedenken und den Angehörigen beizustehen. Gleichzeitig hat die Stadtverwaltung angekündigt, das Sicherheitskonzept und die Zufahrtsbeschränkungen der Fussgängerzone umfassend zu überprüfen.

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