Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Wie Deutschlands Elite mit sozialistischen Ideen nur so um sich wirft

Anhören ( 1 min )
Wie Deutschlands Elite mit sozialistischen Ideen nur so um sich wirft
Wie Deutschlands Elite mit sozialistischen Ideen nur so um sich wirft
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Wenig hat zu mehr Unverständnis, Kopfschütteln und Zorn geführt als der Vorschlag der Bundesregierung, die Arbeitgeber sollten doch ihren Mitarbeitern bitte schön eine Prämie von 1000 Euro auszahlen.

Abgesehen davon, dass sich kleine und mittlere Unternehmen einen solchen Luxus nicht leisten können, hat die Regierung einen Spaltpilz in die Arbeitnehmerschaft gepflanzt: Warum kriegt der den Tausender und ich nicht?

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Markus Söder und Bärbel Bas nach dem Koalitionsausschuss in Berlin
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Der Vorschlag freilich lässt das Herz von Sozialisten jeglicher Schattierung höherschlagen. Kapitalisten schröpfen ist eine seit je bewährte Methode.

Besonders tun sich die Gewerkschaften hervor. IG-Metall-Chefin Christiane Benner nannte die Prämie zwar nur ein «Strohfeuer». Aber «jetzt haben wir das Ding auf dem Tisch liegen, und unsere Kolleginnen und Kollegen fragen: Wann kriege ich das denn eigentlich?» Und sie gelobte: «Wir werden die Prämie dort holen, wo wir es können. Die Kollegen brauchen Entlastung!»

Scheint allerdings nicht auf die Kollegen zuzutreffen, die bei den Gewerkschaften angestellt sind – als Pförtner, Fahrer, Hausmeister, Sekretärinnen. Sie kriegen keine Prämie. Noch nie was von gutem Beispiel gehört?

Und dann wird allen Ernstes noch gefragt, warum Gewerkschaften und Sozialdemokraten rapide an Zulauf verlieren.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.