Immer weniger Bürgergeld-Empfänger wechseln aus Minijobs in reguläre Beschäftigung. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage zeigt, sank die Zahl der Vermittlungen von 102.084 im Jahr 2017 auf 50.831 bis September 2025.
Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2025 ergibt sich laut Bericht ein Wert von rund 67.775 Übergängen. Auch bei der Vermittlung in Vollzeitstellen zeigt sich ein Rückgang: von 33.953 Integrationen im Jahr 2017 auf 16.315 bis September 2025, was hochgerechnet etwa 21.753 entspricht. Die Vermittlungsquote von Minijob-Aufstockern in reguläre Beschäftigung fiel von 27,1 Prozent im Jahr 2017 auf 18,6 Prozent im Jahr 2025.
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«Wenn weniger Menschen aus der Grundsicherung in reguläre Jobs kommen, zeigt das: Die Anreize im System stimmen noch nicht», sagte CSU-Sozialpolitikerin Hülya Düber der Bild-Zeitung. Um anzufügen: «Es kann nicht sein, dass Minijobber dauerhaft im System hängenbleiben. Wir werden Fehlanreize konsequent angehen. Dazu gehört beispielsweise auch die Prüfung einer Vollanrechnung von Minijob-Einkommen, um falsche Anreize zu vermeiden.»