Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) macht auf Skandaljournalismus: «SRF-Recherchen decken Urkundenfälschung vor Olympia 2022 auf: Er reiste mit gefälschtem Covid-Zertifikat nach Peking», ereifert sich der Sender über den Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer.
«Erst nach Recherchen von SRF und der Konfrontation mit den amtlichen Dokumenten» habe Fischer «den Fall selbst öffentlich» gemacht. Die Staatsanwaltschaft Luzern verurteilte Fischer zu einer unbedingten Geldstrafe über 38.910 Franken.
Gleichzeitig heizt SRF die Stimmung gegen den Nati-Trainer an, indem es den von ihm selbst verursachten «Wirbel vor der Heim-WM» beschwört und den Ex-Präsidenten der Kantonsärzte, Rudolf Hauri, zitiert. Dieser, «eine Schlüsselfigur während der Covid-Pandemie», verurteile Fischer scharf und sei «schockiert».
Man reibt sich die Augen. Natürlich kann sich SRF in seinem Richter- und Henker-Journalismus auf das damals geltende Ausnahmerecht berufen. Doch dass dieses ganze autoritäre, auf unwissenschaftlichen Annahmen beruhende Corona-Regime seinerseits ein monströses Unrecht war, übersieht es grosszügig. Die Diskriminierung der Ungeimpften verstiess an sich schon gegen wesentliche Grundrechte. Und sie hat sich längst auch deshalb als willkürlich erwiesen, weil die sogenannte Impfung Drittpersonen ja gar nicht schützt.
Die Realitätsverweigerung und die Heuchelei von SRF werden umso augenfälliger, als sich der Gebührensender bis heute selbst gegenüber richterlicher Anordnung weigert, die RKI-Protokolle, die den ganzen Schwindel um die Covid-Politik entlarven, auch nur zu erwähnen. Im Vergleich dazu und zu dem durch diese Politik verursachten Unrecht und Leid ist ein gefälschtes Covid-Zertifikat nun wirklich ein Witz. Das Lückenfernsehen erreicht einen neuen Tiefpunkt.