Nach Schüssen in der Nähe des Weissen Hauses haben US-Sicherheitsbehörden am Samstagabend ein Grossaufgebot rund um den Amtssitz von Präsident Donald Trump in Washington aufgezogen. Dies berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP vor Ort. FBI-Direktor Kash Patel bestätigte im Onlinedienst X, dass «in der Nähe des Geländes des Weissen Hauses» Schüsse gefallen seien. Beamte des FBI unterstützten den für den Schutz des Präsidenten zuständigen Secret Service bei den Ermittlungen und Sicherungsmassnahmen.
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Augenzeugen berichteten von mehreren Schüssen. Der kanadische Tourist Reid Adrian erklärte gegenüber AFP, er habe «20 bis 25» Geräusche gehört, die zunächst wie Feuerwerk geklungen hätten. «Aber es waren Schüsse, und dann sind alle losgerannt», sagte er. Journalisten, die sich während des Vorfalls auf dem Nordrasen des Weissen Hauses befanden, berichteten auf X, Sicherheitskräfte hätten sie angewiesen, sofort Schutz im Pressekonferenzsaal des Weissen Hauses zu suchen. Die ABC-News-Korrespondentin Selina Wang schrieb auf X: «Es klang wie Dutzende Schüsse.»
New footage of the shooting near the White House pic.twitter.com/aTDtFD2onU
— Faytuks Network (@FaytuksNetwork) May 23, 2026
US-Präsident Donald Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Weissen Haus auf. Nach eigenen Angaben war er über das Feiertagswochenende in Washington, DC geblieben, um an einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs zu arbeiten.
Bereits Ende April war es in Washington, DC am Rande des traditionellen Korrespondenten-Dinners zu einem Schusswaffenvorfall gekommen. Damals versuchte ein bewaffneter Mann, eine Sicherheitskontrolle zu überwinden. Bei seiner Festnahme fielen mehrere Schüsse. Gegen den Mann wird wegen versuchten Mordes am US-Präsidenten ermittelt.