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«War absehbar»: Verteidigungsminister Pistorius beschwichtigt nach der Ankündigung der US-Regierung, Truppen abzuziehen

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«War absehbar»: Verteidigungsminister Pistorius beschwichtigt nach der Ankündigung der US-Regierung, Truppen abzuziehen
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«Dass die USA Truppen aus Europa und auch aus Deutschland abziehen würden, war absehbar», sagt Verteidigungsminister Boris Pistorius.

Zuvor hatte das Pentagon den Abzug von rund 5000 Soldaten angekündigt. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, der Schritt solle innerhalb von sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen werden.

Pistorius betonte die Bedeutung der militärischen Zusammenarbeit. «Die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland ist in unserem Interesse und im Interesse der USA», sagte er. Die Kooperation reiche von Standorten wie Ramstein, Grafenwöhr und Frankfurt bis zu gemeinsamen Aufgaben für Sicherheit und Abschreckung.

DAVID INDERLIED / KEYSTONE
Verteidigungsminister Boris Pistorius spricht an einer SPD-Klausurtagung
DAVID INDERLIED / KEYSTONE

Nach Angaben des Ministers bleiben die USA ein zentraler Partner für die Sicherheit in Europa und die Unterstützung der Ukraine. Die Vereinigten Staaten nutzten ihre Standorte in Deutschland zudem für Einsätze in anderen Regionen, etwa in Afrika und im Nahen Osten.

In Deutschland sind derzeit rund 40.000 US-Soldaten stationiert. Experten sehen jedoch mögliche Auswirkungen auf die militärischen Fähigkeiten. Der Politikwissenschaftler Carlo Masala erklärte gegenüber der Welt am Sonntag, der Verzicht auf geplante Stationierungen von Waffensystemen könne eine «wichtige Fähigkeitslücke» bei der Abschreckung entstehen lassen.

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