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Waffenstillstand: Musk fordert «Taten, nicht Worte» von Selenskyj

Es zählen «Taten, nicht Worte», schrieb Tech-Unternehmer Elon Musk auf X. Damit reagierte er auf die Ankündigung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach Kiew bereit sei, ein Abkommen mit den USA über seltene Erden zu unterzeichnen und einem Waffenstillstand mit Moskau zuzustimmen.

Waffenstillstand: Musk fordert «Taten, nicht Worte» von Selenskyj

Die Äusserung folgt auf den Eklat zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump in Washington. Während des Treffens war es zu einem Streit im Oval Office gekommen, bei dem Trump und Vizepräsident J.D. Vance dem ukrainischen Staatschef mangelnde Dankbarkeit für die amerikanische Unterstützung vorwarfen. Trump warf Selenskyj danach aus dem Weissen Haus. Die Weltwoche berichtete.

Selenskyj zeigte sich nach dem Vorfall bemüht, die Spannungen zu entschärfen. Er erklärte, die Ukraine sei bereit, das Abkommen über seltene Erden jederzeit und in jeder möglichen Form zu unterzeichnen. Zudem sei Kiew für einen Gefangenenaustausch und eine Waffenruhe offen, die Angriffe auf Energie- und Zivilinfrastruktur ausschliessen würde. Eine direkte Entschuldigung für das missglückte Treffen in Washington blieb aus.

Die russische Regierung bewertete Selenskyjs jüngste Signale als «positiv». Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte, es sei gut, dass Kiew wieder gesprächsbereit sei. Moskau bleibt jedoch bei seinen Bedingungen für eine Friedenslösung: Die Ukraine müsse neutral werden und auf territoriale Ansprüche in den von Russland beanspruchten Gebieten verzichten.

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