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Vom KV bis an die Spitze der UBS: Zum Tod von Robert Studer

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Vom KV bis an die Spitze der UBS: Zum Tod von Robert Studer
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Vergleichbar zum drei Jahre älteren und vor vielen Jahren verstorbenen Robert A. Jeker von der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) schaffte es Robert Studer, im Alter von 87 Jahren verstorben, von einer kaufmännischen Lehre bis ganz an die Spitze der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG), auch des Verwaltungsrats. Was Jeker durch Rainer E. Gut verwehrt wurde.

Walter Bieri/Keystone
Vom KV bis an die Spitze der UBS: Zum Tod von Robert Studer
Walter Bieri/Keystone

Ohne den Rang eines höheren Stabsoffiziers war es zu Zeiten Studers insbesondere bei der SBG schwer, grosse Karriere zu machen. Allzu ausgeprägte Hartnäckigkeit und Mangel an souplesse waren meines Erachtens damit verbunden.

Robert Studers Führungsgrundsatz lautete: «Lead, follow or get out of the way» – zu Deutsch: Führe, folge oder verschwinde. Dieser wird auf General George S. Patton zurückgeführt; grossartig in Nordafrika, bei der Landung auf Sizilien sowie in der Ardennenschlacht.

Die SBG jener Zeit schob sich an den etablierteren SKA und Bankverein heran und bald auch vorbei. Unter dem Präsidium des legendären Alfred Schäfer (Oberst der Kavallerie). Fortan herrschte an der Bahnhofstrasse 45 die Meinung vor, gute Kaderleute müssten der SBG die Treue halten. Wer dies nicht tat, kam auf den Index. Hochmut hielt Einzug. Wie später etwa auch bei der Swissair und in jüngerer Zeit bei der Migros.

Erich Heini war NZZ-Wirtschaftsjournalist und Pressechef der Schweizerischen Nationalbank unter Fritz Leutwiler.

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