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Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist ja eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr, sehr stolz und glücklich, dass er den Schritt gemacht hat. Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 19. August. 2026. Wir werden sie in Grund und Boden bombardieren. Warum Trump das Sultanat Oman mit Luftangriffen ins Visier nimmt. Ja, er kommt nicht mehr raus aus diesem Treibsand. Ich allerdings bin nicht maximal beunruhigt wegen des Nahostkonflikts. Natürlich schlimm, verheerend auch. Auswirkungen via Ölpreis, die durchaus sich schmerzlich bemerkbar machen, auch die Opfer, wobei wir hier natürlich nicht diese Betroffenheitsseite aufziehen. Es gibt so viele Kriege, es gibt so viele Opfer von Konflikten. Das hat immer etwas leicht Fragwürdiges, wenn sich da Journalisten quasi mit der Tränendrüse vors Mikrofon oder vor die Kamera stellen. Der Krieg im Nahen Osten ist meines Erachtens nicht so gefährlich für die Welt wie der Ukraine-Krieg. Der Nahostkonflikt ist ein Regionalkonflikt mit biblischen Wurzeln, würde zu weit führen, jetzt da die theologischen Implikationen auszuführen. Und es ist ein Konflikt, der zu kompliziert ist, auch aufgrund seiner theologischen Dimension, als dass man das einfach in Schwarz-Weiss-Kategorien von Gut und Böse einsortieren könnte. Die Muslime und die jüdischen Bewohner des Nahen Ostens, die Israeli, stehen in einer Art innerfamiliären biblischen Konflikt, weil sich ja beide Völker letztlich auf den Stammvater Abraham zurückführen. Es findet da ein Jahrhunderte alter Konkurrenzkampf um die heiligen Städte, die heiligen Gebiete statt. Und über Jahrhunderte hatten die Muslime dort die Oberhand. Jetzt haben zum Teil die Juden die Oberhand, wobei sie trotz gewonnener Kriege viel Land an die arabische Seite, an die muslimische Seite abgegeben haben. Israel verteidigt sich. Israel sieht sich bedroht und Israel wird auch bedroht. Das ist auch ein Existenzkampf. Und auf der anderen Seite fühlt man sich ungerecht behandelt. Nicht zuletzt auch durch die Staatsgründung Israels. Und das ist dieser Knäuel, das ist dieses Knusch. Und damit wollen wir es auch gleich beenden. Trump wird diesen Konflikt nicht beenden. Und er hat den gleichen Fehler gemacht, wenn man von einem Fehler reden will, wie der russische Präsident Wladimir Putin. Beide haben sie ihre Gegner unterschätzt. Putin die Ukraine und die die Ukraine unterstützende westliche Allianz. Und die Amerikaner haben geglaubt, zusammen mit den Israelis, vermute ich, dass es ein relativ leichtes sein werde, da dieses Mullah-Regime wegzuballern. Die politischen Trittbrettfahrer des Hitzesommers liegen falsch. Die Kürzungen beim Bund sind weiterhin notwendig. Es gibt viel Empörung jetzt über die Verweigerung des Bundesrates, bei einem Projekt zu Klimadaten mitzumachen in der Höhe von 50 Millionen Franken. Das hat jetzt natürlich ideologischen Protest von links ausgelöst. Ich teile da die Auffassung des NZZ-Kommentators Fabian Schäfer. Meines Erachtens, auch wenn wir in vielerlei Hinsicht der nicht auf der gleichen Linie sind. Einer der klugen, einer der sehr intelligenten Journalisten, die sich mit Inlandthemen auseinandersetzen. Der Spiegel setzt AfD-Politiker Ulrich Sigmund als gefährlichsten Mann Deutschlands auf die Frontseite. Die AfD freut es. Es ist ja noch interessant, dass die deutschen Medien und auch die Schweizer Medien, die machen das mit, ich habe es im Tagesanzeiger gesehen, die versuchen jetzt so eine Art Eindruck... des Personenkults um diesen Kandidaten Ulrich Sigmund, den wir interviewt haben in der Weltwoche, hochzustemmen. Vielleicht auch, um eben die AfD zu diskreditieren. Seht her, das ist jetzt also diese charismatische Führerpartei mit diesen Popstar-Politikern. Das Interessante an der AfD ist ja, dass sie eher anarchisch geführt wird mit einer Doppelspitze. Mit einer Doppelspitze, die auch sich durch, man könnte sagen, eigentümliche Eigenschaften auszeichnet. Alice Weidel, die Co-Vorsitzende, lebt aufgrund ihrer familiären Verhältnisse in der Schweiz, ist quasi die Wortführerin, die rhetorische Hauptwaffe der Partei und ihr Kollege Tino Chrupalla, ein sehr bodenständiger Gewerbler aus dem Osten, aus Görlitz. Und beide teilen sich in die Verantwortung. Was natürlich unter dem Führungsaspekt letztlich nicht wirklich funktioniert. Sie haben keine starke Führung, wenn sie eine Doppelführung haben, aber es funktioniert eben trotzdem und widerspricht natürlich diesem Verunglimpfungsnarrativ, das sie kennen, dass man eben die AfD da in dunkelste Traditionen setzen möchte. Ein Moskauer Topökonom spricht von einer Niederlage Russlands gegen die Ukraine und wird entlassen. Ja, wir haben den gleichen Unsinn in Russland und in der Europäischen Union. Wenn sie etwas Falsches sagen, bekommen sie Nachteile, werden sie sanktioniert. Die Frage, ob es jetzt in Russland einen härter trifft, wenn man gegen das Regime redet, diese Frage wird natürlich immer vor dem Hintergrund aufgeworfen, dass man Russland diskreditieren möchte. Aber das ist eine fruchtlose Debatte und das geht es hier gar nicht. Es geht darum, wie wir uns... zu diesem Ukraine-Krieg, den ich für sehr gefährlich, auch eskalationsgefährlich erachte, wie wir uns dazu stellen und vor allem wie wir mit unseren eigenen freiheitlichen Errungenschaften umgehen. Wir können uns permanent mit Beispielen beruhigen aus der ganzen Welt, was es da für fürchterliche Regime gibt. Aber es ist ja witzlos, das ist so eine Kindergartenmentalität, sich mit den Dummheiten der anderen, die eigenen Fehler schönzureden. Aber das ist eben das Level, das Niveau. unserer Berichterstattung in diese Sache. Ich glaube ohnehin nur noch das Allerwenigste, was bei uns über Russland geschrieben wird, weil unsere Medien dermassen einseitig sind. Wir haben in der Weltwoche dazu einen sehr interessanten Artikel von Helmut Schebern, jetzt in der noch aktuellen Ausgabe. Ich werde in der deutschen Sendung dann darauf zurückkommen. Schweiz, EU, Ständeräte planen eine Zuwanderungsabgabe und niemand ist dagegen. Unter bestimmten Umständen sollen Schweizer Firmen, wenn sie Ausländer anstellen, Geld bezahlen müssen. Ich habe keine Sympathie für solche Zuwanderungsabgaben. Ich bin ein Befürworter aus meiner Erfahrung heraus des alten Kontingenzsystems. Damals haben die schweizerischen Kantone unter Berücksichtigung der Arbeitslosen Zahlenbewilligungen erteilt, ob man als Unternehmen einen EU-Bürger, eine EU-Bürgerin bringen konnte oder ob man zuerst einen arbeitslosen, in der Schweiz bereits lebenden Arbeitnehmer anstellen konnte. müsste, das ist damals sehr unbürokratisch entschieden worden, vielleicht etwas lästig, ist einfacher, wenn man einfach drauflos anstellen kann, aber neue Abgaben, die kommen meistens den Falschen zugute im Staat, eigentlich immer. Wegen britischer Drohnenlieferungen, Russland droht Grossbritannien mit Konsequenzen, das ist einfach brandgefährlich. Der Tanz auf dem Vulkan. Sie tanzen den Apokalypso auf einem bedrohlich brodelnden Vulkan. Europa, die EU im Eskalationsmodus, die Briten, die da ihre alten Fäden mit Russland noch austragen. Und man geht einfach davon aus, ja, die Russen machen nichts. Aber Lavrov, der russische Aussenminister, hat erneut gedroht und gesagt, wir werden diese Anstrengungen vergelten. Und die Schweiz sollte sich raushalten. Und leider haben unsere Publizisten, Politiker vergessen, was die Neutralität ist. Ich werde in der nächsten Weltwoche darüber schreiben, am Beispiel der NZZ. Das ist tragisch, meine Damen und Herren. Die NZZ war das Zentralorgan der schweizerischen Neutralität, blocherscher Prägung, in Gestalt ihres Chefredaktors Willy Bretcher. Das sollte alles weg. NZZ-Chef Gouir sollte sich weniger intensiv mit Deutschland beschäftigen, mit dem grossräumigen Deutschland. Er sollte sich viel intensiver mit der kleinen Schweiz befassen. Grösstes Wildberries-Logistikzentrum bei Moskau im Brand. Das ist auch so ein Skandal, über das wir bei uns... Keine Stirn gerunzelt, da wird kein Hirnschmalz investiert. Die Ukraine greift einen Online-Versandhändler an, einer koreanisch-russischen Unternehmerin, die sozusagen das russische Amazon aufgebaut hat. Und mit fadenscheinigen Begründungen aus meiner Sicht, weil dort eben auch letztlich kriegstaugliche Mat... Materialien gekauft werden können, zum Beispiel irgendwelche Drohnen. Aber es ist ja nicht so, dass die russische Kriegsmaschinerie mit diesem Wildberries-Versandhaus jetzt ihre Anstrengungen bewerkstelligen würde. Das ist die Ausweitung des Kriegs im Namen Europas, im Namen des Westens, auch im Namen der Schweiz. Wir sind dabei mit unseren Wirtschaftssanktionen. Das ist die gezielte Ausweitung des Kriegs auf zivile Infrastrukturen Russlands. Mit der Absicht, Russland zu einer extremen Eskalation zu zwingen, wodurch dann das Kalkül von Selenskyj aufgeht, das eben der Westen noch massiver eingreift. Der Tagesanzeiger über Ulrich Sigmund, den Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen-Anhalt, wir haben das bereits angesprochen. Und der Tagi widmet sich auch der Operation Fegefeuer. Wie Peter Magyar Ungarn umkrempelt mit atemberaubendem Tempo baut der neue ungarische Premier das Machtnetzwerk von Viktor Orbán ab. Doch die Euphorie hält nur an, wenn der Hoffnungsträger auch die marode Wirtschaft wieder auf Kurs bringt. Völlig unkritisch die Medien gegenüber Magyar, der keine kritischen Interviewpartner akzeptiert. Ich habe schon Anfragen gestartet. Ich habe gesagt, ich würde mich gerne einmal mit ihm unterhalten. Habe das eine Presseoffiziere angeschrieben? Nicht einmal eine Antwort. Klar, sie sagen, ja, der hat sicherlich, der war da sympathisch mit Orbán, hat eine Veranstaltung gemacht, mit denen reden wir nicht. Orbán hat auch mit seinen Kritikern gesprochen. Und dieser Majar, Entschuldigung, der ist mir einfach unheimlich, die Art und Weise, wie er auftritt und diese eben Fegefeuer-Mentalität, auch diese Metaphern sozusagen, das System wegbrennen. Quasi mit der läuternden Kraft der Flamme zu kommen und immer diese Sonnenbrillen jetzt. Nein, das ist mir einfach nicht sympathisch. Aber das ist jetzt keine, wenn man so will, qualifizierte journalistische Aussage. Bitte widerlegen Sie mich, geben Sie mir da bessere Beispiele und entsprechende Orientierungen. Aber Sie sagen selbst in der Tagesanzeige, der Stil werde nicht überall geschätzt. Er hat ja vor allem zwei Verfassungsänderungen gebracht. Das eine... die ganz klar ad personam gegen Viktor Orban zielt. Da habe ich gesagt, es könne jemand nur acht Jahre Premierminister bleiben. Das ist aber der Einzige, der überhaupt jetzt von so einer Sanktion getroffen werden könnte, ist Orban. Das heisst, nach dieser Verfassungsänderung ist es unmöglich für Viktor Orban noch einmal zu kandidieren. Das ist also ein Verfassungsentwurf, eine Verfassungsänderung, die ganz gezielt der Ausschaltung des wichtigsten politischen Konkurrenten dient. Und zweitens... Hatte mit einer Verfassungsänderung den sehr seriösen, farblosen, von den Medien völlig unsachgemäss als Orban-Marionette bezeichneten früheren Staatspräsidenten beseitigt. Auch ad personam. Und jetzt hat er einfach einen eigenen Mann eingeführt. Der wäre ja dann auch nach gleicher Definition eine Marionette. Also das geht nicht auf. Was man aber feststellen kann und was sicherlich nicht gut ist für Ungarn. Dass eben das System so eingerichtet ist, dass nach einer Wahl derartige Veränderungen in den Institutionen stattfinden können, das ist natürlich eine Folge auch der Orban-Zeit, der hier quasi eben der regierenden Mehrheit, auch mit diesem Majorz-System der Zweidrittelmehrheit, massive, fast parteiendiktatorische Vollmachten gegeben hat. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass Viktor Orban mit dieser Rabiatheit vorgegangen ist, wie jetzt dieser Peter Madschar. Und ich nehme es ihm eben sowieso nicht ab, dass der, der bis vor zwei Jahren selber bei der Fidesz-Partei von Orbán mitmischte und immer um einen wichtigen Posten buhlte, den er aber nicht bekam, dann ist er ausgestiegen. Und jetzt plötzlich soll alles korrupt und alles kaputt und verbrecherisch sein, wofür er noch bis vor zwei Jahren selber gestanden ist. Also sorry, Freunde, da müsst ihr ein bisschen kritischer dahinter leuchten. Alda Adise sich für so unglaublich unabhängig wähnenden Journalisten. Die sind jetzt also ein fahnenschwenkender Fanclub, mehr oder weniger gegenüber diesem ungarischen Premierminister. Und wir warten immer noch drauf. Vielleicht gibt es ja dann mal noch ein Interview. Möglicherweise alles Missverständnisse, die sich dann in Minne auflösen. Vielen herzlichen Dank. Das war's. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude. Und ich bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist schon eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr, sehr stolz und glücklich, dass er diesen Schritt gemacht hat.

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Ukraine-Krieg viel gefährlicher für die Welt als Nahostkonflikt. Ungarns neuer Premier Magyar zündet «Fegefeuer» gegen die Opposition. Ständeräte beschliessen Zuwanderungsabgabe für Unternehmen. Russland droht Grossbritannien

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Ukraine-Krieg viel gefährlicher für die Welt als Nahostkonflikt. Ungarns neuer Premier Magyar zündet «Fegefeuer» gegen die Opposition. Ständeräte beschliessen Zuwanderungsabgabe für Unternehmen. Russland droht Grossbritannien
Ukraine-Krieg viel gefährlicher für die Welt als Nahostkonflikt. Ungarns neuer Premier Magyar zündet «Fegefeuer» gegen die Opposition. Ständeräte beschliessen Zuwanderungsabgabe für Unternehmen. Russland droht Grossbritannien
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Kapitel

  1. Einleitung und persönliche Reflexionen
  2. Begrüssung und Einführung zur Sendung
  3. Nahostkonflikt und Trumps Aussenpolitik
  4. Vergleich Nahostkonflikt und Ukraine-Krieg
  5. Klimapolitik und Bundesrat
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