Grüezi miteinander und ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus der wunderschönen Stadt Straßburg zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Donnerstag, dem 17. September 2000. Und 26, hier in Straßburg am Europäischen Parlament, lief gestern der Live-Event mit Julia Mendel. Julia Mendel ist die frühere Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky. Und sie hat weltweit Furore gemacht, vor ein paar Monaten, als sie auftrat im Podcast des amerikanischen Journalisten Tucker Carlson. Dort hat sie schwerwiegende Vorwürfe erhoben gegen ihren früheren Chef, gegen Zelensky. Sie bezeichnet ihn heute. als grösstes Hindernis auf dem Weg zum Frieden in der Ukraine. Sie sagt im Gespräch mit der Weltwoche, wir haben sie interviewt, das wird demnächst ausgestrahlt, sie stellt dort fest, Selenskyj zerstört die Ukraine. Und sie plädiert, wie sie sagt, aus patriotischer, ukrainischer Sicht für ein Ende dieses Krieges. Sie sagt, ihr Land gehe kaputt, es werde ausgelöscht. Sie wolle in keiner Art und Weise irgendetwas verteidigen oder beschönigen. was da die russische Seite tue. Das sei für sie ein fürchterliches, ein schreckliches Verbrechen. Aber noch schlimmer finde sie, was die eigene Regierung tue, denn die habe ja den Auftrag, das eigene Land zu schützen und das eigene Land vor Unheil zu bewahren. Aber mache genau das Gegenteil. Russland sei militärisch nicht zu besiegen. Und je länger dieser Krieg dauere, desto mehr gehe das eigene Land, gehe die Ukraine kaputt. Sie wirft der Regierung Selenskyj auch vor, Korruption in unvorstellbarem Ausmasse zu betreiben. Und zwar nicht nur die engsten Mitarbeiter, sondern sie stellt den Verdacht in den Raum, dass auch der Präsident selber hier in diese Machenschaften verwickelt sein könnte. Das ist also deftiger Stoff, das ist ziemlich starker Tobak, der hier ausgepackt wird. Aber es ist eine Perspektive, die natürlich interessant ist, weil sie von einer Insiderin stammt. war. Pressesprecherin von 2019 bis 2021. Sie war also im Vorfeld der Invasion der Russischen tätig, in den Maschinenräumen der Macht in Kiew. Sie war auch involviert am Rande, zumindest als faktisches Regierungsmitglied, Stabsmitarbeiterin, hat sie das mitbekommen, auch die verschiedenen Verhandlungen, die da gescheitert sind, um eben den Ukraine-Krieg in seiner Eskalationsform seit 2022. zu verhindern. Also eine sehr gut informierte Insiderin, die früher Journalistin war, die Bücher geschrieben hat, sie hat für die New York Times publizistisch gewirkt, für Politico, also für angesehene Medien und sie ist auch eben als Buchautorin hervorgetreten und hat Kritik ausgelöst, dass sie in ihrem ersten Buch Selenskyj eigentlich gelobt hat und jetzt so sehr kritisiert. Das habe ich sie natürlich auch gefragt, warum dieser Gesinnungswandel. Auf jeden Fall ist es... Interessant ist es, werbvoll ist es, fruchtbar sich natürlich mit dieser Sicht auseinanderzusetzen, aber das ist in der Europäischen Union von heute unerwünscht. Und es ist ja unglaublich, mit was für Methoden man jetzt versucht hat, da in Straßburg Julia Mendel abzublocken, ihre Rede zu verhindern. Man hat also auch von primitivsten und kleinkariertesten Methoden nicht zurückgeschreckt und das zeigt eigentlich die erschütternde Erbärmlichkeit des Zustands. dieser Organisation, wenn man auf diese Art und Weise eingreifen muss. Man hat ihr, obwohl es lange bekannt war, dass diese Veranstaltung stattfinden würde, man hat ihr am Vorabend dann den Zugang zum EU-Parlament verweigert. Dann planten die Veranstalter, Professor Hans Neuhoff von der Fraktion Europa der Souveränen Nationen, er ist AfD-Mitglied, dann hat man mit einem Livestream das Ganze. bewerkstelligen wollen. Auch das versuchten sie aus dem Gleis zu werfen durch ein Abblocken, ein Absperren aller Kommunikationskanäle. Das ist dann aber nicht gelungen und da bin ich stolz, dass auch die Weltwoche einen Beitrag leisten konnte. Unsere Kollegen Christian Angst und Schwan Mayer haben hier die Direktübertragung sichergestellt, wenngleich Frau Mendel nicht im Europäischen Parlament, in einem grösseren Nebensaal, das Plenar. Raums anwesend sein konnte. Sie hat dann ihren Livestream aus einem Hotelzimmer da ihre Ansprache gehalten. Man hat, und das ist dann eben das Kleinkarierte, man hat von Seiten des Büros des Parlaments auch verordnet, dass keinerlei Dolmetscherdienste angeboten werden dürfen. Also sie hielt ihre Rede auf Englisch. Und Englisch ist ja auch bei EU-Parlamentariern eine durchaus verbreitete Sprache. Aber auf keinen Fall durfte es eine Simultanübersetzung auf Deutsch oder auf Französisch geben. Das ist das Niveau der Auseinandersetzung. Das ist sozusagen der Stand der Meinungsäusserungsfreiheit. in der Europäischen Union, die sich ja so gerne all diese europäischen Werte anschminkt. Ich habe darüber auch in der neuen Ausgabe unserer Zeitung geschrieben, die heute übrigens herauskommt. Schauen Sie sich das Ganze an, wenn Sie es noch nicht getan haben. Das Interview mit Julia Mendel erscheint vermutlich spätestens morgen. Und es ist wirklich interessant, mal diese Perspektive zu hören. Ein sehr kritischer Blick auf den ukrainischen Präsidenten, was umso notwendiger ist. als ihm ja sonst eine völlig kritiklose Begeisterung entgegenbrandet. Auch das ist erlaubt, diese Meinung zu äussern, aber sie hat eben die Konsequenz, dass damit eine Politik vertreten wird, die nach Auffassung von Frau Wendel sehr gefährlich ist, nämlich eine Politik der Konfrontation gegen ein Land, das militärisch nicht besiegt werden kann. Also, das ist die Situation, das ist die Ausgangslage, darum bin ich in Straßburg und ich werde mir heute auch noch weitere Eindrücke verschaffen. aus dieser sehr geschichtsträchtigen Umgebung. Faszinierend. Elsa ist natürlich auch ein Zahnkapfel in der europäischen Geschichte. Was sind die Nachrichten? Was sind die Schlagzeilen in der Schweiz? Was besonders beschäftigt Bundespräsident Parmel? Er verliert seine wichtigste Beamtin, die Seko-Chefin Helene Budliger tritt ab. Eine Tellerwäscher-Karriere, eine unglaublich beeindruckende Laubbahn. hat Helen Budliger-Adieida hingelegt. Sie hat als Sekretärin begonnen im Aussendepartement, ist dann zur Diplomatin, Botschafterin aufgestiegen und zuletzt Chefin des Wirtschaftsamts und dort verantwortlich für die Verhandlungen mit den Amerikanern im Zusammenhang mit den Zolldeals. Es gibt verschiedene Spekulationen, warum es zu diesem unerwarteten Rücktritt jetzt kommt. Die 61-Jährigen wollen noch weitere Herausforderungen auf sich nehmen. Es gab von Bundespräsident Barmela Ein paar anerkennende, aber auch etwas reservierte Aussagen. Es ist die Rede davon, dass die Durchleuchtung bestimmter Verhandlungsetappen im Zusammenhang mit dem Zollstreit Frau Budli gerade auf die Nerven gegangen sein könnte. Ich will mich an diesen Spekulationen überhaupt nicht beteiligen. Ich habe sie noch erlebt als Parlamentarier bei Anhörungen. Ich war immer beeindruckt durch ihren Pragmatismus. Bodenständigkeit, durch ihre Vernünftigkeit und ja auch ein Beweis dafür, dass im Bundeshaus natürlich selbstverständlich sehr sehr viele hervorragende Leute arbeiten. Trotzdem bleibt es die wichtigste und nobelste Aufgabe, nicht zuletzt einer Weltwoche hier immer wieder Gegensteuer zu geben. Also bitte nicht allzu persönlich nehmen da im Bundesbären. Wir haben die Aufgabe mit der Taschenlampe der Aufklärung bei euch etwas hinein zu leuchten. Aber selbstverständlich sind das sicherlich fähige und zum Teil auch hervorragende Leute, wie das überall der Fall ist. Der Staat ist halt einfach als Monopolanbieter auf dem Gebiet der Schweiz eine per se problematische Einrichtung, eben ein Monopol. Und darum muss es kritisch infrage gestellt werden, weil die Unternehmen im Markt ja keine Monopole ausbilden können, beziehungsweise es ist sehr schwierig, sie haben Konkurrenz, das kontrolliert sie, dem Staat fehlt die Konkurrenz. darum. sollten in die Medien kontrollieren, was sie aber viel zu wenig tun, weil sie eben selber so gerne in diesen Teppichetagen des Staates auf den roten Teppichen empfangen werden wollen. Der US-Kongress beschliess das Gesetz für Russland-Sanktionen. Auch aus den USA wird natürlich heftig an dieser Kriegsschraube gedreht. Mich stört bei solchen Meldungen immer die Doppelmoral. Die Amerikaner veranstalten einen Krieg nach dem anderen in Venezuela. Im Iran, und das Völkerrecht gilt ja unbesehen solcher entsprechenden staatlichen Organisationsformen, unabhängig von Staatsformen, es müsste ja eigentlich gelten. Ich bin jetzt kein Mann, kein Journalist, der da sozusagen sein ganzes Vertrauen in Institutionen wie das Völkerrecht setzt. Im Gegenteil, ich sehe das zum Teil skeptisch, aber eben gerade die, die sich immer darauf berufen, das sind die, die am schnellsten bereit sind. es über Bord zu werfen. Also die Amerikaner beschliessen Sanktionen, aber gegen die Amerikaner beschließt eigentlich niemand Sanktionen. Russland ist das grosse Böse, weil sie da ein Land angegriffen haben. Wenn die Amerikaner ein Land angreifen, dann kratzt das weniger. Also hier ist wieder einmal ein klarer Punkt. Das ist der Fall von doppelter Bewertung anzutreffen. Auch nichts Neues unter der Sonne. Kanada-Annäherung, Social-Media-Verbot unter 13 und Antwort auf Migrationsanstürme. Das sind die zentralen EU-Pläne. Ja, Mark Carney, der kanadische Premierminister, ist in dem Hotel abgestiegen, in dem ich mich jetzt gerade befinde. Habe ihn aber nicht getroffen. Vielleicht gelingt das heute noch. Er war anwesend bei dieser State of the Union von Ursula von der Leyen, der nicht gewählten EU-Funktionärin. Sie hat das Ganze so im Trumpschen Stil etwas gross angelegter inszeniert und da die verschiedenen Eckpunkte dargelegt. Eben Annäherung an Kanada. Man möchte Kanada einen assoziierten Mitgliedsstatus anbieten. Man redet ja auch bezüglich der Ukraine über solche Pläne. Das irritiert natürlich von dem Hintergrund, dass die EU so viele eigene ungelöste Probleme hat, dass ein Expansionskurs da widersinnig bis grössenwahnsinnig erscheint. Man muss zuerst mal seinen eigenen Laden im Griff haben, bevor man sich zumutet, da die Sache noch weiter auszudehnen. Dann redet sie von einem europäischen Sicherheitsrat. Also hier kommt die Ambition zum Ausdruck, dass diese EU ein machtpolitischer Faktor ist. Sein möchte ein ukrainischer Sicherheitsrat sogar unter einer gewissen Einbindung der Ukraine. Das heisst, die EU driftet da immer tiefer in eine Konfrontation mit ihrem grossen Nachbarn Russland hinein. Ich persönlich bin sehr skeptisch. Ich glaube, die Lehre aus der europäischen Geschichte ist, dass all diese Grossmachtfantasien eigentlich nur ins Verderben geführt haben. Europa ist der Friedhof der einstigen... Grossmächte, und man sollte sich vor diesem Hintergrund nicht noch einmal an den alten Drogen berauschen, am alten Fusel besaufen, sondern im Gegenteil vielleicht die Botschaft der Geschichte dahingehend verstehen, dass man eben verzichtet auf diese Politik. Social Media-Verbot, wir nehmen den Kindern ihre Kindheit, ja jetzt möchte die EU auch noch die Kindheit regulieren, zeigt ihnen... dass diese Organisation keinen klaren Auftrag hat. Sie nimmt sich einfach Aufträge, um sich immer wieder selber ihre eigene angebliche Notwendigkeit zu beweisen, jetzt also mit Social Media-Verboten usw. Sehr beliebig das alles, dem Zeitgeist angepasst. Die EU ist eine Institution auf der Suche nach sich selbst und auf der Suche nach dem Sinn. Und weil sie diesen Sinn immer weniger findet, wird sie immer gefährlicher. wird heute und ich habe das in der Weltwoche geschrieben, kommt da noch drauf zu sprechen, tatsächlich zu einer real existierenden Bedrohung von Frieden, Wohlfahrt und Demokratie in der Europäischen Union. Man möchte eine Antwort liefern auf die Migrationsanstürme. Dabei ist die EU selber mit ihrem institutionellen Modell eine Ursache für diese unkontrollierte Migration. Klima, das bleibt eine ganz wichtige Priorität, das heisst die Industrialisierung und künstliche Intelligenz, da will man auch. Bremsen. Der Ständerat schafft die Verjährung bei Mord ab. Der Anlass ist ein ungelöster Kriminalfall aus der Ostschweiz. Übrigens hat mir ein Zuschauer geschrieben, ich hätte mal von einem Kanton Dockenburg gesprochen. Vielleicht war ich da mal morgen etwas geistig handicapiert, nicht allzu... Es gibt also keinen Kanton Toggenburg in der Schweiz, falls ich so etwas jemals gesagt haben sollte. Das Toggenburg ist Teil des Kantons St. Gallen, was ich als St. Galler und Zürcher Doppelbürger in dem Sinn auch wissen müsste. Spätes Urteil in Den Haag. Kosovos früherer Präsident Hasim Taci wegen Kriegsverbrechen verurteilt. Das ist deshalb interessant, weil Hasim Taci in den Schweizer Medien hochgejubelt wurde als Kennedy des Balkans. Er hat übrigens an der Universität Zürich studiert und ich kann mich sehr gut erinnern an die Worte eines ETH-Professors, eines sehr grossen Neutralitätskritikers übrigens, den ich einmal interviewt habe vor vielen, vielen Jahren. Und ich habe ihn damals schon zu Hajim Taci befragt und er sagte mir, ja, wenn der Hajim Taci, der übrigens bei mir studiert, wenn der in mein Büro kommt, dann verbreitet sich immer so eine Art Mafiose. Atmosphäre. Das sind natürlich keine knallharten Fakten, die ich da ausbreite. Das ist sozusagen der subjektive Eindruck, der da geäussert worden ist. Meine Damen und Herren, wir sind mit den Nachrichten fast am Ende. Ich darf Ihnen jetzt noch ganz kurz die neue Weltwoche vorstellen, die heute bei Ihnen im Kiosk, im Kiosk, Entschuldigung, bei Ihnen im Briefkasten liegt oder eben am Kiosk zu holen wäre. Am besten, Sie abonnieren Sie gleich Ich... Dauerhaft. Wir beschäftigen uns mit der künstlichen Intelligenz. Sie sehen diesen Bildschirm, diesen Filmroboter, ein sehr liebenswürdiges Maschinen. Ein Pinnchen, eine possierliche Maschine, müsste man sagen, mit einem Rubikwürfel. Habt keine Angst, Freiheit und Spielraum für künstliche Intelligenz. Urs Geriger mit einem Artikel, der einen Kontrapunkt setzt zu den jetzt aufbrandenden Diskussionen über die KI als neue Massenvernichtungswaffe. Sie sehen viele Titelgeschichten zu diesem Thema. Meistens kommt der Kopf des Terminators, da der Totenkopf aus den Terminator-Filmen. Diese Roboter-Kampfmaschine, hochintelligent natürlich, das ist jetzt sozusagen die Untergangsmetapher, die Weltwoche gibt hier, wie es ihrem Auftrag entspricht, gegen Steuer. Ausgeknutscht, Nachruf auf die Kulturtechnik des Küssens. Aufgepasst, meine Damen und Herren, da verändert sich etwas. Wer war Ratko Mladic und warum verehren ihn so viele Serben bis heute? Srdja Trifkovic mit einem ausgezeichneten Artikel, der diese Reizfigur, sagen wir es mal so, aus den Balkankriegen in ein etwas objektiveres Licht drückt. Und vor allem ein Artikel, der auch zu ergründen versucht, warum Radkomladic jetzt bei seiner Beerdigung so viele Serben bewegt hat. Was ist da eigentlich los? Sind die alle verrückt? Haben die einen Völkermörder, einen Schwerstkriminellen da zum Nationalheiligen erklärt? Woher kommt das eigentlich? Und da haben sie jetzt in der Weltwoche wieder mal einen Artikel, der eben nicht einfach so einseitig einprügelt, ein Narrativ da gewissermassen betoniert, sondern der versucht etwas hinter die Wogen des Mainstreams und der öffentlichen Empörung zu blicken. Zeitgeist, schöne Allzweckwaffe, Katja Centinetta, die vielseitigste Sufflöse des liberal-grün-sozialfreisinnigen Establishments von Christoph Mörgeli. Da muss ich Ihnen einfach ganz kurz den Lied vortragen. Katja Centinetta. ist die vielseitigste Sufflöse des liberal-grün-sozial-freisinnigen Establishments. Sie war schon Philosophin, Kulturmanagerin, Autorin, Moderatorin, Beraterin, ja sogar Ökonomin. Neuerdings tritt sie als Expertin für Krieg- und Wehrtechnik auf und findet in Bern offene Ohren. Wie viel Steuergeld sie bezieht, ist unklar. Der Bund sieht sich ausserstande, eine Zahl zu nennen. Katja Centineta ist auch das Gesicht jener Entwicklungen in unseren Bundesbehörden, insbesondere auch im VPS, die zusehends immer mehr Menschen zu denken geben, aber eben anders, als das vielleicht die Philosophin jetzt hier am liebsten vorgespurt und vorgetaktet hätte. Die Demokratiesimulation, das ist der Titel meines Editorials in der neuen Ausgabe, da beschäftige ich mich einfach mit den Unrühmlichen und gefährlichen Vorgängen in der Europäischen Union, wie da immer autoritär versucht wird, die Opposition in den Senkel zu stellen. Wer die Weltwoche, Entschuldigung, wer die Schweiz liebt, liest die Weltwoche. Abonnieren Sie unsere Zeitung, Gegensteuer und Verbundenheit zur Heimat und zu den Staatspfeilern der Schweiz. Ausserdem im Blatt mein Interview mit Paul Wittmer. dem Diplomat und Publizisten, der sich über die Neutralitätsinitiative und seine Unterstützung derselben äussert, dies vor dem Hintergrund jener Umfrageresultate, über die ich gestern gesprochen habe. Das ist einfach eine Quittung für die lauwarme, ängstliche, eingeschüchterte Unterstützung, die da von Seiten der SVP kommt. Ich habe das eh schon von... Vor einigen Wochen und Monaten angedeutet die SVP, da trauen sich einfach die wichtigen Exponenten überhaupt nicht, ihren Doyen Christoph Blocher zu unterstützen. Es gibt schon ein paar, die da aus der Deckung gehen, aber man hat sich da irgendwo den Mumm abkaufen lassen von den Gegnern. Nun sei es drum, auch den Parteien ist selbstverständlich nicht die letzte Verantwortung zuzuweisen in der Verteidigung der schweizerischen Staatssäulen. Das ist eine Aufgabe des Bürgers und am 27. September haben wir die Möglichkeit. Ganz klar festzustellen und festzuschreiben, was Neutralität, was schweizerische Neutralität bedeutet. Immerwährend, bewaffnet, umfassend, mischt euch nicht in fremde Händel ein. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz, jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Im Anschluss. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. 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