Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem unverwüstlichen Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde zur grenzüberschreitenden, raumgreifenden, horizonterweiternden internationalen Ausgabe. Von Weltwoche Daily die andere Sicht. Unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 16. September 2026. Nie wieder Krieg in Europa, nie wieder Krieg auf deutschem Boden. Das ist die wichtigste Botschaft, die der Politik derzeit zu überbringen ist. Allerdings haben sich die regierenden, noch regierenden Eliten in ihren geschlossenen Abteilungen verschanzt und regelrecht eingebunkert in eine Kriegsrhetorik, in eine Kriegspolitik, die das Undenkbare in Europa plötzlich wieder als möglich erscheinen lässt, wehren wir uns für den Frieden. Nie mehr Krieg in Europa, das ist die ganz grosse Lehre aus den Höllenfahrten des 20. Jahrhunderts. Aber wem sage ich das, meine Damen und Herren? Gerade in Deutschland sehe ich mit Begeisterung immer mehr Leute, die aufstehen und sagen, ich habe die Nase voll. Ich lasse mir das nicht mehr bieten, diese ganze Arroganz einer inkompetenten politischen Mafia, einer politischen Mafia, die den ganzen Tag nur noch daran denkt, wie sie selber an der Macht bleiben kann, die sich einmauert an der Macht, einbrandmauert an der Macht, ohne auch nur einen Gedanken zu verschwenden. was das eigentlich für die Leute bedeutet und was deren Lebensinteressen sind. Wie man auf sie herabblickt in Deutschland. Ja, wir müssen unsere Politik noch besser erklären, weil die dummen Deutschen sind ja gar nicht in der Lage, das zu verstehen. Was ist das für eine Überheblichkeit? Aber wir sehen jetzt den Triumphzug der Demokratie, wir sehen Sternstunden der Demokratie und wir sehen auch ein echtes wieder demokratisches Engagement des Bürgers. und das ist vielleicht noch der Der zweite oder dritte ganz wichtige Gedanke in meiner spontanen Einführung in der Demokratie kommt es eben auf Sie an, auf den Bürger und nicht auf die Politiker, über die die Journalisten die ganze Zeit schreiben. Die Journalisten meinen ja, es ginge in der Demokratie nur um die Politiker und um die Journalisten. Nein, es geht um die Bürger. So jetzt aber ein Live-Read, eine gesprochene Werbeanzeige. Wir Schweizer kennen den Wert von Eigentumsschutz und direkter Demokratie. Aber was ich gerade in der EU beobachte, hat eine neue Qualität. Vermögensregister, digitaler Euro, Beweislastumkehr. Wie weit darf die staatliche Kontrolle über privates Vermögen gehen? Und wer glaubt, das betrifft uns nicht, unterschätzt Brüssel. Darüber diskutiere ich am Mittwoch, dem 23. September um 19 Uhr live beim Webinar «Finanzielle Selbstverteidigung» von Kettner Edelmetalle. Mit mir in der Runde sind... Peter Hane, Ernst Wolf, Roland Tichy und weitere Experten. Die Teilnahme ist kostenlos und es gibt auch Edelmetalle zu gewinnen. Seien Sie dabei, melden Sie sich jetzt an unter kettner-edelmetalle.de kettner-edelmetalle.de schrägstrich webinar schrägstrich webinar Noch einmal alles zusammen, weil es so schön klingt. kettner-edelmetalle.de schrägstrich webinar Die Anmeldung dauert nur 30 Sekunden. Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Heute Abend, 18 Uhr, müssen Sie einschalten unseren YouTube-Kanal. Wir übertragen direkt aus Strasbourg vom EU-Parlament die Rede von Julia Mendel, der ehemaligen Pressechefin des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky. Sie ist von einer Weggefährtin zu einer Gegnerin geworden. Sie hat in einem mittlerweile weltberühmt gewordenen Podcast bei Tucker Carlson Sehr drastische und klare Worte, sehr interessante Schilderungen da auch gewählt und an die Öffentlichkeit gebracht. Und sie berichtet aus erster Hand aus dem Innern des ukrainischen Staates. Und die Affische, der Titel ihrer Ausführungen ist «Frieden wagen Diplomatie statt Eskalation». Das ist eine Veranstaltung von «Europe of Sovereign Nations». Und die Weltwoche darf diese... sehr interessante politische Ansprache übertragen. Ich freue mich darauf. Es sind auch eine Reihe von prominenten, Ihnen bekannten Politikern dabei, da am Europäischen Parlament. Ich glaube, am Parlament selber darf Julia Mendel gar nicht auftreten. Sie ist aber präsent. Natürlich muss ein Parlament nicht jeden beliebigen oder jeden Exponenten einladen, selbstverständlich nicht, aber natürlich ist es so, dass eben sie die falsche Meinung vertritt. Wenn sie eine andere Meinung vertritt, wenn sie sagt, Selenskyj macht alles richtig, alles grossartig, wir müssen noch mehr Milliarden da hineinbuttern, dann bekommen sie den roten Teppich. Wenn sie aber eine andere Meinung haben, dann selbstverständlich werden da diese Tore für sie geschlossen, aber nicht für die Zuschauer. der Weltwoche. Wir übertragen trotzdem. Ja, meine Damen und Herren, zum Einstieg noch ein paar Wortmeldungen aus dem Publikum. Ich bin ja immer wieder beeindruckt, was mir da auf YouTube, aber auch auf den Weltwoche-Portalen immer wieder an interessanten Nachrichten übermittelt wird. Zum Beispiel schreibt da zu einem meiner Dailies auf YouTube Der völlig harmlose Drohnenvorfall in Leipzig führte zur praktischen Kriegserklärung, die Sprengung des Nordstreams hingegen nicht. Doppelmoral, wohin man blickt. Das ist zum Beispiel eine Wortmeldung, die ich da gestern vernommen habe. Unser Land ist durch eine linke ideologische Diktatur unterwandert. Immer das gleiche Vorgehen der Ideologen, Diffamierung, Ausgrenzung, Verfolgung, genau so etwas. haben wir schon im Osten erlebt. Es ist fürchterlich, wo unser Land hingekommen ist. Das ist repräsentativ für viele Wortmeldungen, die ich bekomme. Seit der Wahl in Sachsen-Anhalt schlägt unsere Demokratie zurück. Ausschluss von Wahlkandidaten, Waffen weg, öffentliche Ämter weg, Konto weg, Stigmatisierung, Verfolgung, Lagerhaft, Vernichtung, das nie wieder bei der Arbeit. Ja, meine Damen und Herren, das ist eine Empfindung, die ich auch auf meiner Deutschland-Tournee-Erste-Etappe mitbekommen habe. Melden Sie sich an. weltwoche.de-vortrag. Im November geht es weiter mit vielen Terminen in der Bundesrepublik. Ich glaube, es ist wichtig, dieses Gespräch zu führen. Und Sie können sicher sein, dass an unseren Veranstaltungen die Meinungsinquisition keinen Zutritt bekommt. Und diese Offenheit im Geiste der Weltwoche, Sie kennen das, da sind wir stolz, dass wir hoffentlich einen Beitrag leisten können, hier die Konversation in Gang zu halten und ein paar... wertvolle Impulse zu liefern. Die westeuropäischen Regierungen führen seit Jahrzehnten den Krieg gegen die eigene Bevölkerung, hat da sogar drastisch einer festgehalten. Masseneinwanderung ohne Schranken, Corona, Diktatur, Einschenkung der Bürgerrechte auf allen Ebenen, Justiz als Waffe gegen Oppositionen, Klimaschutz als Waffe gegen die Energieversorgung und die Marktwirtschaft, Unterstützung des Ukraine-Kriegs mit der Folge der vollen Verschuldung und Deindustrialisierung sowie dem Risiko einer weltweiten... Eskalation. Das ist das akute Wirklichkeitsbewusstsein unserer Zuschauer. Vielen herzlichen Dank. Es ist für mich eine Ehre, es ist für mich ein Privileg, dass ich vor so einem feinsinnigen und mit feinen empfindlichen Athennen ausgestatteten Publikum meine morgendlichen, geistigen, frühgymnastischen Übungen vorführen kann. Kommen wir zu den Themen, kommen wir zu den Aktualitäten. Die Ukraine braucht schnell mehr Geld von der EU, Brüssel reagiert schockiert. Ich weiss nicht, ob sie so schockiert sind, aber die Medien halten das fest. Zumindest in der Schweiz, in Deutschland, habe ich da noch keine Schlagzeilen gesehen. Es ist unglaublich. Jetzt hat man ja 90 Milliarden gesprochen. Seit der Abservierung von Viktor Orban ist ja da der Widerstand endgültig zusammengebrochen. Sie haben nur noch Meinungseinfalt, eine Marschkolonne, immer mehr Eskalation, immer mehr Krieg. Also genau das Gegenteil von dem, was die historische Erfahrung zweier Weltkriege auf europäischem Boden ist. Und lassen Sie mich ganz deutlich sagen, es kann keinen Frieden in Europa gegen, nur mit Russland geben. Und Russland kann militärisch nicht besiegt werden. Wer die Kapitulation von Russland will, der wird vorher einen Atomkrieg bekommen. Und es ist umso tragischer, auch umso verwerflicher da diese Politik des Westens, als der Westen den... Krieg in die Ukraine mit hineingetragen hat, dieser Ukraine-Krieg ist vor allem der politische Fehler des Westens nach dem Ende des Kalten Kriegs. Hören Sie auf mit diesen Betrügerbegriffen wie Zeitenwende. Das ist überhaupt keine Zeitenwende da im Februar 2022 gewesen, ganz im Gegenteil. Das war die Fortsetzung, das war vielleicht sogar die unvermeidliche Konsequenz, wobei es in der Geschichte keine Notwendigkeit gibt. Das ist immer eine Frage der persönlichen Verantwortung und die liegt auch, aber eben nicht nur bei Russland. Es ist eben eine Folge der falschen Politik, der Überheblichkeit, der Arroganz und der Ostausdehnung der NATO im Gefolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion. Das ist die Situation und dass es in Europa verboten ist, diese elementaren Tatsachen überhaupt nur zu erwähnen. Man läuft nämlich Gefahr, dafür sanktioniert zu werden, wie Jacques Boe, wie aber auch andere, wie auch deutsche Bürger, wie der Schweizer Bürger Jacques Boe. Das ist ein Skandal und zeigt, dass die sogenannte Wertegemeinschaft Europa zu einer Gemeinschaft der europäischen Unwerte geworden ist, der umgewerteten Werte, der von Werten zu Unwerten umgewerteten Werte. Das ist die Wertegemeinschaft Europa. Mit so einer Wertegemeinschaft möchte man ja nichts zu tun haben als überzeugter Europäer. Denn ein Europäer ist jemand, der eben nicht alles glaubt, was aus der Europäischen Union kommt oder etwas zugespitzter formuliert. Ein guter Europäer ist heute gegen die EU. Die Ukraine also braucht mehr Geld. 23 Milliarden fehlen noch. 90 hat man bereits bezahlt. Und da wundert man sich noch. Wenn in Deutschland immer mehr Leute sagen, Friedrich Merz ist der Kanzler der Ukraine. Die denken gar nicht an unser Land, die denken an die Ukraine. Warum eigentlich? Was ist da genau unser Interesse? Aber allein diese Frage zu stellen, bringt einen ja schon ins schiefe Licht, in diese ganzen unheilvollen, demokratiezertrümmernden Bestrebungen von Verfassungsschutz, Überwachung, Beschnüffelung. Entwaffnung übrigens auch im Inland, Bewaffnung der Ukraine, aber Entwaffnung der kritischen Bürger zu Hause in Deutschland ist auch so eine Entwicklung. Ich habe Ihnen das Schreiben gezeigt aus Leipzig, Oberbürgermeister Burkhard Jung, SPD, das ist der Absender, hat einem Ortsrat der AfD geschrieben, Aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit fehlt die erforderliche Zuverlässigkeit, dass man ihnen ihre legal erworbenen Waffen lassen kann. Bitte geben Sie sie ab, auch ihre entsprechenden Waffen. Waffenscheine. Stellen Sie sich das einmal vor, die Entrechtung des Bürgers. Heute nehmen Sie Ihnen das Waffenrecht weg, morgen vielleicht das Wahlrecht. Das ist die ganz reale Dimension. Währet den Anfängen. So fängt es an. In Diktaturen, in Despotien, meine Damen und Herren, Despoten und Diktatoren fangen nicht an, indem sie die Leute einschüchtern oder mit Armee auf Marsch Patrouillen kommen. Das ist immer erst am Schluss der Fall, wenn die Diktatur am Ende ist. Dann können die Diktatoren nicht mehr ohne Bodyguards raus, dann kommen sie gar nicht mehr raus, dann bleiben sie in ihrem Bunker. War übrigens in den deutschen Diktaturen auch so, als die Leute dann gemerkt haben, was da läuft und in welche Richtung das es da geht. Viele haben es ja von Anfang an gemerkt, aber wenn eben eine Diktatur da ist, dann kann man diesen Widerstand auch nicht ausdrücken. Also Diktatoren fangen als vermeintliche Wohltäter an. Sie sagen, wir wollen euch schützen, wir wollen die Bösen bekämpfen. Gebt uns mehr Macht, wir sind für das Gute. Und wenn man sich dermassen im Bunde mit dem Guten wähnt, ermächtigt man sich für allerlei schurkische Vorgehensweisen, dann wird eben jede verbrecherische Handlung auf dem Weg zum Guten, selbstverständlich zu einem notwendigen Übel, auf dem Weg zur absoluten Glückseligkeit. Also, 90 Milliarden hat die Ukraine bekommen, es fehlen schon wieder 23 Milliarden, ein schwarzes Loch. Die Medien fragen sich ja, warum. ist das Geld ausgegangen, ich kann es Ihnen sagen, weil die Ukraine ein zutiefst korrupter Staat ist und die Korruption lodert ja hoch bis ins Büro des Präsidenten, meine Damen und Herren. Shitstorm um den NHL-Eishockey-Star Alexander Ovechkin. Er ist ja der Rekordtorschütze und hat bei den Washington Capitals, ich bin ja ein alter Eishockey-Fan, bei den Washington Capitals unglaubliche Akzente gesetzt. Und er ist ein Befürworter von Wladimir Putin, hat das jetzt offenbar auch... in einem Instagram-Video erneut zu Protokoll gegeben, hat das dargelegt, seine Meinungen geäussert und jetzt ein Shitstorm. Was interessant ist, und das müsste eigentlich die Weltwoche tun, niemand fragt Alexander Ovechkin, ja erklären Sie mal, warum sehen Sie jetzt das anders als alle anderen? Warum haben Sie da diese Meinung? Und wie beurteilen Sie das? Warum sind sie zum Beispiel nicht... Kritischer gegenüber Putin aufgrund der Nachrichten über verfolgte Oppositionelle, Einschränkung der Demokratie, Mordtaten, die ihm da zulastgelegt werden und der ganze Ukraine-Krieg. Das wäre doch interessant, mal herauszufinden, wie ein im Westen umjubelter Eishockey-Star aus Russland hier mal differenziert, ohne dass er da auf den Inquisitionsgrill, auf den elektrischen Stuhl gesetzt wird, was er dann sagen würde. Das ist doch interessant, meine Damen und Herren. Pete Hexeth lobt Deutschland für grosse Schritte bei Stärkung der NATO. Ja klar, die Amerikaner haben es gern, wenn sie Gefolgschaft bekommen. Und Deutschland rüstet da massiv auf. Mir sind die Worte von Trump lieber, der immer auch mässigend einwirkt und sagt, Aufgepasst Wir müssen Frieden schliessen, wir müssen miteinander reden. Es kann da nicht einfach eine solche Eskalation geben, die ist in niemandem Interesse. USA räumen erstmals Munitionsknappheit im Iran-Krieg ein. Auch interessant, die Arsenale leeren sich. Dann Abend mit Friedrich Merz an der Konrad-Adenauer-Stiftung. Und da erneut ein wehleidiges Statement. In einer Zeit, die, Zitat, verdammt nicht einfach ist. Sie erinnern sich, vor ein paar Monaten hat Friedrich Merz im Spiegel ein Interview gegeben, wo er sich bitterlich beklagt hat über die heftige Kritik, die an ihm geäussert wird. Und jetzt versucht er da etwas, die Herzen zu gewinnen, in einer verdammt nicht leichten Zeit. Aber wissen Sie, die Zeit ist vor allem auch für die deutschen Bürger verdammt nicht leicht. Und wenn sich dann Politiker ausweinen, die ein derartig privilegiertes Leben führen, die am Morgen abgeholt werden in ihrem gepanzerten Mercedes, in der wunderschönen Limousine und dann da in ihren klimatisierten Räumen sind, auf den roten Teppichen. Alles wird für sie erledigt, alles wird organisiert. Du musst dich um gar nichts mehr kümmern, du bist materiell abgesichert. Das gehört sich einfach nicht, sich über die eigene Befindlichkeit auszuweinen. weil da draussen tausende, Millionen unter den Folgen der Politik zu leiden haben, für die man ja selber verantwortlich ist. Und wenn Sie solche Sätze hören, in einer Zeit, die so verdammt schwer ist, dann wird Ihnen ja regelrecht vorgeführt, wie abgehoben, wie abgekoppelt von der Wirklichkeit diese Politiker da in ihren Raumschiff-Umlaufbahnen letztlich sind. Das kommt, und das ist die gute Nachricht, jetzt alles so deutlich ans Licht. die Deutschen merken doch jetzt, dass diese repräsentative Demokratie gar keine richtige Demokratie ist. Der Bürger hat dir viel zu wenig zu sagen. Das ist eine Demokratie, in der zu viel Kratie drin ist und zu wenig Demos, zu wenig Volk. Und deshalb meine Mahnung, meine Empfehlung, mein Impuls, überlegt euch schweizerische direkte Demokratie. Also, März hat da eine Rede gehalten am 77. Jahrestag. Der Wahlkontrater Adenauer ist zum ersten Bundeskanzler. und hat da besungen von der Strahlkraft der Marktwirtschaft, die er selber ja aushebelt, mit seinen Schuldenbergen, mit seinen Sondervermögen, mit diesen Gaunerbegriffen. Aber selbstverständlich loben wir die Marktwirtschaft von Ludwig Erhard. Ludwig Erhard hätte sicherlich kein Sondervermögen erhoben. Er hätte von Schulden gesprochen und er hätte diese Schulden vermieden. Dann kritisiert Merz die Pläne der Wiedervereinigung 1952, als Stalin damals ein neutrales Deutschland anmahnte. Ich kann die Skepsis von Adenauer verstehen, habe darüber auch in Erfurt mit verschiedenen Teilnehmern meines Vortrags gesprochen. Aber was Merz eben nicht erwähnt in seiner Rede, ist, dass nach der Westbindung Adenauers die Sozialdemokratie von Willy Brandt gekommen ist, von Egon Bahr, die etwas ebenso Wichtiges gemacht hat, nämlich die Brücke zu bauen wieder nach Osten. Ich komme gleich zur Rede. Von Friedrich Merz zurück, hier noch eine kleine Umfrage zu Mecklenburg-Vorpommern, AfD 37%, SPD 34%, Linke 10%, CDU 7%. Also live Eric Holm, nicht ein Überflieger jetzt da wie Ulrich Sigmund, aber ich habe ihn interviewt, ein bodenständiger, ein eingemitterter, bürgerlicher, vernünftiger Politiker. Und die Medien sind jetzt auch enttäuscht, dass er nicht so radikal ist, wie sie ihn gerne haben möchten. Das überfordert jetzt einige der deutschen Mainstream-Journalisten. Auf jeden Fall hat da beim Treffen mit Friedrich Merz die Doktorandin Emilia Antonia Hösling vom IFA-Institut ihren Vorwurf von der Zweckentfremdung des Sondervermögens vorgetragen. Und da sei im Herz etwas in die Bredouille gekommen. Gibt es eine Umfrage, was denken Teenager über AfD-Wähler? Sie sagen ja. die AfD-Wähler möchten, dass Deutschland noch da ist. Finde ich eine gute Aussage. Die AfD, die Partei, die sich dafür wehrt, dass es Deutschland noch gibt, dass man an Deutschland festhält, dass man Deutschland nicht einfach den Bach runtergehen lässt und dass Deutschland sozusagen als Team, als Gebietskörperschaft, als Volk, als Staatsvolk mit einer eigenen Staatsverfassung, mit eigenen Staatsgrenzen, das ist ja die Definition. des sozusagen staatlichen Subjekts, dass das erhalten bleibt und nicht auflöst, sich wie ein Stück Zucker in dieser europäischen Soße. Dann jammern jetzt die Tourismusvereine und die Medien greifensbegierig auf, dass in Sachsen-Anhalt, jetzt würde sich niemand mehr trauen, nach Sachsen-Anhalt zu gehen, nach Quedlinburg, in all die schönen Städte usw. Und was schreibt da die Frankfurter Allgemeine Zeitung? Man versteht, dass Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder ihrer sexuellen Identität Anfeindungen fürchten, Sachsen-Anhalt als Reiseziel von der Landkarte streichen. Das ist ein ungeheuerlicher Satz. Das ist doch völliger Unsinn. Da verleumden auch die Journalisten mit solchen unterschiebenden, unterstellenden Sätzen. Unterstellen Sie der Bevölkerung von Sachsen-Anhalt, dass die da wie ein reissender Mob Jetzt plötzlich über Homosexuelle oder... Leute mit anderer Hauptfarbe herfallen würden. Das ist eine Frechheit, was da geschrieben wird. Und übrigens auch ein Grund dafür, warum wir Leute da eben nicht diese etablierten Medien und Politiker wählen. Aber diese Beobachtung... Da können wir noch einen Moment dabei verweilen. Denn tatsächlich, und da ist sozusagen unfreiwillig eine Wahrheit angesprochen, aber völlig verdreht, natürlich ist eine Regierung für den wachsenden Fremdenhass in einem Land verantwortlich, wenn sie eine Migrationspolitik betreibt, die gegen die Verfassung ist, die gegen die Gesetze ist, die immer mehr Kriminalität, immer mehr Sozialmissbrauch ins Land trägt. Das ist ja logisch, dass die Bürger in ihrer Ohnmacht, dass sie das nicht stoppen können, einen Zorn entwickeln. Und dieser Zorn richtet sich dann gleichermassen gegen die Regierenden, aber eben auch gegen die Profiteure dieser Regierungspolitik, gegen die Jäger und Sammler, gegen die Ausländer, die halt von diesen bereitgestellten Vergünstigungen und Angeboten profitieren. Der Fremdenhass ist die Folge einer falschen Politik. Und deshalb haben es die Regierungen auch in der Hand, diese Politik zu steuern und zu ändern, wenn sie solche Stimmungen sehen. Also hier wird die Bevölkerung verunglimpft in diesem FAZ-Artikel. Richtig wäre, die Politik zu verunglimpfen, die für diese Missstände verantwortlich ist. Das ist die saubere Argumentation, die aber nicht vorgenommen wird. Und jetzt darf sich niemand mehr wundern. warum immer mehr Leute sagen, diese arroganten Westmedien, und die FAZ ist ja da ganz besonders, auf die Barrikaden gestiegen, hat ja Artikel gebracht, wehe, wenn der Langmut des Westens gegenüber diesen renitenten Ostdeutschen endet usw., so geht es nicht. Friedrich Merz sagt, New York reise ab aufgrund der innenpolitischen Turbulenzen, das zeigt also, dass seine Machtbasis da wirklich bröckelt. Und dann ist mir noch aufgefallen, Ed Sheeran, dieser berühmte Musiker, dessen Vorfahre übrigens ein Auftragskiller war, ist in einem Mafia-Film von Martin Scorsese mal angesprochen worden. Das hat aber jetzt nichts mit Ed Sheeran selber zu tun, dafür kann er überhaupt nichts. Jetzt gibt es da Ausladungen, weil im Vorprogramm seiner Auftritte offenbar Bands in Erscheinung getreten sind, die sich pro-palästinensisch geäussert haben und dagegen Israel gewettert haben. Und jetzt sind sie ausgeladen worden und das löst grossen Protest auch. Aus bei den Fans, sie möchten jetzt nicht mehr ans Konzert gehen. Lassen Sie mich dazu etwas Grundsätzliches sagen. Hören wir auf, wegen jeder Meinung, wegen jeder Äusserung, sofort in eine Art Stammeskrieg auszubrechen. «Was, der hat sich für Palästina ausgesprochen, mit dem rede ich nicht mehr, da gehe ich nie mehr an ein Konzert, den schmeissen wir sofort raus.» Aber auch umgekehrt. Die haben den Pro-Palästina-Menschen da rausgeschmissen. Das geht doch nicht. Ich werde mit denen nie mehr reden, gehe nie mehr an ein Ed Sheeran-Konzert. Das ist der falsche Ansatz. Man muss vor allem in der Kultur, vor allem im Sport dabei bleiben. Miteinander reden, das ist das ganz Entscheidende. Dann kann man die Probleme lösen. Wenn man sich zurückzieht, wenn man Brandmauern errichtet, und da sehen Sie eben, dass diese Brandmauern nicht nur in der Politik errichtet werden, die werden auch im Alltag errichtet. Von Ihnen, von uns, hoffentlich nicht von uns. Also da fängt es schon an, da fängt der Missbrauch, da fängt das Unheil bereits an. Deshalb keine Brandmauern miteinander reden, oder? All you need is love. Gut, so einfach ist es dann auch nicht. All you need is love. Ja, mit Liebe geht es besser, ist schon so. Übrigens ein ganz tolles Buch. Ich habe mir das wieder beschafft, habe das mal als Bub bekommen. Damals noch schön gross im Hardcover, das ist dann etwas kompaktere. Variante Tony Palmer, eine Geschichte der Populärmusik, von Blues zum Swing, von Afrika zum Broadway, vom Jazz zum Soul und Rock'n'Roll. Das lese ich im Moment und auch dieses Buch hier, ganz interessant, sehr dick. Ulysses Grant von Ron Chernow. Das ist eine preisgekrönte Biografie des amerikanischen Bürgerkriegsgenerals, der dann gewonnen hat und seinen materiell massiv überlegenen, aber strategisch genialen... Widersacher Lee, den General Lee besiegen konnte, Grant, der dann auch Präsident der Vereinigten Staaten wurde und eine auch von vielen Auf- und Abwärtsbewegungen gekennzeichnete Biografie durchlaufen musste. Ein tolles Buch und ein interessanter Stoff natürlich auch aus der amerikanischen Geschichte. Meine Damen und Herren, das war's. Von Weltwoche Daily International. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Tag und heute Abend geht es weiter mit Julia Mendel auf diesem Kanal. Und weiteren bis bald. Und wir sehen uns spätestens morgen. Meine Gespräche mit Wladimir Solowjow gehen übrigens auch weiter. Wir müssen immer ein bisschen schauen. Unsere verschiedenen Lebenswege überschneiden sich nicht jede Woche gleichzeitig. Aber auch da gibt es dann wieder Einblicke mal. Aus dem Reich des Bösen, in Anführungszeichen. Nein, wir bemühen uns ja, solche Feindbilder etwas abzubauen. Bis dann, alles Gute, nie wieder Krieg in Europa. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben. 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