Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist ja eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr, sehr stolz und glücklich, dass er den Schritt gemacht hat. Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem stets frohgemuten Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien. Wir lassen uns... Von der Realität nicht unterkriegen. Ich begrüsse Sie zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht unabhängig, kritisch, gut gelaunt, zuversichtlich und neugierig. Immer wieder revisionsbereit und selbstverständlich, hoffentlich auch selbstkritisch. Heute am Dienstag, dem 18. August 2026. Gestern habe ich schon Komplett versagt beim Einstieg. Ich glaube, ich habe auch in der deutschen Ausgabe vom 15. August gesprochen. Ich bin da geistig mit einem Sprung in der Schallplatte quasi in die neue Woche eingestiegen, hängen geblieben beim letzten Samstag. Nein, heute ist definitiv unwiderruflich der 18. August 2026. Ein vollgepacktes Programm erwartet Sie heute. Ich versuche mich kurz zu fassen. Ich habe auch ein paar Literaturtipps dabei. Unter anderem beschäftigen wir uns mit den absoluten Klassikern der abendländischen Literatur, nämlich mit der Odyssee und mit der Ilias von Homer. Aus aktuellem Anlass, denn in den Kinos läuft alle Rekorde brechen, zusammen mit Spider-Man, der Odysseus-Film von Christopher Nolan. und trotz einigen... Christopher Nolan, Entschuldigung, kein D noch anhängen, Christopher Nolan, trotz ein paar, ja sagen wir mal diskussionswürdigen woke Besetzungen, da identitätspolitischen Missgriffen beim Casting, ungeachtet all dessen ein hochinteressanter Film, der uns eben auch wieder zurückwirft auf die unsterblichen Erkenntnisse dieser griechischen Klassiker, die übrigens auch sehr, sehr fruchtbar sind zum Verständnis heutiger Kriege, mehr davon Gleich nach der Werbeanzeige der Gesprochenen, nach dem Live-Read. Silber und Geld, dafür verwendet man in vielen Sprachen ein und dasselbe Wort. Der Grund, Silber ist das historisch wichtigste Geldmetall. Und es eignet sich bis heute, um systematisch Wohlstand und Kaufkraft aufzubauen. Doch, wann ist der günstigste Zeitpunkt, um Silber zu kaufen? Weil der Preis an den Märkten schwankt, gelingt das perfekte Timing selten. Eine spannende Strategie besteht darin, regelmässig, z.B. monatlich, einen bestimmten Betrag zu investieren. So ergibt sich im Zeitverlauf ein attraktiver durchschnittlicher Einkaufspreis. Genau dafür eignet sich das S-Deposito von BB Wertmetall. Es verbindet den Vorteil von physischem Silber mit der Flexibilität eines Online-Depots. Jede Einzahlung fliesst direkt in reines Silbergranulat. Das wird zu 100% versichert in einem Schweizer... Zollfreilager aufbewahrt im Namen des Kunden. Und das Beste, wenn Sie jetzt ein S-Deposito käuflich erwerben, wenn Sie eins eröffnen, dann erhalten Sie eine Unze Silber geschenkt. Sie verpflichten sich lediglich zu einem Anlageziel von 100 Unzen und einer Ersteinzahlung von 1000 Franken oder Euro. Also kaufen Sie jetzt Silber und nicht erst, wenn es alle tun. So funktioniert es? Gehen Sie auf S minus Deposito. .swiss s-depositor.swiss und geben Sie den Code WW3-26 ein. WW3-26 die beiden WWs bitte gross geschrieben. Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Und jetzt gleich die nächste Anzeige in eigener Sache. In drei Wochen startet meine Deutschland-Tournee in... Lübeck in der Thomas Mann Stadt und vielleicht gelingt es mir da als Schweizer ein paar Reminiszenzen und Gedanken in diesem Zusammenhang zu äussern, denn ich kann dir ein Geheimnis verraten, ich wohne in einer Zürcher Gemeinde, in der einst auch Thomas Mann wohnte und Fast täglich fahre ich am früheren Thomas Mannhaus vorbei. Damit hat es sich dann aber auch schon mit den, sagen wir mal, wahlverwandtschaftlichen Beziehungen. Ich bin einfach ein grosser Bewunderer und auch literarischer Befürworter dieses grossen deutschen Schriftstellers. Wobei auch er natürlich nicht nur unkritisch ist, gesehen werden sollte, das versteht sich ja von selbst. Also am 7.9. bin ich in Lübeck, Beginn 20 Uhr, Türöffnung 19 Uhr. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket auf www.weltwoche.de-vortrag-vortrag-vortrag. Ich wiederhole noch einmal www.weltwoche.de-vortrag-vortrag. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zu treffen. Rund eine Stunde Vortrag, dann Diskussion über alle Themen, die uns heute bewegen. Und was mich ja beschäftigt ist, und da mische ich mich jetzt einfach mal maximal invasiv ein, was mich interessiert, ist diese deutsche Identitätskrise. Wohin steuert Deutschland? Wohin sollte Deutschland steuern? Was ist der Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in der heutigen Welt? der zusammenbrechenden alten Gewissheiten und der Rückkehr des soliden, des beständigen, des konservativen. Was heisst das eigentlich für Deutschland? Und wie beurteile ich den schwindelerregenden Aufstieg der Partei Alternative für Deutschland? Die AfD-Gründer Gauland und Konrad Adam, die habe ich ja noch als Mitarbeiter kennengelernt. Das waren meine Mitarbeiter, als ich damals bei der Welt in Deutschland als Chefredaktor beschäftigt war. Und natürlich haben wir viele der Themen, die heute auch die AfD beschäftigen, die haben wir damals schon diskutiert. Und so könnte vielleicht, aber sagen Sie es nicht weiter, eine Art Mittäterschaft von mir postuliert werden, was die Entstehung, die Existenz dieser Partei angeht. Jedenfalls habe ich mich mit Konrad Adam und auch mit Alexander Gauland Der allerdings damals noch herausgebende Märkischen Allgemeinen war sehr, sehr gut verstanden. Wir haben uns regelmässig getroffen, auch für Brainstormings. Und mein Respekt gegenüber diesen Persönlichkeiten ist nach wie vor ungebrochen. Und deshalb kann ich auch nicht nachholziehen, wenn da einfach so extrem immer wieder über die hergezogen wird. Was ist die Aktualität? Was ist in Deutschland los? Ja, die deutschen Medien im AfD-Fieber. Ganz ausgeprägt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie entwickelt sich zum eigentlichen Anti-AfD-Blatt. Also sie ist noch vernichtender, noch kritischer als die linke süddeutsche Zeitung. Man merkt, dass die FAZ als Organ, als Leibblatt, wenn man so will, des traditionell konservativen deutschen Establishments oder liberal-konservativen deutschen Establishments mit CDU, CSU und FDP, dass die natürlich... merken, hier schwimmen uns die Felle davon. Und anstatt über der Sache zu stehen, hat man sich jetzt hier gewissermassen in die Rhetorik eingebunkert, in die Politrhetorik der Parteipolitik. Und das führt dann eben zu den entsprechenden berichterstatterischen Akzenten. Zum Beispiel einen Aufsatz gesehen jetzt von der Schriftstellerin Ines Geipel. Und da kommt also der Ulrich Sigmund ganz schlecht weg. Ist auch etwas heimisch formuliert. Duft des Extremen. Und es wird da versucht, ihn in die Nähe des Rechtsextremismus oder sogar in Übereinstimmung mit dem Rechtsextremismus zu bringen. Es werden da unzählige Beispiele auch von Seilschaften, angeblichen und wechselseitigen Echoräumen beschrieben. Schwierig natürlich für einen Schweizer, das zu beurteilen. Einen Satz habe ich mir da notiert. Überall sieht der Feinde. Das wird also als Negativkriterium geschildert. Aber wenn ich die FAZ lese, dann sieht die auch überall Feinde. Und sie sieht die Feinde überall dort, wo man nicht einverstanden ist mit dem, was die FAZ schreibt. Also da schreibt man über sich selber, indem man über einen anderen schreibt. Und wenn man das alles zusammendenkt und diese ganze Frenetik, und es sind noch weitere Artikel da, auch über Björn Höcke, der jetzt versuche, da ganz finstere Gesellen aus dem Gefängnis zu holen. Es wird eine richtige Dauerartilleriebeschießung jetzt der AfD vorgenommen. Ich habe mich einfach gefragt, was passiert dann eigentlich am Tag X, wenn jetzt in Sachsen-Anhalt tatsächlich... eine absolute AfD-Mehrheit zustande kommen sollte unter Ulrich Sigmund. Ich meine, dann können ja all diese Medien und diese Warner und diese Cassandras im Politbetrieb, die Konkurrenten, die die AfD also mehr oder weniger in der Dämonisierungsskala auf Augenhöhe mit Putin verorten, die können ja dann nicht einfach sagen, ja okay, schauen wir mal, jetzt gehen wir zur Tagesordnung über. Ich meine, man redet sich da in dieser Hysterie in eine regelrechte Systemkrise hinein. Denn wenn denn tatsächlich die Leute von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch machen sollten und die AfD wählen, weil sie einfach finden, dass die AfD eine bessere Alternative ist. Viele sind ja gar nicht so begeistert von der AfD. Sie sagen einfach, die anderen haben ja bewiesen, dass sie es nicht können. Also jetzt geben wir den anderen mal eine Chance. Das ist ja die Demokratie. Aber wenn man sich dermaßen in einen... Ausnahmezustand hineinschreibt, hineinhisterisiert, hineingeifert gewissermassen. Ja, dann delegitimiert man, dann untergräbt man im Grunde das eigene demokratische System und zwingt sich dann auch zu Handlungen. Und darüber hat ein Stanford-Professor geschrieben, Russell Berman, Deutschlands Demokratieproblem. Was passiert eigentlich, wenn die AfD gewählt wird? Das würde ja dann dazu führen, dass eben die anderen entsprechend... Wie damals bei Thomas Kemmerich, dem FDP-Abgeordneten in Thüringen, der da nicht gewählt werden durfte und so weiter. Riesentheater noch unter Intervention von Merkel. Ich meine, dann führen eigentlich die, die vorgeben, die Demokratie retzen zu wollen, zu einer Demokratiekrise. Also das ist völlig absurd. Also hier ist definitiv Entspannung gefragt, meine Damen und Herren. Ja, jetzt hier sind die Schlagzeilen der Duft des Extremen. Die AfD ist von unten gefault. Jetzt verteidigt er bewaffnete Neonazis. Also wie aus einer Stalin-Orgel wird da abgefeuert. Und sehr viel Kollateralbeschuss bekommen ab, natürlich die Ostdeutschen. Und was mich als Schweizer einfach verblüfft bei dieser Berichterstattung, ist im Grunde die flagrante Wählerverachtung. Die merken gar nicht, die Journalisten, das kommt offensichtlich in ihrem Vorstellungsvermögen gar nicht vor, der deutsche Wähler. Das sind ja hunderttausende, Millionen, die früher die CDU und die SPD gewählt haben. Und anstatt sich jetzt da einzuballern auf die AfD, könnte man ja auch mal die Frage stellen, warum kommen jetzt diese Deutschen zum Schluss die AfD zu wählen? Und wir werden in der nächsten Weltwoche einen tollen Artikel eines amerikanischen Stanford-Professors bringen, Russell Berman, und er hat mit Leuten gesprochen in Sachsen-Anhalt. Und er schreibt mit seinem Blick aus Kalifornien, er war jetzt fast zwei Monate in Europa unterwegs, an einem geistesgeschichtlichen Projekt beteiligt und er wird darlegen in der Weltwoche, wie er die Gespräche mit diesen Leuten, mit den Wählern, mit Zeitzeugen in Sachsen-Anhalt erlebt hat und ich kann Ihnen sagen, das unterscheidet sich ziemlich stark von dem, was Sie da in den deutschen Zeitungen lesen. Wechseln wir mal kurz das Thema. Was haben wir neu, was wurde noch nicht besprochen? Also diese Aufrüstung der Inlandsgeheimdienste und des Verfassungsschutzes. Ich habe es nochmal nachgeschaut. Das wird also auch in der Neuen Zürcher Zeitung, die ja in Deutschland auch stark jetzt Fuss fassen will, das wird dort ganz massiv verharmlost. Und in ihrem letzten Leitartikel am Samstag hat die NZZ in Gestalt ihres Chefredaktors Eric Goyer also die Parole ausgerufen, zum Krieg geblasen gegen Russland. Jetzt sei also höchste Zeit. dass man Putin zum Feind erkläre. Und wenn man jemanden zum Feind erkläre, dann heisse das eben auch, notfalls mit ihm gegen ihn in den Krieg zu ziehen. Und nur quasi Landesverräter und Leute, die nicht ganz auf der Höhe der Zeit sind, weigern sich jetzt in Putin den definitiven Feind zu sehen. Also hier die Neue Zürcher Zeitung, eine Schweizer Zeitung, die zum Krieg bläst, eine Art Kriegserklärung, journalistische gegen den Kreml, gegen Moskau, gegen eine Atommacht formuliert, aus der Schweiz heraus, muss man sich mal vorstellen. Und gleichzeitig wird ja eben auch die schweizerische Neutralität immer wieder unter Beschuss genommen. Meine Damen und Herren, in der Schweizer Ausgabe habe ich mich länger damit beschäftigt. Da verrät natürlich die NZZ ihr... geballtes historisches Erbe, den der legendärste aller legendären NZZ-Chefredakteure, der Willy Bretscher, von 1933 bis 1967 führte, die Geschäfte, war auch Nationalratabgeordneter im Parlament für die freisinnige Demokratische Partei, also für die FDP. Und er war bekannt als wirklich dezidierter Gegner Nazi-Deutschlands, aber er war auch einer der glühendsten Verteidiger Einer zwingenden, strikten, strengen Neutralität. Und Neutralität heisst eben, dass man der eigenen Regierung Fesseln anlegt. Und man müsste vielleicht mal als Schweizer, die diese Neutralitätsgegner oder die Neutralitätsmythen, müssten vielleicht mal mit ihnen sprechen in Deutschland. Viele in Deutschland wünschten sich, dass man der Regierung endlich einen Maulkorb und eine Fessel anlegt, damit die Deutschland nicht noch in einen dritten Weltkrieg hineinquatschen. Mit diesem verantwortungslosen... grossspurigen Gehabe. Auf der Grundlage einer gar nicht vorhandenen militärischen Verteidigungsfähigkeit. Müssen Sie sich das einmal vorstellen. Zum einen legt man sich mit einer Atommacht an, quasi in scheinbarer Sicherheit sich wiegen. Gleichzeitig ist man gar nicht verteidigungsfähig, sondern hofft darauf, dass dann der Amerikaner, also die Kooperation, die fremde Kavallerie kommt. Dabei hat doch gerade das 20. Jahrhundert Im Umgang übrigens mit der deutschen Bedrohung damals bewiesen, dass diese Kooperation nicht stattfindet. Die deutsche Wehrmacht ist in Polen eingefallen, übrigens mit 1,5 Millionen Soldaten, nicht mit 150'000 wie Putin in der Ukraine. Und die Polen haben ja darauf gehofft, dass die Engländer sie dann raushauen, aufgrund ihrer Kooperationsabkommen. Wo war denn diese Kooperation? Wo ist die Kooperation heute in der NATO? Meine Damen und Herren, wir sehen doch auch den Kollaps der kollektiven Sicherheit. Das ist Schaum, das sind Illusionen. Ich bin... für eine starke Landesverteidigung in Deutschland. Selbstverständlich wäre ich als Deutscher, aber ich wäre gegen eine Kriegstüchtigkeit. Ich bin gegen diese Sprache. Ich bin gegen diese Eskalationsrhetorik, die von Politikern, die es vielleicht gar nicht wollen, am Ende zu einem Krieg führt, vor dem eigentlich alle immer gewarnt haben. Das ist eine brandgefährliche Situation, meine Damen und Herren. Aber wir wollten eigentlich von einem anderen Thema sprechen, nämlich von den Zentren gegen Sozialbetrug. Arbeitsagentur will Leistungsmissbrauch bekämpfen. Ist auch eine Meldung, die zu wenig Aufmerksamkeit gefunden hat. Vom 1. Januar 2027 an wird es in Deutschland fünf regionale Kompetenzzentren Leistungsmissbrauch geben. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg auf Anfrage erfuhr, soll der Cluster Nord mit Sitz in Kiel für Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg und Bremen zuständig sein. Der Cluster Mitte Ost... Berlin kümmert sich um Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Und der Cluster Südwest, Stuttgart und Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Cluster Südost, Chemnitz um Sachsen und Bayern, Nordrhein-Westfalen bekommt mit dem Cluster West Düsseldorf ein eigenes Kompetenzzentrum. Also da geht es darum, dass im Sozialstaat nun ein neuer Sozialstaat aufgebaut werden muss, um den Sozialstaat zu überwachen bzw. Missbräuche zu überprüfen. So produziert natürlich die Bürokratie gewissermassen ihre eigene Verlängerung. Und allein die Tatsache, dass solche Kompetenzzentren eingerichtet werden müssen, zeigt ihnen doch, dass die Kontrolle, die Selbstkontrolle im deutschen Sozialstaat verloren gegangen ist und dass die zuständigen Ämter ihre Verantwortung offenbar nicht wahrnehmen, denn sonst müssten die ja selber dafür sorgen, dass es keine Missbräuche gibt. Also diese Kompetenzzentren... gegen Sozialbetrug zeigen, dass eben im deutschen Sozialstaat die Kompetenz auf breiter Fläche abhanden gekommen ist. Der Apfel, den der Kreml nicht duldet, das ist die Abschaffung dieser Oppositionspartei. Jabloko hat in der Schweizer Ausgabe darüber geredet und jetzt noch eine ganz interessante Meldung. Wer trägt die Schuld am neuesten Bürokratiemonster? In Brüssel will es keiner gewesen sein. Eingeführt wurde. Eine neue... bürokratische Hürde, ein neues Korsett. Künftig müssen sich Unternehmen, die Waren über Grenzen hinweg verschieben, in jedem Zielland in ein Register eintragen. So sollen nationale Behörden erfahren, wer wohl welche Verpackungen einführt. Ist eine Firma in der ganzen EU aktiv, muss sie sich an 27 Stellen wenden, mit 27 verschiedenen Fristen, Formularen und Gebühren. Zudem sollen Betriebe, die keine Niederlassung im Zielladen haben, dort einen Bevollmächtigten benennen, also einen Vertreter, den die Ämter vor Ort belangen können. Für viele kleine Unternehmen, etwa Buchhändler, Winzer oder Imker, ist das aufwendig und teuer. Hunderte kündigen deshalb auf Facebook und Instagram an, den Versand in andere Staaten einzustellen. Das ist eine neue Verpackungsrichtlinie, mit der die EU ihr eigenes Ziel, nämlich den Freihandel zu beflügeln, untergräbt. Das ist natürlich auch für die Schweizer interessant, denn so ein Wahnsinn käme auf die Schweiz zu, wenn wir uns institutionell der EU unterwerfen würden. Die EU sagt übrigens jetzt bei Einführung dieser neuen Richtlinie, ja, man solle sich einfach nicht daran halten und man werde dann von einer Strafverfolgung absehen. Und da sehen Sie, dass eben die Rechtssicherheit in der EU gar nicht gegeben ist. Die haben eben auch die Kontrolle verloren in ihrem wahnsinnigen Bürokratie-Labyrinth, in diesem Bürokratie-Byzantinismus. Nicht besonders förderlich für den Handel, lautet dieses Fazit. Dann eine sehr ernste Nachricht. die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Lavrov, der russische Aussenminister, droht mit Zerstörung von allen Ukraine-Unterstützern. Jetzt reagiert die Bundesregierung. Also einfach Eskalation. Selenskyj eskaliert, wird unterstützt, vor allem auch von Deutschland. Da muss man sich immer die Frage stellen, was löst das in Russland aus? Und sich einfach sicher zu fühlen. Der Russe ist ja so schwach, der hängt in den Seilen. Das ist gefährlich. Und man ist dermaßen einbetoniert in diese Kriegsrhetorik, in diese Einseitigkeit der Beurteilung, dass man das Gefühl für die Gefährlichkeit der Situation, für die eigene Verwundbarkeit verloren hat. Zitat Lavrov. Wir werden unsere Methoden stark verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschine aus dem Westen speist. Und wir tun dies bereits. Das ist die Situation. Und vor diesem Hintergrund stellt sich für die Schweiz die Frage der Neutralität. Können Chinese Walls einziehen? Die Pläne der anderen Parteien gegen eine AfD-Regierung? Mark Felix Serra, der frühere Redaktionsleiter Deutschland der Neuen Zürcher Zeitung, jetzt Global Reporter. Bei der Welt hat einen interessanten Artikel hier zusammengetragen mit all den Szenarien, die jetzt unter den Alt- oder Kartellparteien oder dem Establishment kursieren, wenn es denn darum ginge, mit einer AfD-geführten Regierung in Sachsen-Anhalt umzugehen. Und da ist also unglaublich, was da erzählt und erklärt wird. Viele getrauen sich, da gar keine Transparenz herzustellen. Aber sie sagen, ja, wir müssten dann dieser Regierung bestimmte Informationen vorenthalten. Wir könnten sie beispielsweise im Bereich der Geheimdienste... nicht auf dem Laufenden halten, quasi unplugged. Man müsste die Regierungen abnabeln von Informationen, die ihr eigentlich zustehen würden. Und ein interessanter Satz ist auch noch drin, da sagt nämlich ein Geheimdienstbeauftragter, dass die ausländischen Geheimdienste nicht mehr mit Deutschland kooperieren würden, wenn eine AfD-Regierung beispielsweise in Sachsen-Anhalt im Amt wäre. Wenn das so ist, müsste natürlich eine Bundesregierung oder ein Bundesverfassungsgericht ganz entschieden protestieren und sagen, also um Himmels Willen, diese Geheimdienste dürfen doch nicht vorschreiben wollen aus dem Ausland, wer in Deutschland regiert werden soll. Aber das wird hier natürlich als probates Argument eingeflogen, um selber die Demokratie zu sabotieren und auszuhebeln. Also das ist gewissermassen der Versuch der präventiven Einmauerung einer AfD-geführten Regierung. Es gibt dann doch noch einige Stimmen, die auch zitiert werden im Artikel. Szenarien, die man aus autoritären Staaten kennt. Und das stimmt. So verwandelt sich Deutschland definitiv in einen autoritären Staat. Sarah Wagenknecht mit einem richtigen Statement. Diese Brandmauer-Koalitionen nehmen Wahlergebnisse überhaupt nicht ernst. Das stimmt. Und die Financial Times beschäftigt sich mit der MAGA-Bewegung in Europa. Und zum Thema Hitzepanik ist mir ein Hungerstein. Aus der Elbe ein Bild zugeschickt worden und da sehen wir also... Von 1417 an Einträge mit Jahreszahlen, also es war nicht der erste Hitzesommer, den die Elbe da gesehen hat. Und der Mann, der es mir zugeschickt hat, der hat mir auch geschrieben, er konnte schon als Kind durch die ausgetrocknete Elbe in Bad Schandau laufen und im Winter gegen die Zahlung eines Groschen über die zugefrorene Elbe laufen. Also das Klima hat sich immer geändert und bevor Sie jetzt in Deutschland nach den jüngsten Hitzerfahrungen Die deutsche Automobilindustrie endgültig auf dem grünen Altar zu opfern bereit sind. Einmal nochmal etwas abkühlen, etwas Abstand gewinnen. Aber ich glaube, dass diese Planwirtschaft ohne Plan, die aus der ersten Klimahysterie kam, ich glaube, dass man da jetzt auch in Deutschland etwas pragmatischer geworden ist. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen. Meine Damen und Herren, das war's fürs Erste für heute. Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Aufmerksamkeit, wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag und eine Gedeihliche Fortsetzung dieser Woche. Bis bald, wir melden uns zurück. Ich hatte Glück in meinem Leben, ich habe gearbeitet und habe Freude gehabt und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und das macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Ich bin sehr, sehr stolz und glücklich, dass er den Schritt gemacht hat.