Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem hohen Norden Deutschlands, aus der traditionsreichen und auch wunderschönen Hanse- und Handelsstadt Lübeck in Schleswig-Holstein zur internationalen Ausgabe. Von Weltwoche Daily die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Dienstag, dem 8. September 2026. Bitte verzeihen Sie die späte Ausstrahlung meiner Dailies heute Morgen. Das liegt nicht an mir. Ich habe nicht verschlafen. Ich habe auch nicht vergessen, die Sendungen aufzuzeichnen, sondern die erschreckende Langsamkeit des Deutschen. Internet hat mich hier schier zur Verzweiflung gebracht. Ich musste bereits ein paar therapeutische Atemübungen machen, um meinen Zorn einzudämmen. Aber das ist wirklich unglaublich. Das Internet in Deutschland ist langsamer als das Internet in Afghanistan. In Kabul können sie schneller übermitteln als in Berlin oder in Lübeck. Und das ist das Sinnbild der aktuellen Verlotterung Deutschlands. verpasst. verpulvert das ganze Geld in der Weltgeschichte, aber fürs eigene Land bleibt nichts mehr übrig. Das ist aufs Einfachste zusammengerafft, eingedampft, ein Grundgefühl, das einem in Deutschland begegnet und auch ein Grund dafür, warum sich die Leute in Scharen von den regierenden Eliten abwenden. Sie haben die Nase voll, offensichtlich gestrichen voll. Das hat man jetzt gesehen in Sachsen-Anhalt. trotz den Triggerwarnungen der Medien und der Konkurrenz. Auf keinen Fall dürft ihr die AfD wählen, haben die Wähler der AfD ein Rekordergebnis beschert. Ja, und es ist ein Fest der Demokratie, es ist ein Vitalitätszeichen der Demokratie und all diese Demokratieverzagten und Demokratieverdrossenen und diese Untergangspropheten und Kassandras, die da in den Talkshows und in den Medien den Niedergang, den Untergang, das drohende Abbruch apokalyptische Zerfallen der deutschen Demokratie beklagen, die liegen komplett falsch. Denn was wir beobachten in Deutschland ist das Gegenteil. Wir beobachten einen Aufstand der Bevölkerung gegen die Eliten, die von vielen Deutschen vermutlich als Scheineliten empfunden werden. Arrogant auftretende Nutzenoptimierer in eigener Sache. Eine Klasspolitik, die vor lauter Selbstbezogenheit vergessen hatte Interessen. der Bundesrepublik ins Zentrum zu stellen und an der Spitze ein Kanzler, bei dem sich ja der Verdacht längst bestätigt hat, dass er vor allem deshalb Kanzler geworden ist, weil er eben Kanzler werden wollte. Das Machtmotiv, das Postenmotiv steht da im Vordergrund und nicht das Motiv, letztlich die Bundesrepublik nach vorne zu bringen. Wenn das das Motiv wäre, dann würde man keine Brandmauern einziehen, dann würde man keine Unvereinbarkeitsbeschlüsse fassen, sondern man würde sagen, wir haben... Probleme. Die Situation ist ernst. Das ist unser Programm und alle Gewählten und alle Deutschen sind herzlich eingeladen, uns auf diesem Weg zu unterstützen. Aber wenn man natürlich die Brandmauer über das Wohl der Bundesrepublik stellt, dann kann nichts Gutes dabei herauskommen. Und man versucht sich dann zu behelfen bei den Regierenden mit Verboten, mit Verfehmungen, mit Verteufelungen. Aber das funktioniert nicht, weil die Deutschen sind nicht blöd. Wähler hat eben begriffen, was die Demokratie ist. Im Unterschied zu vielen da dieser politischen Exponenten, die Demokratie ist die Staatsform der Alternativen, meine Damen und Herren. Und eben nicht die Staatsform der Alternativlosigkeit, wie eine deutsche Kanzlerin seligen Angedenkens da einmal weismachen wollte. Heute übrigens geht es von Lübeck weiter nach Magdeburg, nach Sachsen-Anhalt, ins Epizentrum. des Aufruhrs. Ich bin sehr gespannt, stehen da die Gemäuer noch oder ist da sozusagen alles flachgewalzt worden vom politischen Erdbeben des Wochenendes. Ich habe so einen qualifizierten Verdacht, dass alles nur halb so wild ist. Und diese ganze Aufgeregtheit, diese Hysterie, die wir jetzt da beobachten, die uns auch in den Medien, in den Talkshows entgegenprallt, Also da treten Leute auf, als würden sie... ihre eigenen Todesurteile oder Sterbeurkunden verlesen, Kreidebleich, kalkweisse Gesichter in sturzbetroffener Traurigkeit. Das zeigt uns, dass Deutschland, das habe ich hier schon oft gesagt, das wird mir dann auch immer wieder mal um die Ohren geschlagen, aber Deutschland ist eine noch junge Demokratie, ist eine junge Demokratie. Und in der Demokratie gehört es dazu, dass die Wähler sich nicht so entscheiden. wie das die Mächtigen, die Regierenden wollen. Die haben jetzt schon Entzugserscheinungen da an einigen Machthebeln. Sie möchten einfach nicht von diesen lukrativen Posten lassen. Ist ja nachvollziehbar, aber das ist das gnadenlose Gesetz der Demokratie. Es wird jetzt viel spekuliert, es wird viel geschrieben, es wird einiges gesagt, zum Teil auch Ungeheuerliches, wie da bereits von einigen SPD-Politikern, aber auch sogenannten Verfassungsschützern. in Erwägung gezogen wird, die mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt da speziell überwachen zu lassen, beziehungsweise von wichtigen Informationen abzuschneiden. Auch wird da das eigene Land schlecht geredet von den politisch Regierenden. Null Respekt vor dem Wählerentscheid. Null Respekt oder viel zu wenig Respekt vor dem Wählerentscheid. zwar vorgeschützte und vorgestellte Nachdenklichkeit, jawohl, wir müssen über die Bücher, aber wenn man jetzt diesen Pressekonferenzen gestern zugehört hat, und ich habe mir das angetan, ja, dann dringt eben doch diese... pikierte, naserümpfende Überheblichkeit machtgewohnter Polit-Eliten, die, Entschuldigung, nichts mehr auf die Reihe kriegen, die tritt einem da entgegen. Und auch immer wieder diese gönnerhaft arroganten Bemerkungen, ja, da diese AfD, da diese Fusssoldaten, die können es ja auch nicht, und da mit ihren komischen Ideen und so weiter. Ich meine, das sagen Leute, die nun... erwiesenermassen nicht sich mit Ruhm bekleckert haben, sagen wir es mal so, in den letzten Jahren. Und das ist in der Demokratie so. Das heisst übrigens gar nicht, in der Demokratie, wenn in einer Partei gewählt wird, dass da eine Begeisterung herrscht. Wobei wir in Sachsen-Anhalt grosse Begeisterung für den Spitzenkandidaten gesehen haben. Viele Leute wählen nachher einfach die weniger schlechte Variante. Sie sagen vielleicht, die AfD gefällt mir auch nicht so, Aber sie gefällt mir. Ein bisschen besser als das, was die anderen machen, zum Beispiel. Also das ist auch eine Möglichkeit. Auf jeden Fall ist in der Demokratie zu akzeptieren, was der Wähler entscheidet, das gilt. Und ich könnte mir vorstellen, ich bin da natürlich der ewige Optimist, dass dieser Aufstand gegen die Elite und jetzt dieses doch deutliche Wählervotum ein Befreiungsschlag sein könnte. Dass hier dieser Starkrampf und dieses rhetorische Gemetzel, das da auf allen Kanälen stattfindet, dass das vielleicht ein bisschen zurückgedämmt wird. Ich bilde mich ein in der Talkshow von Karamioska mit dem früheren Zeit- oder immer noch Zeit-Chefredaktor Giovanni di Lorenzo und Thomas de Maizière, dem früheren Kanzleramtsminister. Sei so etwas wie eine... Ja, jetzt doch langsam rationale Diskussionen über diese ganzen Entwicklungen da eingetreten, aber mal sehen, wie es da weitergeht. Deutschland im Freiluftlabor der gelebten Demokratie und einige tun sich schwer damit und glauben hier entsprechend dieses Resultat madig reden zu müssen. Dann Sepp Müller. Will CDU-Vorsitzender in Sachsen-Anhalt werden? Das ist ein interessanter Mann. Sepp Müller ist kritisiert worden von Kanzler Merz, wenn ich das richtig überblicke, weil er sich deutlich geäussert hat. Ja genau, Kritik von Merz und frei an Müller. Bevor Müller bekannt gab, kandidieren zu wollen, hatten Kanzler Friedrich Merz und Unionsfraktionschef Thorsten Frei Müller-Querschüsse im Landtagswahlkampf vorgeworfen, ohne Müller beim Namen zu nennen. rügte CDU-Chef Merz dessen Agieren nach Sitzungen der Parteispitze öffentlich. Er habe in den Parteigremien darauf hingewiesen, dass es niemand von uns verstanden hat, dass wenige Tage vor dem Wahltermin ein stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion den eigenen Spitzenkandidaten in den Rücken fällt. Was genau ist passiert? Er hat sich nicht in absolut verurteilender Art und Weise da über entsprechende Wahlresultate geäussert. Also interner Knatsch, jetzt will er selber nach vorne treten. Ja klar, wenn man da dermassen deutlich verloren hat, wenn man sich selber halbiert hat, obwohl man eigentlich den Gegner halbieren wollte, dann sind Veränderungen angezeigt. Türkische Gemeinde, keine Residenzpflicht in Sachsen-Anhalt. Die türkische Gemeinde in Deutschland hält es nach dem Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für unzumutbar. Asylbewerber dorthin zu schicken. Ich glaube, da werden die Sachsen-Anhalter nicht allzu unglücklich sein jetzt mit dieser Ansage. Aber es ist schon auch interessant, wie... hier jetzt Forderungen und auch Beurteilungen ausgesprochen werden. Und als ich das gelesen habe, habe ich mir gedacht, ja, was ist eigentlich Deutschland heute? Ist Deutschland heute sozusagen ein Sammelsurium fremdfinanzierter Anspruchsgruppen, die alle dann auch noch ihren Senf dazugeben, wenn irgendwo eine Wahl entsprechend so ausgefallen ist, wie sie sich das nicht vorgestellt haben? Ist ja auch ein ungeheuerlicher... Es hat eine gewaltige Unterstellung da, den Sachsen anhalten, dass sie jetzt quasi nach diesem Wahlerfolg, dass da quasi die türkischen oder sonstigen Asylbewerber nicht mehr sicher wären. Ich meine, das ist eine im Grunde ja gewaltige Misstrauensaussage, die da getätigt wird. Und hier eben wird das sozusagen bewirtschaftet, dieser Zeitgeist, der natürlich auch von den Konkurrenten... dieser AfD entsprechend angeheizt wird. Thüringens Verfassungsschutzchef legt klassisches Risikomanagement nahe. Und Thüringens Innenminister Georg Mayer hatte erklärt, die absehbare Machtübernahme der AfD in Sachsen-Anhalt stellt eine reale Gefahr für die nationale Sicherheit dar. Also es ist höchste Zeit, dass die AfD jetzt irgendwo die Chance bekommt, zu regieren. Damit diese natürlich offenkundigen, zum Teil etwas verblümten, aber oft unverblümten Anspielungen an die Nazizeit keine Grundlage mehr haben. Ich empfinde sie als hochgradig naziverharmlosend, was da erzählt wird. Das sind natürlich bequeme Verfehmungen und Verleumdungen, die natürlich nur so lange im Schwange bleiben können, als eben die AfD gar nicht die Chance hat, einmal zu regieren. Darum wird das jetzt sehr, sehr wichtig sein. Man muss versuchen, Das hat sich gestern an der Medienkonferenz der AfD-Spitze abgezeichnet. Sie suchen jetzt einfach eine Mehrheit. Aber allmählich scheinen sich auch die unterlegenen Gegner damit abzufinden. Zur Diskussion steht ja da ein Bündnis mit dem BSW, dem Bündnis Sarah Wagenknecht, oder wie diese Partei mittlerweile heisst. Also, das sind die jüngsten Entwicklungen in Deutschland. Heftige Aussagen, die haben wir schon gestern angesprochen, da des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk, also auch das müsste, ist ja unglaublich, also quasi nur Idioten würden sich da über den Wahlsieg der... AfD-Freunde in Polen, ja, da fallen die Masken, meine Damen und Herren. Da sehen Sie einfach, mit wem Sie es zu tun haben und wie gross der Respekt. Und das ist immer der entscheidende Punkt. Es geht hier nicht um die Parteien, es geht um den Wähler. Und wenn die Wähler in dieser Art und Weise sich aussprechen, und dann kommen da angebliche Instanzen und sagen, ja, aber diese Partei ist doch gesichert rechtsextrem, dann unterstellt man ja diesen Wählern. Dass sie Rechtsextremisten seien, Feinde der deutschen Verfassung bzw. der deutschen Grundgesetzes. Und diese Hypothese zerschellt doch an der Wirklichkeit dieses Wahlverhaltens. Und auch an diesen Verleumdungen sehen sie, dass eben in Deutschland mit routinierter Regelmässigkeit ja dieses Misstrauen der Elite... gegenüber der eigenen Bevölkerung, dieses auch instrumentalisierte, benutzte Misstrauen, das ist ja auch ein Machtinstrument, dass dieses Misstrauen der Elite, der Regierenden gegenüber der eigenen Bevölkerung, von der man ja das Steuergeld gerne nimmt. Aber... Aufgepasst, wenn ihr das Falsche wählt. Auch das entlarvt sich hier, entstellt sich hier zur Kenntlichkeit. Demokratie ist eben etwas, was von unten nach oben kommt, nicht von oben nach unten. Demokratie von oben ist keine Demokratie, aber das müssen offensichtlich da einige noch lernen. Auch die Kirchen. Christsein schützt nicht vor Menschenfeindlichkeit, die katholischen bis... Bei der katholischen Bistumswahlfahrt am Wahlsonntag wird hilflos auf eine Frage geantwortet. Ja, da ist ja von Seiten der AfD auch kritisiert worden, dass die deutschen Kirchen ihrem Auftrag, das Evangelium zu verkünden, nicht mehr gerecht würden. Stattdessen würde von der Kanzel herab Politik betrieben. Und diesen Vorwurf kann ich nachvollziehen. Wir haben übrigens in der Schweiz die gleiche Misere auch gehabt, dass sich die Kirchen in ostentativer Art und Weise in den Wahlkampf eingemischt haben. Jetzt kann es natürlich aus christlicher Verantwortung, selbstverständlich. hier den Auftrag geben, politisch zu mahnen und zu warnen. Aber wenn ich jetzt etwas bösartig argumentieren möchte, könnte ich sagen, dass die deutschen Kirchen aber in der Geschichte des 20. Jahrhunderts immer eine oder öfters eine gelegentlich sehr grosse Staatsnähe zu den regierenden Eliten bewiesen. Und das auch in unheilvoller Zeit. Und auch jetzt wieder irritiert eigentlich diese Staats- und Mainstream-Nähe der katholischen, aber auch der evangelischen Kirche. In Deutschland, und auch da müsste man sich, wenn man schon das Menschsein und die Menschenfreundlichkeit so ins Zentrum stellt, da müsste man sich mal fragen, was treibt eigentlich die Menschen um, die die AfD wählen? Entgegen den Mahnungen von der Kanzel. Und könnte vielleicht die Tatsache, dass sich die deutschen Kirchen lehren, auch etwas damit zu tun haben, dass vielen an sich christlichen Deutschen diese flache Moralistik, dieses Politisieren erheblich auf die Nerven geht, Das wäre einmal zu bedenken. Sie können sich vorstellen, wie ich diese Frage beantworten würde. Selbstverständlich, natürlich geht einem das auf den Zeiger. Trump zeigt Landkarte mit Grönland und Kanada als Teil der USA. Ja, die NATO, muss man sich auch fragen in Deutschland. Man ist ja NATO-Mitglied. Mitglied welcher NATO? Der NATO von Trump, der NATO von Grönland. Militärbündnisse schützen heute nicht in dieser... Welt und Deutschland betreibt eine Hochrisikostrategie in der Aussenpolitik. Darüber haben wir gestern in Lübeck ausführlich gesprochen. Friedrich Merz, der gefährlichste Mann Europas. Friedrich Merz ist der gefährlichste Mann Europas mit seiner Politik der Kriegs- und Konfrontationszuspitzung gegenüber Russland. Das wird noch weiter zu vertiefen sein. Der ukrainische Generalstaatsanwalt tritt zurück aufgrund... von Korruptionsverwicklungen in seinen Behörden. Es wurde gestern gefragt, wie gross die Kickback-Zahlungen in Lübeck seien, bei all diesen Milliarden, die man der Ukraine hinterherwerfe. Also dass sehr viel Geld davon in korrupten Kanälen versickert und verschwindet. Ich glaube, davon kann man ausgehen. Das bestreitet im Grunde niemand mehr. Und man sieht ja auch, dass dieser Staat nach wie vor hochkorrupt ist. Auch andere Staaten sind korrupt, aber die Ukraine, das ist jetzt langsam, beschäftigt man sich wieder damit, weil es nicht möglich ist, das Ganze zuzudecken. Es ist einfach zu offensichtlich. Aber die Ukraine ist einer der korruptesten Staaten der Welt. Das hat man ja jetzt auch jahrelang ausgeblendet, da in dieser ganzen Kriegshistorie. Dann Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, bringt nach diesem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ein Parteiverbot wieder ins Gespräch. Wo ist hier das demokratische Grundverständnis der Ministerpräsidenten? Ja, das ist dieses Obligkeitsverständnis. Kaum ist einer gewählt. In so einem Posten nimmt er gewissermassen monarchisch-aristokratische Verhaltensweisen an, ohne vielleicht aber auch gewisse Fähigkeiten. mitzubringen, die in früheren Zeiten, aber ich will es jetzt überhaupt nicht überhöhen, bei solchen Posten möglicherweise noch vorhanden waren. Nein, es ist an sich ja schon, lässt tief blicken, dass hier ein Ministerpräsident am... Tag noch oder einen Tag nach der grössten, desaströsten Wahlniederlage seiner Partei jetzt ein Verbotsverfahren gegenüber der siegreichen Konkurrenz ins Gespräch bringt. Ich meine, das ist die absolute Bankrotterklärung. Und ich würde sagen, mit diesem Satz disqualifiziert sich ein Hendrik Wüst für die deutsche Kanzlerschaft. Vielleicht in den Augen einiger Medien qualifiziert ihn das erst recht, aber sicher nicht in den Augen von vielen. ...deutschen Wählern, das wäre da meine Hypothese. Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Aufmerksamkeit. Ich hoffe, dass diese Sendung jetzt auch übermittelt werden kann. Noch einmal das Internet hier in Deutschland. Ich muss das einfach der Klarheit halber nochmal unterstreichen, weil das tut richtig weh. In Kabul, in der afghanischen Hauptstadt Kabul, ist das Internet schneller als in Deutschland. Nach 50 Jahren Krieg haben sie dort... bessere Verbindungen und zwar nicht in irgendwelchen internationalen Hotelketten, die es dort gar nicht mehr gibt, sondern in einem der wenigen Hotels, das man dort antrifft, in einer Stadt, die nach wie vor von den Zerstörungen des Krieges befallen ist. Man sieht das an jeder Ecke, aber das Internet ist schneller als in Deutschland. Und ich habe mir vor, solche Probleme gelöst worden sind, sollte sich die Bundesrepublik jetzt nicht unbedingt mit zum Beispiel Kriegen in der Ukraine oder einer militärischen Konfrontation. mit Russland auseinandersetzen. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es für das Erste. Ich werde jetzt dann, so Gott will, weiterziehen nach Magdeburg. Bin sehr gespannt. Nachher geht es nach Dresden und Erfurt. Melden Sie sich an bei unseren Vorträgen. weltwoche.de-vortrag weltwoche.de-vortrag würde mich freuen, Sie an einer der entsprechenden Gelegenheiten persönlich zu treffen. Und ich erzähle an keinem Abend das Gleiche. Sie können auch an alle Vorträge kommen. Ich werde immer etwas variieren und aufgrund der Aktualität neu berichten. Auch sehr persönlich etwas aus meinem Leben erzählen, weil am Schluss sind ja die Erkenntnisse nur dann gültig, wenn sie irgendwo abgestützt sind in der eigenen Lebenserfahrung. Bis dann, alles Gute und einen schönen Tag. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. 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